Trainer Lennard Götte

Das war schon etwas kurios, was vor dem Spiel in Hamm passierte. Da wurde plötzlich unser Physio Lennard Götte zum Trainer erkoren und das beim letzten Einsatz des Hallensprechers. Allerdings ließ sich dadurch das TUSEM-Team nicht irritieren und hörte auf die Anweisungen von Jaron Siewert, während Lennard sich wie immer um die Verletzungen kümmerte. Es folgte ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, das mit einem durchaus gerechten Unentschieden zu Ende ging. Auch wenn die Fans auf der Tribüne jubelten, weil es schon eine tolle Geschichte ist, in Hamm einen Punkt zu holen, so waren die Spieler des TUSEM da wohl noch ziemlich geknickt. Sie hatten sich doch einen Sieg erhofft. Auf der anderen Seite war aber Hamm der eigentliche Verlierer, denn besagter Hallensprecher verkündete kurz vor Schluß der Partie, dass es ja nur noch 2 Minuten bis zum Sieg und dem 2. Tabellenplatz sind. Da hatte man sich wohl mehr erhofft. Gewinner dieser Partie waren aber die 200 Essener Fans, die 60 Minuten lautstark die 2.300 Hammer Zuschauer übertönten und ihrem Team damit halfen, auch im 6. Spiel in Serie nicht zu verlieren. Nun gilt es, am Freitag gegen Rimpar im Heimspiel die Serie auf 7 auszuweiten.


Bis Weihnachten ist nicht mehr weit

Nur noch 5 Spiele und Weihnachten ist da und damit auch der Start der Rückrunde. Was zu Beginn der Saison nicht so gut aussah, hat sich inzwischen sehr toll entwickelt. Nicht unbedingt die Tatsache, dass Spiele gewonnen wurden, ist entscheidend, sondern die Tatsache, dass sich das Team offensichtlich stabilisiert hat. Die Phasen, in denen trotz Führung Nervosität eintrat und Spiele am Ende noch verloren gingen, sind in der letzten Zeit nicht mehr vorgekommen. Auch wenn die Spiele in den letzten Minuten spannend wurden, gingen sie zuletzt doch immer gut für den TUSEM aus. Das lässt darauf hoffen, dass die Mannschaft mit ihrem technischen Können und dem unbedingten Siegeswillen dafür sorgt, dass den TUSEM-Fans eine richtig schöne Zeit bis zur Spielpause bevorsteht und die soll morgen mit dem Heimspiel gegen Eisenach beginnen.


Ein Wochenende für Handball-Fans

Draußen ist mieses Wetter und den Handball-Fans ist es egal. Freitagabend ging es in die Emshalle, die sich zur Emshölle entwickelte. Spannender Handball zwischen dem TV Emsdetten und TUSEM. Da konnte auf der Tribüne keiner frieren. Nicht nur auf der Platte ging es hitzig zu. Die Fans beider Vereine gaben alles und am Ende durften die Gästefans mit ihrem Team feiern und der Jubel über den ersten Auswärtssieg war natürlich riesig. Nun kann man das Ganze heute noch einmal ganz in Ruhe genießen und sich dabei Handball der 1. Liga im TV anschauen, bevor es dann morgen in die „Hölle Am Hallo“ geht. Gegen Nordhorn soll dann der 3. Sieg in Serie eingefahren werden, natürlich wieder mit geballter Unterstützung der Fans.


Schweres Los für Fussballer - Normalität für Handballer

Man hört sie wieder Stöhnen: Fussballvereine mit englischen Wochen, zwei Spiele innerhalb von 55 Stunden. Und beim Handball? Zwei Spiele innerhalb von 48 Stunden und das nicht nur einmal im Jahr. Aber wie gesagt: "Blut, Schweiß und keine Tränen". Der TUSEM hat es dabei an diesem Wochenende gleich mit zwei schweren Kalibern zu tun. Erst zum TV Emsdetten und dann zu Hause gegen Nordhorn. Mit dem Schwung aus dem Spiel gegen Saarlouis, neu gewonnenem Selbstbewußtsein und einem wieder aktiven Hege sollte aber auch das zu schaffen sein. Wir werden jedenfalls alles tun, das Team dabei zu unterstützen.


Mund abwischen und weiter oder weiter lernen?

Man kann es wirklich nicht mehr lesen: egal ob schlecht gespielt und verloren oder gekämpft, sehr vieles gut gemacht und doch verloren, immer wieder heißt es "Mund abwischen und es wird schon" oder ähnlich. Mal ehrlich, Mund abwischen, kann man dann, wenn man etwas Gutes gegessen hat und satt und zufrieden ist. Danach kann man sich ausruhen. Das sollte man nach solch einem Spiel wie gegen den BHC auf keinen Fall. die junge TUSEM-Truppe hat dieses Mal nicht nur gekämpft, sondern auch gut gespielt. Es war noch lange nicht alles richtig aber gegen den Aufstiegsfavoriten aus dem Bergischen Land zeigten sie, was sie können, wenn sie locker sind und nicht unter dem Druck des gewinnen müssen stehen. Es wird schon, das geht gar nicht. Sie haben einiges gelernt, sie sind alle jung und werden mit Sicherheit sich weiter verbessern aber das bedeutet auch weiter arbeiten, arbeiten, arbeiten. Das gilt beim TUSEM auch für das Trainergespann. Sie sind jung bzw. jung im Beruf und haben genauso weiter zu lernen. Dass sie dazu fähig sind, zeigte schon der Mut, auf eine 4:2-Deckung umzustellen, auch wenn man das noch nicht lange geübt hat. Der Erfolg gab ihnen Recht, der BHC war ziemlich irritiert und tat sich damit sehr schwer. Ebenso wie es Mut beweist, einen ganz jungen Torhüter hineinzunehmen, wenn es beim erfahrenen nicht so läuft. Die Belohnung war eine gute Leistung. Also bitte nicht mehr "Mund abwischen", sondern das richtig Gemachte weiter verbessern und die Fehler ausmerzen und auch nicht "es wird schon", sondern weiter so, wenn es so läuft wie in Wuppertal.


Ruhrpott-Schmiede TUSEMHandball

Pro und Contra? Der TUSEM hat einen neuen Slogan. Handball im Revier ist out, dafür steht jetzt Ruhrpott-Schmiede TUSEMHandball. Gefällt? Gefällt nicht? Nun die Bundesligamannschaft des TUSEM besteht aus jungen Talenten, die "auf Kohle und Stahl geboren" höchstens aus Erzählungen der Großeltern kennen. Auch die jungen Fans, die man gewinnen will, wissen es ebenso höchstens aus Erzählungen. Sie werden also verstehen, was man damit ausdrücken möchte, die Verbundenheit zum Pott und die harte Arbeit eines Schmieds. Für alle, die hier groß geworden sind und die Stadt noch kennen als die Zechen noch nicht geschlossen und die Stahlindustrie hier groß war, sehen das wohl von einem etwas anderen Standpunkt. Sie sind stolz auf das, was sich inzwischen hier getan hat. Nicht umsonst ist Essen in diesem Jahr die grüne Hauptstadt. An der Stelle, wo früher geschmiedet wurde und die Menschen an Hochöfen harte Arbeit verrichteten, werden heute Musicals gespielt. Die großen Unternehmen sind in Essen nun mit ihren Verwaltungen vertreten, die die Skyline total verändert haben. Man kann einiges anführen, was sich in Essen gewandelt hat und worauf Essen zu Recht stolz ist. Nun hat der TUSEM sich einen Slogan gewählt, der damit ein schweres Erbe bedeutet. Die  Menschen des Ruhrpotts haben hart gearbeitet, um aus einem Industriestandort mit schlechter Luft ein Revier zu  machen, in dem sie gerne leben und das mit seinen Naherholungsgebieten und kulturellen Angeboten inzwischen auch für Touristen aus aller Welt interessant geworden ist. Nun muss der TUSEM beweisen, dass er dies auch tun kann. Mit harter Arbeit zu einem erfolgreichen Verein werden und dabei aufpassen muss, das aus einer Talentschmiede nicht ein Ausbildungsverein für andere Teams wird.


TUSEM kann kein Pokal

So ist es nun mal leider wieder gekommen. Es ist schon lange her, dass der TUSEM zum letzten Mal einen Pokalsieg schaffte. Tatsächlich sind es nun über 16 Jahre. Besonders bitter waren dabei die Niederlagen beim Final-Four in Hamburg. Dagegen ist es für die TUSEM-Fans schon leichter zu verkraften, dass die Mannschaft am Sonntag nicht im Finale der 1. Runde stand. Schließlich rechnete ja nicht wirklich jemand damit, gegen Lemgo zu gewinnen. Aber schön wäre es schon gewesen, wieder mal gegen einen Erstligisten anzutreten. Insbesondere da sich die Fans beider Teams immer noch gerne an die großen Duelle der Vergangenheit erinnern. Nicht so einfach sah es da wohl für unser junges Team aus, das sich nach der bisherigen Vorbereitung sehr gute Chancen gegen Hildesheim ausrechnen konnte. Aber leider klappte von Anfang an nichts. Zu nervös, zu viele Fehler, zu viele vergebene Chancen. Es war nicht so, dass Hildesheim eine Topleistung brachte und klar die überlegene Mannschaft war. Sie waren an diesem Tag einfach besser, weil beim TUSEM fast alles daneben ging. Das allerdings gibt auch große Hoffnung für die Zukunft, denn sie können es besser und sie zeigten es mit einer Tugend, die selbst in den  letzten Jahren beim TUSEM nicht verloren ging. Sie kämpften bis zum Schluss. Dank eines "coolen" Youngsters im Tor, Tom Skroblien, dem Liebling der Lemgoer Fans, unserem immer zuverlässigen Richie und einem Justin Müller, dem wir schnelle und gute Genesung wünschen, versuchten auch alle anderen doch noch einen Sieg zu erzielen aber bei vielen blieb dann einfach nur das Fazit: "es war nicht ihr Tag". Aber (5 Euro ins Phrasenschwein) es kommen mit Sicherheit bessere Tage und dann wird sich nicht nur Hildesheim warm anziehen müssen.

Abgesehen davon war es ein sehr schönes Wochenende in Hildesheim, das auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, so dass sich die TUSEM-Fans nicht nur den Heimspieltermin am 13.10.2017 sondern auch das Auswärtsspiel am 25.3.2018 vormerken sollten.


Schluß mit lustig

Ab sofort wird es ernst. Bisher war ja alles nur Spaß oder auch Vorbereitung genannt. Am Wochenende geht es nun erstmals in dieser Saison zwar noch nicht um Punkte aber mindestens darum, das Finale der 1. Runde im Pokal am Sonntag zu erreichen. Zwar hat der Pokal immer seine eigenen Gesetze, aber es wäre doch schon ein klein wenig vermessen, damit zu rechnen, im Finale als Sieger vom Platz zu gehen, da der voraussichtliche Gegner der TBV Lemgo ist. Zuvor gilt es aber gegen Hildesheim anzutreten und der Aufsteiger hat in der Vorbereitung gezeigt, dass er doch sehr ernst zu nehmen ist. Mit Sicherheit ein hartes Wochenende für das Team und ein spannendes für die Fans. Dann wird sich auch zeigen, wo die Mannschaft tatsächlich steht und welche Chancen eine Woche später in Balingen bestehen. Eine gute Vorbereitung darauf war gestern das Spiel gegen die Limburg Lions, die mit ihrem Trainer Mark Schmetz, dem Ehrenspielführer des TUSEM, die Essener auf eine harte Probe stellten. Erfreulich auch, dass anschließend trotz eines Sieges vom Trainer eine genaue Analyse und sachliche Kritik zu lesen war und kein "das wird schon".


Meet and Greet

ist sicher einer der Begriffe, der sich nicht sofort jedem erschließt und vielleicht auch nicht unbedingt gern benutzt wird. Aber mal ehrlich, wie soll man das Treffen sonst bezeichnen, das diese Woche beim TUSEM stattfand. Es wäre schon etwas umständlich: öffentliches Training der Mannschaft für die Dauerkarteninhaber mit großem Spaßfaktor, Pressekonferenz mit dem Trainer, der für alle Fragen zur Verfügung stand und anschließendes Treffen mit der Mannschaft bei leckeren Grillwürstchen und Getränken mit Gesprächen zwischen Fans, Trainer und Spielern über alles und jedes und vor allem über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des TUSEM. Das Ganze verbunden mit viel Information, Spaß und der Feststellung, dass sich Mannschaft und Fans auf die neue Saison freuen und sich an diesem Abend wieder ein ganzes Stück näher gekommen sind. Das heißt, dass in der neuen Saison auch wieder viele auf der Tribüne sind, die nicht nur guten Handball sehen wollen, sondern mit jedem einzelnen Spieler des TUSEM auf der Platte mitfiebern. Also kurz gesagt: "Meet and Greet".


Update

An dieser Stelle möchten wir uns einmal ganz herzlich bei unserem "Admin" bedanken, dass er unsere Homepage wieder auf den neuesten Stand gebracht hat. Ohne ihn wären wir hoffnungslos verloren. Herzlichen Dank! Wir werden uns jetzt kräftig bemühen, in der nächsten Saison wieder jede Menge Fotos und Berichte für Euch zu bringen und würden uns freuen, wenn Ihr auch von unserem wohl etwas "altmodischen" aber immer noch aktuellen Forum Gebrauch macht.


1. Pokalrunde

Am Samstag 19. und Sonntag 20. August 2017 findet in Hildesheim für den TUSEM die erste Pokalrunde statt. Am Samstag tritt der TUSEM dann um 17.30 Uhr gegen Hildesheim an. Vorher findet um 15.15 Uhr das Spiel von Baunatal gegen Lemgo statt. Das Endspiel ist am Sonntag um 17.15 Uhr. Gegen den Aufsteiger Hildesheim braucht der TUSEM natürlich gute Unterstützung, um am Sonntag das Endspiel - normalerweise gegen Lemgo - zu bestreiten. Wer also hinfahren möchte: unter  https://www.eventimsports.de/ols/hildesheim/ könnt Ihr die Karten bestellen. Wundert Euch nicht, es ist dort ein sehr seltsames Verfahren. Man hat zwei Turniere in eine Halle verlegt, so dass dort das Turnier Hannover auch stattfindet. Wie das Ganze funktionieren wird, ist ein kleines Geheimnis, dass wir dann lüften können, wenn wir vor Ort sind.


Testspiel gegen Nordhorn

Es lag sicher nicht am freien Eintritt, dass die Sporthalle auf der Margarethenhöhe am Mittwochabend gut besucht war. Es war eher die Neugier und der lange Handballentzug. Am Ende konnte Nordhorn den Sieg feiern aber der TUSEM konnte zufrieden sein. Schließlich war es mit neuem Trainergespann und einigen neuen (teilweise sehr jungen) Spielern eine Partie auf Augenhöhe. Die begeisterten Ausrufe und der Applaus von der Tribüne zeigten aber auch wie sehr es den Essener Fans bereits gefiel. Am Samstag werden wir uns dann in Korschenbroich beim Turnier ansehen können wie sich das Team bei theoretisch schwächeren Gegnern zeigt.


Auswärtsspiele und -fahrten

Für alle Fans, die den TUSEM auch auswärts unterstützen möchten, hier einmal alle Termine der Auswärtsspiele mit Angabe der ungefähren Entfernung und Fahrtzeit mit dem Auto. Es sind bestimmt für euch ein paar sehr interessante Fahrten dabei. mehr


Ein Tag wie kein anderer

Es fing alles ganz harmlos an. Herrliches Wetter und eine nette Truppe trifft sich zu einem Ausflug ins Saarland. mehr


Letzter Spieltag der Saison 2016/17

Mehr ist es nicht, was morgen stattfindet. Klar es werden wichtige Entscheidungen fallen aber diese Tatsache beruht auf fielen Fehlern und Versäumnissen der vergangenen Jahre. mehr


Sieg im Siegerland

Der Weg über die A 40 ins Sauer- und Siegerland ist Freitagnachmittags bekanntlich nicht einfach. mehr


Endspurt

Nach der Länderspielpause geht es nun am 12. Mai gegen Ferndorf in den Endspurt der Saison 2016/17. mehr


Nettelstedt zu stark

Im Hinspiel hatte der TuS-N-Lübbecke den TUSEM wohl unterschätzt, denn in Essen verloren sie immerhin mit 31:26. mehr


Von Wurst zu Wurst

Karsamstag war mal wieder eine Auswärtsfahrt angesagt. Nicht gerade eine weite Fahrt, sondern eher ein kleiner Ausflug und das in einen Ort, den man nun schon seit Jahrzehnten kennt. mehr


Erfolgreicher Saisonabschluß

Mit einem 28:27 gegen Kettwig beschließt TUSEM 4 die Saison und erreicht damit Platz 8 der Tabelle. mehr


Misserfolg trotz Kampf

Sie haben gekämpft bis zur letzten Sekunde und teilweise mit wirklich letzter Kraft. Aber es hat nicht gereicht. Warum? mehr


Bildergalerie

Ab sofort findet ihr unter der Rubrik Spieler Fotos aus den früheren Jahren. Die Geschäftsstelle hat uns dafür eine ganze Kiste Bilder zur Verfügung gestellt. Wer also sehen möchte, wer denn alles beim TUSEM gespielt hat, kann da ja mal von Zeit zu Zeit stöbern. Wir werden das Archiv jetzt immer wieder erweitern. Es wird sicher nicht sehr schnell gehen aber irgendwann haben wir dann hoffentlich einmal den Stand heute erreicht.


Simon goes Trump

Am Sonntag ist es nun soweit, Simon Keller bestreitet sein letztes Spiel für den TUSEM - in dieser Saison - .Simon, wir wünschen mehr