Saison 2015/16


Das war es

In Bad Schwartau ging nun die Saison 2015/16 zu Ende. In der "Hansehölle", die wieder mit über 2.000 Zuschauern gut gefühlt und super in Stimmung war, klappte beim TUSEM in der ersten Hälfte lange nicht alles und Dennis Klockmann erwischte einen sehr guten Start. Dank einer Leistungssteigerung in der Hälfte 2 und einem Sebastian Bliss, der nun die Schwartauer verzweifeln ließ, gab es dann doch eine ziemlich klaren Auswärtssieg. Den Spielern war die Erleichterung anzumerken, dass es doch noch einmal geklappt hatte. Ende gut, alles gut? Keinesfalls. Die Spieler haben auch im letzten Spiel noch einmal alles gegeben - egal ob sie nun beim Verein bleiben oder ihn verlassen. Sie haben gekämpft, gut gespielt und zu Recht gewonnen. Aber ebenso wie in Bad Schwartau kann es auch in Essen nicht das Ziel sein, im nächsten Jahr wieder irgendwo im Mittelfeld zu stehen ohne Aussicht auf einen Aufstieg in nicht allzu ferner Zeit. Dafür gilt es nun die Grundlagen zu schaffen. Wertvolle Spieler müssen wieder einmal ersetzt werden. Ein Team muss zusammengestellt werden, das nicht nur für eine Saison besteht. Klar das kostet Geld und es wird ja immer wieder betont, das der TUSEM darüber nicht verfügt. Also heißt es weiter für das "Team hinter dem Team" , Möglichkeiten zu suchen, um Gelder einzusparen, neue Sponsoren zu werben, damit man eine Mannschaft bezahlen kann, die in der Lage ist, weiter nach oben zu kommen und endlich mindestens einen einstelligen Tabellenplatz schafft. Kritik daran, dass für eine Mannschaft, die länger als ein Jahr zusammenbleibt, nicht genug getan wird  und dass mehr Geld in die Mannschaft und weniger in das Umfeld gesteckt werden muss, wird sicher immer unbeliebt bleiben aber dem TUSEM nutzt es nichts, heile Welt zu spielen und sich darüber zu freuen, dass man nicht abgestiegen ist. Der Tabellenplatz zeigt, dass es auch in dieser Saison keinen Fortschritt gegeben hat und da ist Lob am falschen Platz.


Abschied

Es ist wieder so weit. Die Saison geht zu Ende und wir müssen uns von lieb gewonnenen und für den TUSEM wertvollen Spielern verabschieden.  Leider sind es solche, die wir gerne weiter beim TUSEM hätten. Aber auch dieses Jahr wird uns wieder gesagt, dass dafür kein Geld da ist. Also geht es weiter wie bisher. Es werden Spieler aus der Jugend geholt, für die 2. Liga ausgebildet und dann an andere Vereine abgegeben. So wird der TUSEM sich auch in der neuen Saison nicht verbessern, sondern wenn wir Glück haben, zum 3. Mal auf Platz 11 landen. Sicher keine Aussichten, die die Fans sich wünschen und auch keine Voraussetzungen, um Talente langfristig an den TUSEM zu binden.

Es heißt also, sich von fünf Spielern zu verabschieden, die den TUSEM verlassen und zwei Spielern alles Gute auf den Weg zu wünschen, die für die erste Mannschaft weniger bzw. nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

Daher viel Erfolg und danke für Eure Leistung im Team der 2. Liga an Simon Keller und Joshua Schlüter. Bis bald auf der Maggi-Höhe und schön, wenn es dann doch bald wieder für Euch möglich wird in der „Ersten“ zu spielen.

Miit den besten Wünschen verabschieden wir Georg Pöhle an unseren Ligakonkurrenten Emsdetten. Er darf sicher sein, das nicht nur sein sensationeller Freiwurf gegen Aue bei den Fans in Erinnerung bleibt. Viel Erfolg für Deinen weiteren Weg und wir sehen uns in der neuen Saison.

Ebenso wünschen wir unserem Ur-Essener Tobias Schetters alles Gute auf den Weg. Lieber Tobias, wir hoffen, dass Du einen Verein findest, der Dein Talent und Deinen Siegeswillen zu würdigen weiß. Es ist mehr als schade, dass Du den TUSEM verlässt aber wir haben volles Verständnis dafür, denn nur so kannst Du Dich weiterentwickeln. Alles Gute und wir sind sicher, dass wir Dich bald hier irgendwo in der Nähe wiedersehen.

Es gibt sicher auch viele Abschiedstränen für „Itschi“. Nicht nur, dass er tolle Tore geworfen hat. Keiner kann so wundervoll jubeln und mit seiner Begeisterung anstecken wie er. Es gibt keinen Fan, der Itschi nicht mag und daher hoffen wir, dass ihn unsere Freunde und Fans in Neuhausen dort ebenso herzlich empfangen wie wir ihn hier verabschieden. Lieber Itschi, wir freuen uns schon ganz toll auf unser Wiedersehen hier Am Hallo und in Neuhausen.

Wieder verabschieden müssen wir uns  von Paul Trodler. Was sollen wir hierzu noch sagen? Was die TUSEM-Fans empfinden, haben sie bei seinem ersten Abschied gezeigt. Dieses Mal tut es genauso weh, aber es versteht auch jeder, dass er geht. Sein Können und seine Klasse sind hier in den letzten beiden Jahren nicht so gewürdigt worden, wie er es verdient hat. Es gibt wohl keinen Spieler in der Liga, dem es von den Fans so verziehen wird, wenn er mal das Tor nicht trifft. Paul wir danken Dir für die Zeit beim TUSEM, sind traurig, dass Du gehst aber verstehen Deine Entscheidung.

Last but never least müssen wir uns von Lasse Seidel verabschieden.  Er hat uns überrascht und begeistert, als er mit 17 Jahren in die Bundesligamannschaft kam. Er hat uns immer wieder von den Sitzen gerissen mit seinen „Flügen“ und Toren wie sie ihm kaum einer nachmachen kann und nicht zuletzt mit seinem persönlichen Rekord von 16 Toren im April 2015 gegen Hamm, womit er schon nahe an die ganz Großen im Handball kam. Aber es wird nun Zeit für ihn zu gehen. Der TUSEM kann ihm auf seinem Weg nicht weiterhelfen und er muss jetzt die nächsten Schritte nach oben machen. Wir wünschen und hoffen, dass Nordhorn ihm da ein Stück weiterhilft, denn eins ist klar, Lasse ist erstklassig und da gehört er hin. Dazu wünschen ihm alle Essener Fans viel Erfolg.

Für alle aber gilt eins: Danke, dass ihr immer und überall für kleine und große Fans ansprechbar wart, dass ihr uns so viel Freude bereitet habt und wir wissen, dass es bei Euch ebenso wie bei uns zutraf:“Wir vom TUSEM“.

Zum Schluß noch etwas Statistik, die für sich spricht.

Paul Trodler 2014-2016: 76 Spiele 131 Tore (o.G. und ohne die letzten beiden Saisonspiele)

Lasse Seidel: 2011-2016: 171 Spiele und 592 (!) Tore (o.G. und ohne die letzten beiden Saisonspiele)


Ist der Knoten geplatzt?

Man könnte es meinen, da es heute endlich wieder einen Heimsieg gab. Glückwunsch an die Spieler! Sie haben gekämpft und geackert. Aber so sehr sich auch alle über einen Sieg gefreut haben, jetzt bitte nicht ausrasten. Emsdetten hatte wohl noch im Kopf, dass sie gegen Minden gewonnen haben. Beim TUSEM waren die Langverletzten, die langsam wieder an Form gewinnen ein Lichtblick und durch sie kam wieder Spielfluss dazu. Zuverlässig in der Deckung wie immer Paul Trodler und Youngster Noah Beyer ist eine absolut "coole Socke", die nur mit unfairen Mitteln zu stoppen ist. Besonders erfreulich aber auch, dass Blissi in der zweiten Halbzeit zeigte, dass auch er aus dem Tief der letzten Wochen heraus kommt. Da kann  man nur aufatmen, denn bis Carlos zurück kommt, dauert es noch. Also alles im allen: der Weg geht nun doch wohl nach oben. Aber da sollte man die Experimente mit zusätzlichem Spieler lieber lassen und an der Technik des Mannschaftspiels feilen, das kostet weniger Gegentore. Nun gilt es, den Sieg zu feiern und dann verstärkt weiter zu arbeiten, denn eins sollte klar sein, in Dormagen wird es weitaus schwieriger. Denn dort kämpft ein Team ums Überleben in der 2. Liga und mit der heutigen Leistung wird es dort keine Punkte geben, dort braucht es mehr und das können unsere Spieler. Also gilt es für die Verantwortlichen, das Potential der Spieler abzurufen und eine "Mannschaft" zu formen.


Quo vadis TUSEM?

Zu Beginn der Rückrunde schien man doch recht sicher auf einem guten 10. Platz zu stehen und nun? Fünf Spiele in Serie verloren, lediglich noch vier Punkte bis zum Abstiegsplatz und ein Programm vor der Brust, das wahrlich nicht leichter wird. Mit Verletzungen kann man sich nicht herausreden, denn inzwischen sind drei der Langverletzten wieder mit dabei. An der Qualität der Spieler liegt es auch nicht. Sie alle - egal in welchem Alter und auf welcher Position - beherrschen ihr Handwerk und spielen einen sehr guten Handball. Also soll es daran liegen, dass die Köpfe nicht frei sind? Dann sollte ihnen aber doch von außen geholfen werden. Mit Emsdetten kommt nun ein Team, das nicht leicht zu schlagen ist aber wenn die Essener mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen, in ihrem Selbstbewußtsein gestärkt werden und ihnen geholfen wird "die Köpfe frei zu bekommen", dann sollte mit Unterstützung der Fans der Weg nach oben und nicht nach unten eingeschlagen werden.


HSG Nordhorn vs. TUSEM Essen

Ein Spiel zu verlieren, ist blöd. Mit einer hohen Niederlage nach Hause zu fahren, ist ärgerlich. Aber auswärts in Führung zu gehen, nach einem spannenden Spiel und hartem Kampf, in den letzten Sekunden den noch möglichen einen Punkt nicht zu bekommen, dass ist Depression, Ärger, Frust pur. Gerade in Nordhorn, wo der TUSEM es immer schwer hatte und nur selten gewann, bestand die Chance, diesmal als Sieger die Halle zu verlassen. Aber dann kamen viel zu viel Zeitstrafen, über deren Berechtigung sich nicht alle einig waren und dann kam auch noch Hektik dazu, die zu überhasteten Abschlüssen verführte und Nordhorn den Sieg brachte. Am Freitag kommt nun mit Rimpar wieder ein schwerer Gegner. Aber ebenso wie dieses Spiel gegen Nordhorn "Am Hallo" anders ausgegangen wäre, so wird es auch Rimpar nicht einfach haben. Die Bayern würden sagen: "Dahoam is dahoam". Im Pott sollte das heißen: "Hier und heute nicht".


Ein Mensch geht

Wie soll man sonst jemanden bezeichnen, der all das hat, was einen Menschen auszeichnet: Loyalität, Zuverlässigkeit, Einsatzwille und all das mehr, was man als positive Eigenschaften bezeichnen möchte wie auch seine Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und die Tatsache, dass er immer und für jeden ein Ansprechpartner war.  Er hat seinem Verein zu großen Erfolgen verholfen. Er ist ein großes Vorbild für die Jugend. Er hat vielen von ihnen geholfen, ihren Weg bis in die 1. Mannschaft zu machen. Er ist trotz aller Erfolge nie überheblich geworden und ein Freund und Ansprechpartner für Fans und Spieler. Bei seinem Abschiedsspiel fand sich die Elite der Bundesliga ein und als sein Verein wieder ganz von vorne anfangen musste, war er zur Stelle. Auch wenn er in den letzten zwei Jahrzehnten auch mal zu anderen Vereinen wechselte, er kam zurück . Nun heißt es, dass er eine neue Herausforderung sucht und jeder weiß, dass es dies nicht alleine ist. Es zeichnet ihn aber wiederum aus, dass er nicht darüber spricht, was in der letzten Zeit bei seinem und unserem Verein geschehen ist. Aber wie es schon andere vor ihm gesagt haben, es muss beim TUSEM etwas passieren und dann kommt er vielleicht zurück.

Drago wir wünschen Dir für Deine Arbeit in Neuß alles erdenklich Gute, viel Erfolg und Spaß an der Arbeit und wir sind sicher, dass Du dort ein gutes Umfeld antriffst. Nicht umsonst sind mit Felix Handschke und Markus Bouali zwei ehemalige TUSEMer dort, die hier in Essen auch sehr vermisst werden

Wie heißt es so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt. Also dürfen wir hoffen, dass der TUSEM nicht für immer auf Dich verzichten muss.

Bis dahin können wir nur sagen: „Danke Drago, dass Du uns so viele herrliche Momente beschert hast und wir in Dir einen wunderbaren Menschen und ein Vorbild für die Jugend kennen lernen und Dich ein Stück Deines Weges begleiten durften.  Auf ein baldiges Wiedersehen!


Schlechter Start in die Rückrunde

Das muss man leider so krass sagen, weil es einfach nichts nutzt, ein verkorkstes Spiel schön zu reden. Es ist keine Entschuldigung, dass der Gegner in der Tabelle höher steht. Das Team von Friesenheim musste sich zu Beginn der Saison erst neu zusammen finden und hat es getan. Der TUSEM spielt nun in der 2. Saison fast unverändert zusammen und hat sich auch noch gut verstärkt. Verletzte Spieler haben auch die anderen Mannschaften. Also sollte man auch davon ausgehen, dass solche Leistungsschwankungen wie sie zwischen dem letzten Heimspiel in der Hinrunde und diesem 1. Auswärtsspiel in der Rückrunde bestanden, nicht geschehen. Also nicht Mund abputzen und weiter so, sondern nachdenken und Fehler ausmerzen. So darf es nicht weitergehen. Es ist gut, wenn sie kämpfen aber sie können auch technisch gut spielen und wenn die Leistungsträger einen schlechten Tag haben, dann muss eben die Jugend einspringen. Ein komplett schlechter Tag der gesamten Mannschaft sollte aber so nicht vorkommen, wenn man am Ende der Saison nicht in Abstiegsgefahr kommen, sondern evtl. sogar einen einstelligen Platz einnehmen möchte. Bis zum ersten Abstiegsplatz sind es momentan nur 5 Punkte. Um sicher da zu stehen, muß man also die Pause nutzen und arbeiten, arbeiten, arbeiten, damit im Februar ein starkes, in sich gefestigtes Team den Kampf wieder aufnimmt. Das Potential ist da. Nun sollte dafür gesorgt werden, dass es auch voll ausgeschöpft wird.

Wünschen wir uns also für das nächste Jahr, dass die verletzten Spieler bald wieder dabei sind, die Mannschaft konstant eine gute Leistung bringt und dadurch auch die Fans mehr und besser werden. Leider wird es da ja auch nicht besser. Die Halle Am Hallo ist zwar immer ganz ordentlich gefüllt aber stimmungsmäßig zeigten die Fans in Friesenheim den Essenern, was wirklich gut ist. Sicher ist es schön, wenn 20 - 30 Fans an Weihnachten dabei sind aber es könnten gerade auch wegen der freien Zeit mehr sein und wenn man in Essen den leeren Fan-Block erlebt, dann ist klar, auch da muss sehr dran gearbeitet werden.

Also es gibt viel zu tun, lasst uns in die neue Saison nicht nur mit guten Vorsätzen starten sondern alles ein bisschen besser machen. Schön, dass unsere 1. Auswärtsfahrt der Rückrunde dann doch noch ein richtig tolles Ereignis würde mit Spannung und Polizeieinsatz (keine Angst, nicht für uns), einem ganzen Restaurant privat nur für uns (natürlich auch mit besonders leckerem Essen) und einem schönen und lustigen Abend (selbstverständlich mit dem einen oder anderen Getränk).


Kiel und Neuhausen

Kein Vergleich? Kann  man so nicht sagen. Es war einmal eine Zeit, da verbrachten TUSEM und der THW in der gleichen Liga und es entwickelte sich eine wunderbare Fanfreundschaft. Nun spielen TUSEM und der TVN in der gleichen Liga und auch hier entwickelte sich eine Fanfreundschaft. Also kann man sich vorstellen, dass es uns nicht nur begeisterte einen Auswärtssieg zu erleben. Wir hatten Gelegenheit einen netten Abend im "Ländle" zu verbringen und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen. Klar, dass wir uns nun auch gegenseitig die Daumen halten, damit beide einen guten Platz in der Liga halten und vielleicht auch mal wieder gemeinsam in der Bel Etage dabei sind (?). In der Hofbühlhalle waren wir leider nur mit wenigen Essenern vertreten aber dafür ist man hautnah am Spielfeld mit dabei und nach einem Auswärtssieg kann man besonders gut mit der Mannschaft feiern. Und da es am Adventssonntag so schön war, wollen wir das natürlich am 2. Weihnachtstag in Friesenheim wiederholen. 


Die Nebel der Nordsee

Es war ja wie immer ein wunderschöner Tag in Wilhelmshaven. Wen verwundert es? Es ist eben ein schönes Städtchen und das liegt zum großen Teil an der Promenade mit allem was dazu gehört. Ein Spaziergang am Meer, ein gutes Essen, eine lustige kleine Hafenrundfahrt und auch diese wundersame Atmosphäre wenn der Nebel über der spiegelglatten See liegt und eine unheimliche Ruhe eintritt. Es kommt eine seltsame Stimmung auf und man fragt sich, ob darin evtl. ein schlechtes Vorzeichen liegt. Offensichtlich war es an diesem Samstag so, denn in der Nordfrost-Arena wurde es trotz aller Hitze, die ein spannendes Spiel mit sich bringt, für den TUSEM doch recht frostig. Das Team aus dem Pott konnte die hervorragende Heimstärke des WHV nicht überwinden. Dafür spielten die Leute aus Friesland zu gut und Stephan Krebietke und seine Spieler machten einfach zu viel eigene Fehler. Ohne Zweifel gaben sie ebenso wie die 8 Essener Trommler bis zum Schluss alles, um die Niederlage zu verhindern aber es war Samstag nicht der Tag der Torhüter, im Angriff ging zu viel daneben und Rene Drechsler konnte einfach nicht gestoppt werden. Nun gilt es bis zum Spiel gegen Springe das Team zu stabilisieren und die Heimspielstärke des TUSEM wieder herbeizuführen. Zum Schluß aber noch ein Wort zu den "Fans", die zu reichlich dem Alkohol zugesprochen hatten. Wir sind sicher nicht alle Antialkoholiker aber es nutzt der Mannschaft und dem Verein nichts, wenn man sich in fremden Hallen blamiert und die anderen Fans sich "fremdschämen".


Das Siegerland bleibt unbesiegt

Auch dem TUSEM gelang es heute nicht, die Handballfestung Ferndorf zu knacken. Aufgrund der kurzen Entfernung waren es diesmal fast 100 Essener, die das Team in Kreuztal unterstützen wollten. Allerdings half es in dieser Halle kaum. Die Ferndorfer sind eben eine Handball-Hochburg, die bereits vor langer Zeit oft zu Gast in der Grugahalle waren, um Fraatz, Happe und Co. zu bewundern. In der Kreuztaler Sporthalle hielt das junge Team des TUSEM zwar lange mit aber mit der Unterstützung eines sensationellen Publikums und dem Rückhalt durch einen hervorragenden Torhüter setzte sich in der zweiten Hälfte der TuS immer weiter ab und der TUSEM machte mehr Fehler als Tore und kam von der Verliererstraße nicht weg. Dabei kann es kein Trost sein, dass bei einem eigenen guten Spiel man der erste Verein in dieser Saison gewesen wäre, der Punkte geholt hätte. Da kann jetzt nur ein Spruch aus dem Fussball helfen: Mund abwischen, wegstecken, aufstehen, Socken richten und beim Heimspiel gegen Hagen konzentriert zur Sache gehen, die Fehler minimieren und eine gute Leistung zeigen, dann klappt es auch wieder mit dem siegen.


Auswärtsfahrten im September / Oktober

In Saarlouis hat sich gezeigt, wie sehr unser Team doch die Unterstützung der Fans braucht. Daher wäre es natürlich schön, wenn der eine oder andere es schafft, die Fahrt nach Würzburg am Freitag 25.09.2015 anzutreten. Das dies nicht sehr vielen gelingen wird, ist bei der Entfernung vorauszusehen.

Anders sieht es da aber am Samstag 3.10.2015 aus. 124 km bis Kreuztal im Siegerland sind sicher die richtige Entfernung für einen kleinen Feiertagsausflug und eine klasse Unterstützung für die Mannschaft. Karten könnten Ihr direkt über den entsprechenden link zum TuS Ferndorf auf unserer Seite online bestellen. Aber ihr solltet schnell zuschlagen. Der Block C auf der Quasttribüne (Gästeblock) ist schon so ziemlich ausgebucht. Es sind noch einzelne Tickets in den anderen Blöcken vorhanden aber bedenkt bitte, dass die Halle sehr klein ist.

Am Samstag 17.10.2015 tritt dann der TUSEM in Wilhelmshaven an und wie ihr sicher wisst, gab es dort immer spannende Spiele und die Unterstützung der Fans ist dort sehr wichtig. Deshalb setzt der TUSEM zu diesem Spiel einen Fanbus ein. Dazu hier die Daten:

Abfahrt 17.10.2015 um 15 Uhr, Lührmannstraße/Ecke Lührmannwald, 45149 Essen, Kosten 30 € pro Person (Karte ist nicht im Preis enthalten, wird aber vor Ort reserviert!) Anmeldungen und Rückfragen unter lina.heintschel@tusemessen.de oder 0201/749383-11.

In Wilhelmshaven ist Block C5 der Gästeblock und Selbstfahrer können ihre Karten in den Geschäftsstellen des TUSEM bzw. des WHV direkt bestellen. Es wäre schön, wenn auch nach Wilhelmshaven möglichst viele Fans kommen. Schließlich sind wir wohl alle froh, dass Wilhelmshaven wieder in der 2. Liga angekommen ist, besonders natürlich wegen der netten Leute dort (und ja auch wegen des leckeren Essens).

Egal wohin auch am 25.10.2015 der Sonntagsausflug führt, ob zum wandern oder zur Kaffeetafel im Münsterland, um 17.00 Uhr solltet ihr dann in der Emshalle in Emsdetten eintreffen.


Der erste Punkt in Hamm

Man soll sich ja eigentlich nicht wiederholen aber es stimmt doch wieder einmal: wer am Freitagabend in Hamm beim Spiel des ASV Hamm gegen TUSEM nicht dabei war, der hat was verpasst. Nachdem in Essen das Verletzungspech voll zugeschlagen hatte, war ein Sieg der Spieler vom Turn- und Sportverein Essen-Margarethenhöhe (wie es der Hallensprecher so genau wusste) nicht zu erwarten und auch die Essener Fans rechneten wohl mit einer Niederlage, obwohl sie alle insgeheim hofften, dass es vielleicht doch anders ausginge. Hinzu kam, dass nicht wie in all den Jahren vorher, der Gästeblock mit über 100 Essener Fans gefüllt war, sondern gerade mal die Hälfte den kurzen Weg nach Hamm angetreten hatte. So war es anfangs nicht einfach für 4 Trommeln und 1 Tröte, die Stimmung im Block anzuheißen. Aber die Art und Weise wie die Gäste von Anfang an sich nicht abhängen ließen und konzentriert daran arbeiteten, den Heimnimbus der Hammer zu knacken, sorgte schnell dafür, dass auch die Fans die Halle in den Griff bekamen und mit ihrer lautstarken Unterstützung während des gesamten Spiels den Ton angaben. Es wurde ihnen von den Spielern aber auch einfach gemacht, denn es war bald klar, hier geht der TUSEM nicht unter. In unserem Forum könnt ihr anhand des Spielverlaufs die Torfolge und die Torschützen erfahren und in den diversen Medien werdet ihr auch die sportlichen Analysen lesen. Aber die Spannung während des Spiels, die Enttäuschung über das nicht gegebene Tor, der Jubel über den 1. in Hamm gewonnen Punkt aus allen bisherigen Spielen und die netten Gespräche zwischen Spielern und Fans, die werden euch fehlen. Also solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr wirklich noch mal ein Spiel verpassen wollt. Die nächste Gelegenheit am Freitagabend gegen Bietigheim verspricht schon jetzt sehr viel.


Läuft...

Im Prinzip verlief das Pokal Final4 am Wochenende wie erwartet. Essen schlug Flensborg, Kiel gewann gegen Fredenbeck.Das Endspiel entschied Kiel für sich. Dass aber die Kieler sich gegen die Essener doch schon ziemlich anstrengen mussten, war nun doch nicht vorherzusehen. Den TUSEM-Spielern war mit Sicherheit klar, dass sie gegen den Rekordmeister keine Chance hatten aber das half vielleicht dabei, dass sie locker und frech aufspielten und den Meister nicht davon ziehen ließen. Eine Superleistung der Mannschaft. Objektiv gesehen, hätte der THW wohl das Tempo noch etwas angezogen, wenn sie die Gefahr einer Niederlage gesehen hätten, subjektiv gesehen, bekamen sie aber von den Unparteiischen auch schon mal einen kleinen Meisterbonus. Aber wenn die TUSEM-Spieler so am Freitag gegen Friesenheim auftreten, dann wird es mit Sicherheit einen gelungenen Start in die Saison geben. Bleibt zu hoffen, dass dies auch die Zuschauer gesehen haben, die heute da waren, um den THW spielen zu sehen, denn dann wird hoffentlich die Halle wieder so gut gefüllt wie heute, da das Team vom TUSEM nun wirklich eine klasse Werbung mit diesem Spiel gemacht hat. Auch wenn es sehr verwunderlich ist, dass heute nicht ausverkauft war, so wäre doch im Ligaalltag eine Zuschauerzahl über 2.000 schon recht nett.


Zwischen Nationalmannschaft und Oberliga - ein Handballwochenende

Ein ganz starkes Handballwochenende gab und gibt es für uns. Es begann am Freitagabend mit dem Spiel unseres TUSEM gegen die ägyptische Nationalmannschaft, das unser Team für sich entscheiden konnte. Zwar war es nicht die ägyptische Nationalmannschaft, die im Januar noch die Welt erstaunte aber das soll nicht die tolle Leistung der jungen Essener Truppe schmälern. Sie brachten eine starke Leistung und gerade die Felsberger Zuschauer, die bekannt sind für ihr Handballwissen, lobten den Auftritt der Essener auch in den Spielen gegen Lemgo und Melsungen, die am Freitagabend dann 1.Liga-Handball demonstrierten, der selbst in einem Testspiel zeigte, warum es die beste Liga der Welt ist. Nach einer "netten" 3. Halbzeit und einem guten Frühstück im Burghotel am Heiligenberg stand Samstagvormittag der kulturelle Teil auf unserem Programm. Etwas Sport war dann auch dabei als es hinauf zum Herkules in Kassel ging. Nachmittags stand dann der Sven-Maletzki-Cup in Ratingen auf dem Programm mit Mannschaften aus der 1. holländischen Liga, der 3. Liga und der Oberliga. Natürlich für uns wichtig das Wiedersehen mit vielen ehemaliger TUSEM-Spielern, besonders natürlich Ante Vukas und Mark Schmetz mit seinem Team von Kras Volendam. Nun steht am heutigen Nachmittag noch die A-Jugend auf dem Programm und anschließend die Eröffnung der Saison mit dem Spiel gegen den BHC.


Rahmenspielplan 2015/16

Der SIS hat den Rahmenspielplan für die Saison 2015/16 veröffentlicht und das wird egal ob mit 20 oder 21 Mannschaften eine ganz schön enge Sache. Also sind jetzt die Verantwortlichen gefordert, dass sie nicht nur einen guten sondern auch großen Kader aufstellen, denn dass es für die Spieler besonders hart wird, liegt auf der Hand. Mit Sicherheit wird kein Team ohne Verletzungen durch die Saison kommen, da sollte man besonders auf junge Spieler Rücksicht nehmen und auf eine gute Ausgewogenheit bei der Zusammenstellung des Teams achten. Gerade die Rückrunde hat beim TUSEM gezeigt wie wichtig es war, dass die junge talentierte Truppe von den Erfahrungen solcher Spieler wie Paul Trodler und Michael Hegemann profitieren konnte und wenn man einmal an die Zeit zurück denkt, als Sebastian Bliss lange verletzt war, so hat der TUSEM hier einen riesigen Glücksgriff mit Carlos Donderis Vegas gemacht. Sollte es gelingen, ihn beim TUSEM zu halten, bleibt zu hoffen, dass er auch endlich mehr Einsatzzeiten bekommt. Denn wie heißt es schon in der Bibel "man soll mit seinen Talenten wuchern" und wer auf einer Position zwei so gute Spieler hat, der sollte das auch anusnutzen. Bleibt noch die Hoffnung, dass der Verein nicht am falschen Ende spart, wenn es mit der Sponsorensuche nicht klappt.


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