Saison 2010/11


Umfrage - Eure Meinung ist gefragt!

http://www.voycer.de/umfrage.html?sid=76463

Unter diesem link findet ihr eine Umfrage zum TUSEM. Mit der Teilnahme könnt ihr nicht nur eure Meinung zum TUSEM sagen, sondern ihr helft damit auch unserem langjährigen Mannschaftskapitän Ben Schuette bei der Erstellung seiner Diplomarbeit und wenn nicht er, wer sonst hätte es verdient, dass ihr ihm 5 Minuten eurer Zeit für diese Umfrage opfert! Selbstverständlich wird diese Umfrage anonym durchgeführt. Also gleich aufrufen - und viel Spaß dabei!


Tusem vs. Schwerin 29:17

Mit einem doch recht lockeren Spiel ging die Saison zu Ende. Anscheinend hatte Schwerin im Gegensatz zum TUSEM nicht den Ergeiz, den 7. Platz zu halten. So war es nicht verwunderlich, dass es zum Schluss mit einem eindeutigen Sieg für den Tusem endete. Also ausreichend Zeit für das Rahmenprogramm und eine Dankeschön an die Mannschaft für immer wieder spannende und letztendlich immer erfolgreichere Spiele. Eine schöne Idee vom Hallensprecher noch einmal alle Mannschaftsteile aufzurufen, eine gute Gelegenheit für alle Zuschauer, sich mit großem Applaus bei den Spielern zu bedanken.

Nach dem Spiel sollte es dann eigentlich noch einige Zeit bei Freibier und der Übertragung des Pokalspiels weitergehen. Leider machte da wieder einmal die Catering-Firma den Fans einen Strich durch die Rechnung und es für die Mannschaft unmöglich, wie angekündigt, für die Fans Bier zu zapfen. Es war nämlich keins mehr da. Eine mehr als dumme Sache, denn die Saison-Abschlußfeiern des Tusem waren immer etwas Besonders, auch wenn in den letzten Jahren kein Titel mehr zu feiern war. Hoffen wir also, dass dieses Problem in der neuen Saison gelöst wird und am Ende es nicht nur einige sind, die gemeinsam mit der Mannschaft das Erreichen des Saisonziels feiern.

Unser Dank und unsere guten Wünsche gehen zum Schluß an die Spieler, die den Tusem verlassen. Wir wünschen ihnen allen viel Erfolg für die Zukunft. Herzlichen Dank an Ben Schütte für all die Jahre beim Tusem. Besonders aber für die Zeit, als es um den Tusem nicht gerade rosig bestellt war. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei Eintracht Hagen und ihm gemeinsam mit Trainer Kristof Szargij den baldigen Aufstieg in die 2. Liga.

Dankeschön an unseren "Ösi" Richie Wöss, dass er mit seinen Toren so manches Spiel mit entschieden hat und herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg seines neuen Vereins in die 1. Liga. Nicht ganz eigennützig wünschen wir ihm dort viel Erfolg, so dass unser Team die nächsten wichtigen Jahre in der 2. Liga nicht gegen ihn antreten muss. Das erspart uns so einige Gegentore.

Unser Matze Gerlich muss leider noch etwas abwarten aber wir halten ihm alle die Daumen, dass Hüttenberg die Relegation gegen Minden schafft und auch er in der nächsten Saison in der 1. Liga spielt. Danke Matze für viele Spiele, mit denen du uns alle begeistert hast.

Danke an Marko Popivoda, dass er beim Tusem war trotz der großen Konkurrenz von Richie Wöss. Leider war es in der kurzen Zeit nicht möglich, den Zuschauern zu demonstrieren, welch hervorragender Spieler er ist. Wir wünschen im viel Erfolg bei seinem neuen Verein in Liege. Belgien kann sich freuen, einen so tollen Spieler zu bekommen. All the best for the future Marko.

Alles Gute wünschen wir auch Guilleaume Laout, der leider so lange verletzt nicht zur Verfügung stand. Egal wohin ihn sein Weg führt, alles Gute und ebenso wie allen anderen viel Erfolg und eine Zukunft ohne Verletzungen.

Der Mannschaft natürlich auch viel Spaß auf Malle und bis nach der Pause!

 


Geschafft!

TUSEM hat das erwünschte Saisonziel erreicht und spielt in der nächsten Saison in der eingleisigen zweiten Liga. Zwar klappte es in Minden mit den Punkten nicht so ganz aber da unsere "Verfolger" auch patzten, ist der Tabellenplatz gesichert. Herzlichen Glückwunsch an unser Team. Nun können wir uns Freitag gegen SC Magdeburg II ohne Druck auf ein Spiel freuen, bei dem wir 6 Jahre nach dem 7.5.2005 natürlich von unserer Mannschaft einen klaren Sieg erwarten und uns riesig freuen, wenn das vor möglichst 2.000 Zuschauern geschieht, von den hoffentlich viele noch ihr Sieger-T-Shirt von 2005 haben. Das wäre Freitag doch ein tolles Bild...

Zum Spiel gegen Minden bleibt noch zu sagen, dass über 60 Essener Fans wieder einmal die Halle "voll im Griff" hatten und Minden keineswegs die überlegene Mannschaft war. Blöd war es eben, dass die Bälle nicht immer im Tor landeten. Wie ansonsten die Fanfahrt verlief? Das könnt ihr am Besten aus den Bildern ersehen.


TUSEM Essen gegen Eintracht Hildesheim 31:28!

In einem super spannenden Spiel zeigte die Mannschaft um Trainer Maik Handschke wieder einmal, dass sie nicht den geringsten Respekt vor vermeintlich großen Tieren hat. Eine Spitzenleistung gegen eine Mannschaft, die zwar an der Spitze der 2. Liga Nord steht aber heute am Ende gegen den TUSEM leer ausging. Besonders fiel heute aber auch auf, dass nicht nur Jan Kulhanek wieder einmal eine klasse Leistung, sondern das Team eine wirklich gute "Mannschaftsleistung" brachte. Da halfen auch die nagelneuen Schuhe von Hildesheims Außen Hoffmann in der Farbe der Hoffnung nichts und Trainer Oberbeck konnte in der anschließenden Pressekonferenz seinen Humor auch nicht wieder finden.

Somit also für alle TUSEM-Fans ein sehr erfreulicher Start in die Osterzeit.

Dazu wünschen wir euch allen schöne, erholsame Feiertage bei herrlichem Frühlingswetter!


TUSEM vs. Nordhorn 29:19!

Besser kann man wohl nicht ins Wochenende starten. Ein Gegner auf Augenhöhe und der TUSEM zeigt sich von seiner besten Seite. Einfache Klasse die Abwehr und Jan Kulhanek und ein Matthias Gerlich von seiner allerbesten Seite. Was Nordhorn ins Hintertornetz setzte, das ging auf der anderen Seite rein. Kein Wunder, dass die Begeisterung auf den sehr gut gefüllten Rängen kein Ende nahm.

Mit ein Grund auch dafür, dass für den Fanbus nach Minden nur noch einige Plätze frei sind.

Wer also zum Spiel gegen den Tabellenzweiten am 1. Mai mit möchte, sollte sich möglichst bald anmelden.


Edewecht vs. TUSEM 27:31

Auf dem Weg in die eingleisige 2. Liga machte unser Team Samstag einen großen Schritt weiter nach vorne. Zwar hielt sich Tusem nur kurzzeitig auf Platz 6 aber dafür wurde Platz 7 etwas besser gefestigt.

Es war schon deprimierend wie wenig Zuschauer in Edewecht dabei waren. Da war es dann für ca. 30 Essener nicht schwer, schnell die Halle „in Griff“ zu bekommen und die Mannschaft (nicht zuletzt auch mit Unterstützung der Edewechter Trommler) recht lautstark zu unterstützen.

Zwar konnte man tatsächlich erst in den letzten Minuten sicher sein, dass es mit dem Auswärtssieg tatsächlich klappte, umso intensiver feierte der Essener Fanblock und die Mannschaft anschließend den Sieg. Ein doch angemessenes nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Rudi Weller und Philipp Pöter.

Als Dank für die gute Unterstützung und Stärkung für die Heimreise wurden die Fans dann auch noch von der Mannschaft mit Abendessen versorgt und so ging ein wunderschöner Frühlingstag mit einer fröhlichen Heimfahrt zu Ende und wer noch nicht zurück wollte, blieb halt noch einen Tag im wunderschönen Ammerland.

Bilder online!


Rudi Weller wird 65! 

Und dazu gratulieren ihm natürlich alle TUSEM-Fans .

Eigentlich beginnt ja mit diesem Alter für viele die Zeit des Ruhestandes. Aber wir alle kennen ja sicher auch den einen oder anderen, für den die Zeit des „Unruhestandes“ beginnt. Zu denen könnte man nun auch Rudi Weller zählen. Wenn sich bei ihm denn überhaupt etwas ändern würde. Schließlich wird er auch weiterhin sein Unternehmen in Oberhausen, die Weller Hausgeräte GmbH  führen und ebenso Premium Sponsor des TUSEM bleiben.

Zwei Tätigkeiten, die für fast jeden schon kaum noch eine freie Minute übrig lassen. Aber wie ihr alle wisst, ist das für Rudi Weller noch nicht genug. Er ist auch noch Mannschaftsverantwortlicher des Bundesligateams. Wie der Name es schon sagt, er ist verantwortlich für die Mannschaft. Er kümmert sich nicht nur zu Hause um alles rund um das Team, sondern selbstverständlich auch um die Auswärtsspiele, angefangen von der Organisation der Busfahrten, Hotelübernachtung bis hin zur Verpflegung der Mannschaft und was auch immer anfällt. Dazu gehören auch alle Probleme und Sorgen, mit denen die Spieler zu ihm kommen.

Wie er dies „so nebenher“ schafft, dabei immer und zu jedem freundlich und ausgeglichen ist, nie die Nerven verliert, das ist schon nicht nur bewundernswert, sondern oft auch ein Rätsel. Denn wenn etwas unklar ist, wie lautet dann der meistgesprochene Satz: „Da musst du Rudi fragen, der weiß das!“

Sicher alles Gründe, um ihm zu diesem besonderen Geburtstag zu gratulieren und ihm für die Zukunft Gesundheit, Glück, Zufriedenheit zu wünschen und natürlich auch, die Erfüllung unseres gemeinsamen Wunsches, dass der TUSEM bald wieder in der 1. Liga spielt.

In erster Linie gratulieren wir Rudi Weller aber nicht wegen seines besonderen Engagements für unseren Verein, sondern weil wir in ihm einen so liebenswürdigen und zuvorkommenden  Menschen kennen gelernt haben und das nicht nur, weil er auch zu später Stunde und nach verlorenen Spielen „in der Fremde“ für die Fans immer noch einen Teller Suppe oder ein Würstchen übrig hat.

Lieber Rudi, ganz herzliche Glückwünsche von uns allen und vielen Dank für all das, was du für uns und unseren Verein leistest.

 


Noch acht Wochen

Dann ist alles entschieden. Nach dem Supersieg gestern Abend gegen Rostock sind sich die Fans einig, dass es jetzt doch keinen Zweifel mehr daran gibt, dass der TUSEM nächste Saison in der 2. Liga spielt. Aber trotz aller Euphorie ist Vorsicht geboten und um gleich mal wieder eine Phrase anzubringen: noch ist nicht aller Tage Abend und die anderen sind auch noch da. Daher zum Rechnen einmal hier unser Restprogramm und das der direkten Konkurrenten:

Tusem:     Edewecht (A), Nordhorn (H), Altenholz (A), Hildesheim (H), Minden (A), Magdeburg II (H), Varel (A), Schwerin (H)

Rostock:   Potsdam (A), WHV (H), Aschersleben (H), Edewecht (A), Nordhorn (H), Altenholz (A), Hildesheim (H)

Altenholz: Dessau (A), Emsdetten (H), Bad Schwartau (A), TUSEM (H), Potsdam (H), WHV (A), Rostock (H), Edewecht (A)

Dessau:     Altenholz (H), Hildesheim (A),  Minden (H), Magdeburg II (A), Varel (H), Schwerin (A), Füchse Berlin II (H), Aschersleben (H), Emsdetten (A)

derzeitiger Tabellenstand:

 8.  Tusem      24 Spiele, 27:21 Punkte

 9.  Rostock    25 Spiele, 26:24 Punkte

10. WHV        24 Spiele, 24:24 Punkte

11. Altenholz  24 Spiele, 23:25 Punkte

12. Dessau     23 Spiele, 21:25 Punkte

So nun viel Spaß beim Kalkulieren, denn wie ihr seht, es kann noch viel passieren. Also gilt für die Fans das Gleiche wie für die Mannschaft, weiter so kämpfen wie gestern Am Hallo und damit geht es gleich am nächsten Samstag gegen Edewecht weiter.


TUSEM-Wetter

Früher haben wir es ja anfangs nicht ernst genommen, wenn Tusem-Boss Klaus Schorn uns erklärte, was Tusem-Wetter ist. Aber nach einiger Zeit war uns dann klar, Tusem-Wetter war immer dann, wenn Sonntag Nachmittag das Wetter grau aber nicht zu nass war, so dass es keinen Spaß machte, draußen spazieren zu gehen, es aber gleichzeitig nicht so schlecht war, dass man nicht vor die Tür wollte also war die Grugahalle gerade das richtige. Nun werden die Nicht-Eingeweihten fragen, was hat das denn mit dem letzten Auswärtsspiel zu tun? Das ist wiederum für die Eingeweihten ganz klar. Schließlich war es nicht die erste Auswärtstour, die ein wunderbarer Ausflug war und bei der man das Fazit zog: etwas störte dabei und das war wohl das Handballspiel.

Schließlich war es ein wunderschöner Tag am Meer bei strahlend blauem Himmel, Sonne pur und sehr viel Spaß. Natürlich auch wie immer Einblicke in die Kultur bei der diesmal etwas anderen Stadtrundfahrt mit den besonderen Sehenswürdigkeiten Wilhelmshavens, der Besichtigung des Marinemuseums und der Industriekultur des Hafens und für die Freunde des guten Essens ist es wie immer ein Highlight an der Küste frischen Fisch und die herrlichen Nordseekrabben zu essen.

Aber dann war ja da noch eine Sache. Es ging um ein Handballspiel. Vielleicht waren ja Spieler und Fans etwas zu sehr verwöhnt vom Sieg in Emsdetten und so kam es, dass man (nicht zum ersten Mal) zu dem Schluss kam: es war ein wunderschöner Tag - nur das Handballspiel störte etwas und dieser Fan-Weisheit stimmten auch die Spieler beim gegenseitigen Trösten nach dem Spiel zu.

Was bedeutet: Schuld war die Sonne und vielleicht auch der Mond, der in dieser Nacht sich auch voll zeigte und uns auf dem Weg nach Hause so strahlend begleitete, Trotzdem bleibt eins ganz klar, auch wenn am Freitag kein Tusem-Wetter ist, wir sind alle Am Hallo dabei und die Spieler haben uns fest versprochen, dass gegen Rostock gepunktet wird.


Philips Geburtstagsgeschenk

Er hatte sich als Geschenk zu seinem 13. Geburtstag die Fahrt nach Emsdetten gewünscht und bekam fast unerwartet von der Mannschaft noch den Auswärtssieg dazu geschenkt. Somit erwies sich unser jüngster Mitfahrer als Glücksbringer des Tages. Natürlich tat das Team von Maik Handschke auch noch etwas dazu. Klar war "unser" Pattie sauer auf seine Emsdettener über die Leistung in der ersten Halbzeit aber wahrscheinlich hatte der TUSEM ihnen gleich zu Beginn den Schneid abgekauft. Abgesehen davon, dass sie gleich in Führung gingen, traten sie am gestrigen Abend auch ganz anders auf. Wie man so schön sagt: die "Körpersprache" war enorm verbessert. Da stand ein Team auf der Platte, das selbstbewusst auftrat und sich auch nicht aus der Ruhe bringen ließ, als der Vorsprung zeitweise etwas schmolz. Das übertrug sich natürlich auch auf die ca. 40 Fans, die angespornt durch diese Leistung auch ihr Bestes gaben, um schon bald die Emshalle in Griff zu kriegen.

Somit endlich wieder einmal eine dieser perfekten Auswärtsfahrten, die nicht zuletzt durch die grandiose Stimmung auf der Rückfahrt mehr als zufrieden stellend zu Ende ging. Last but not least aber unser besonderes Dankeschön an den Reisedienst Peter Breiden, der uns wieder einen 5*****Bus zur Verfügung stellte und unseren Fahrer, der uns sicher und zügig nach Hause brachte, so dass auch diejenigen, für die heute morgen um 5.00 Uhr der Wecker ging, keine Probleme hatten.

Wer jetzt also neidisch wird und so etwas auch miterleben möchten: für den 1. Mai haben wir den Bus nach Minden bereits gebucht und uns natürlich auch alle bereits in die Anmeldeliste eingetragen. Also wer mit nach Minden möchte, hier gilt ganz klar das Sprichwort: "früher Vogel fängt den Wurm" oder übersetzt: "wer sich zuerst meldet, bekommt auch einen Platz".

Aber eh es so weit ist, wollen wir natürlich erst einmal dabei sein, wenn es darum geht, noch einige Pluspunkte aus Wilhelmshaven, Edewecht und Altenholz zu holen.


Fanbus nach Emsdetten!

Die Fan-Clubs haben sich entschlossen, einen Fan-Bus nach Emsdetten einzusetzen, um auch Kurzentschlossenen die Gelegenheit zu geben, die Mannschaft bei dem so wichtigen Auswärtsspiel zu unterstützen. Abfahrt des Busses ist Mittwoch 16.03.2011 um 16.30 Uhr an der Ecke Sommerburgstraße/Lührmannwald (Haltestelle Bürgerbus). Die Rückfahrt ist ca. 21.30 - 22.00 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 17,-- Euro zuzüglich Eintrittskarte (vorausichtlich 12.-- Euro). Anmeldungen telefonisch 0201/421761, mobil 0172 2606018 oder per Email Brigitte@die-outsider.com.


Mitfahrer gesucht!

Nachdem wir ja gegen Potsdam nicht gerade ein schönes Spiel gesehen haben aber trotzdem (was nun mal viel wichtiger ist) zwei Pluspunkte auf dem Konto verbuchen können, wollen wir unbedingt der Mannschaft helfen, auch in Emsdetten zu punkten. Dafür brauchen wir aber unbedingt eure Hilfe. Wie es z. Z. aussieht, startet wohl eine Fahrzeugkolonne in Richtung Emsdetten. Aufgrund der Benzinpreise und nicht zuletzt auch zum Schutz der Umwelt, wäre es doch eigentlich besser mit einem Bus zu fahren. Einmal ganz abgesehen von dem Spaß, den diese Fahrten immer machen.

Dafür brauchen wir aber unbedingt noch Mitfahrer. Erst ab 30 Personen lohnt es sich, den Bus zu bestellen. Sollte es noch klappen, fährt der Bus am Mittwoch, den 16.3.2011 um 16.30 Uhr ab Margarethenhöhe. Der Fahrpreis beträgt p. P. 17,-- Euro zuzüglich Eintrittskarte (ca. 12,-- Euro. Wer also der Mannschaft helfen will, den Abstand zu Platz 8 zu verringern, der kann sich noch bis zum 9. März 2011 anmelden. Tel.: 0201 421761 oder brigitte@die-outsider.com.

Wir zählen auf euch!


Karneval Am Hallo?

Es ist Karneval und der Tusem hat ein wichtiges Heimspiel. Also warum nicht beides verbinden? Für das Heimspiel ist dringend gute Stimmung erforderlich und im Karneval sollte man schon gut "drauf" sein. Also wer gerne Karneval feiert, warum nicht beim Tusem? Ob im Fan-Shirt, Trikot oder Fantasiekostüm - wer lustig ist und feiert, macht auch Stimmung und wenn unsere Mannschaft dann gut spielt und zwei Punkte holt, dann können wir so richtig Karneval feiern. Helau!

 

Danke für dieses schöne Weihnachtsgeschenk!

Da sitzt man gefrustet zu Hause, weil aufgrund der so ersehnten "white christmas" nichts mehr geht und somit eine Fahrt nach Berlin auch kurz entschlossen gar nicht in Betracht zu ziehen war. Man ärgert sich über eingeschneite Autos und Schnee schippen ohne Ende und dann kommt da am 2. Weihnachtstag dieses Geschenk mit dem man - ehrlich - nicht unbedingt gerechnet hatte. Schließlich waren die Bad Schwartauer gerade geschlagen von den Füchsen zurück an die Ostsee geschickt worden und bei den Essener Fans fragte man sich so langsam, was den wohl mit Matze los ist, dass er noch so gar nicht an seine Leistung aus der vergangenen Saison anknüpfen konnte. Und dann sitzt man vor dem Liveticker und traut seinen Augen nicht. Nicht nur, dass immer wieder Tor durch Gerlich auftaucht, auch zum Ende hin läuft es anders. Nicht der Gegner gleicht in der letzten Minute aus und wirf dann noch das Siegtor, sondern der Tusem legt zu und gewinnt mit klarem Abstand. Auch ohne live dabei gewesen zu sein, steht folgendes fest: lediglich 22 Gegentore zeigen, dass die Abwehr und Sebastian Bliss mit Sicherheit einen guten Tag hatten, 15 (!) Treffer von Matthias Gerlich beweisen, dass er wieder da ist und was noch ganz besonders wichtig ist, es wurden zwei Auswärtspunkte bei einem Gegner erzielt, der in den letzten Wochen einen extrem starken Aufwärtstrend zeigte. Jungs, herzlichen Dank für diese Leistung! Wir freuen uns alle schon auf ein Wiedersehen mit euch am Mittwoch in Stoppenberg. Egal wie wir zur Sporthalle kommen und wenn wir zu Fuß gehen müssen!


Eigentlich kam der Nikolaus nicht

aber dann war es Stephan Krebietke, der sich im Namen der Geschäftsführung bei den Fans nicht nur mit sehr netten Worten bedankte, sondern auch mit "gefüllten Gläsern". Es lag aber nicht nur am Freibier, dass es ein richtig gelungener Abend wurde. Es lag auch daran, dass die Mannschaft (bis auf ganz wenige aber entschuldigte Ausnahmen) komplett direkt nach dem Training zum Fantreffen ins "Wirtshaus zur Altenau" kam und sich unter die Fans mischte. So vergingen fünf Stunden wie im Fluge mit erzählen, diskutieren und planen und alle waren sich am Ende des Abends einig, dass es eine tolle Gelegenheit war, sich einmal näher kennen zu lernen und für die Fans stand am Ende des Abends fest: wir haben nicht nur eine gute, sondern auch eine besonders nette Mannschaft und nachdem wir uns bei dieser Gelegenheit mit jedem einzelnen auch ganz "privat" unterhalten konnten, steht fest, dass Mannschaft und Fans ein Team sind und wir gemeinsam daran arbeiten werden, dass der TUSEM wieder zu den erfolgreichen Zeiten zurückkehrt, damit wir dann auch über die Anekdoten lachen können, die wir mit diesem Team auf den Weg dahin erlebt haben. Und am Freitag gegen Varel wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt in diese Richtung machen.


Das Gesetz der Serie

Minden hat es zu spüren bekommen. Auch wenn beim Auswärtsspiel in Hildesheim noch nicht alles nach Wunsch lief, rechtzeitig zum Spiel gegen Minden rief die Mannschaft eine Leistung ab, vor der man nur den Hut ziehen konnte. Es war ein Freitagabend wie er schöner nicht sein konnte. Eine gut besuchte Halle,  Zuschauer, die gut Stimmung machten und eine Mannschaft, die auf allen Positionen eine Steigerung brachte und zeigte, was in ihr steckt und das ausgerechnet gegen Minden! Dankeschön an Maik Handschke und seine Truppe für diesen wundervollen Start in die Weihnachtszeit. Und da jetzt die Zeit des Wünschens begonnen hat, wird sich ja wohl jeder ausmahlen können, was sich die Fans bis zum Ende des Jahres 2010 wünschen...


Die Sache mit der Mettwurst

ist die, dass sie jetzt wohl immer noch unbeachtet in Herford vor sich hinvegetiert und das nur, weil die Verpflegung am TUSEM-Bus so gut war, dass sie nun mal dagegen keine Chance hatte. Was das alles mit dem TUSEM-Spiel zu tun hat? Nun gut, wer das nicht versteht, befrage am Besten die "Zeitzeugen" oder fahre beim nächsten Auswärtsspiel mit. Diejenigen, die schon so viele Auswärtsfahrten mitgemacht haben und diesmal leider zu Hause bleiben mussten, werden es verstehen. Ein Spiel ging verloren obwohl es nicht hätte sein müssen. Der Frust darüber dauerte an bis zum Verlassen der Halle und schwang dann natürlich über in die Gewissheit: es spielten eigentlich zwei gleichwertige Mannschaften aber dem TUSEM fehlt immer noch die richtige Kaltschnäutzigkeit, um einen Vorsprung zu halten. Diskutiert werden darf jetzt darüber, ob es die fehlende Erfahrung, Kraft oder psychische Stärke ist. Sicher waren wir uns aber auf der Rückfahrt: das Spiel hätte gewonnen werden können, das Spiel am Freitag gegen Minden soll aber auf alle Fälle gewonnen werden. Dafür wollen die Fans mit Sorge tragen und hoffen, dass wir eine rappelvolle Halle haben, die die Mannschaft zum Sieg "treibt". Vielleicht geben wir dann auch die Geheimnisse von der Party auf der A2 preis.


Tusem auf der Messe

Am ersten Tag der Messe Mode, Heim, Handwerk ging es auch am Tusemstand in der Halle des Essener Sports gleich richtig los. Erst hatten die Tusem-Cheerleader ihren großen Auftritt und zeigten die Generalprobe für die in einigen Tagen stattfindende Meisterschaft und dann kamen direkt vom Training Maik Handschke und einige Spieler zum Stand nachdem sie vorher dem Publikum auf der großen Aktionsfläche vorgestellt und interviewt wurden. Am Tusemstand nahmen sich dann Maik und Felix Handschke, Ben Schütte, Sebastian Bliss und Paul Trodler viel Zeit und Geduld, um all die Fragen der Fans zu beantworten und fleissig Autogramme zu schreiben. Insgesamt ein gelungener Nachmittag, an dem der Tusemstand schnell zum Mittelpunkt wurde und die Gelegenheit für die Messebesucher und insbesondere die Handballfans unter ihnen, die Mannschaft einmal näher kennen zu lernen. Die Bilder davon findet ihr wie immer in unserer Bildergalerie.


Es waren die kleinen Fehler

die verhinderten, dass Nordhorn das erste Heimspiel verlor und Tusem das zweite Auswärtsspiel gewann. Eigentlich lief es ganz gut und Nordhorn erwies sich nicht als der so viel bessere Gegner wie es der Tabellenplatz vorgibt. Aber da fehlte im Tusemspiel immer wieder die Kleinigkeit, die erforderlich war, um Punkte aus der Grafschaft zu entführen. Wie immer kämpfte die Mannschaft, gab nie auf und auch als man meinte, bei einem Rückstand von 4 Toren sei das Spiel gelaufen, kamen sie doch noch mal ins Spiel zurück und es wurde noch einmal knapp für die Gastgeber. Aber dann waren es wieder kleine Missverständnisse, fehlende Abstimmung oder Fehlversuche, die verhinderten, dass Tusem mehr als einmal in Führung ging. Worüber sich aber die mitgereisten Fans anschließend im schönen warmen Luxusbus einig waren: das wird noch, zwar schade um die Punkte aber kein Grund, die gute Laune zu verlieren. Beim nächsten Heimspiel sieht es schon wieder ganz anders aus und dann geht es nach Hildesheim mit der festen Absicht, dort wieder die Mannschaft so gut zu unterstützen wie es in Nordhorn der Fall Einwar und dann wird es sicher auch mit den Punkten klappen.


Die Halle ist ausverkauft!

Das, was wir uns eigentlich für die Heimspiele Am Hallo wünschen, stand gestern in Heiligenhaus an der Sporthalle in der Herzogstraße. Zum Freundschaftsspiel des TV Heiligenhaus gegen TUSEM gab es schon eine Stunde vor Spielbeginn keine Karten mehr. So blieb nur übrig bis kurz vor Spielbeginn zu warten, um mit etwas Glück zurückgelegte Karten zu bekommen, die nicht abgeholt wurden. Ok, man muss es etwas relativieren: die Halle fasst nur 400 Zuschauer aber trotzdem war es ein gutes Gefühl, ein ausverkauftes Haus zu erleben und dass bei einem Freundschaftsspiel. Wollen wir hoffen, dass es heute Abend an der Bockmühle ähnlich wird und was noch wichtiger ist: hoffentlich entschließen sich noch viele Tusem-Fans am nächsten Freitag mit nach Nordhorn zu fahren, damit wir dort das Team kräftig unterstützen können. Zwei Auswärtspunkte wären doch gerade das richtige, um das Wochenende gut zu starten und der Mannschaft am nächsten Tag bei ihrem Besuch des TUSEM-Standes auf der Messe MHH zu gratulieren.

Für die Statistiker: Das Spiel endete 27:41. Es wurden alle Spieler eingesetzt. Felix Handschke warf Tor Nr. 40. Elmar hielt den letzten Torwurf von Heiligenhaus.


Fanfahrt nach Nordhorn

Für die Fahrt nach Nordhorn am Freitag, 5.11.2010 (Abfahrt 16.00 Uhr) gibt es noch freie Plätze. Wer also unser Team auch in der Grafschaft unterstützen möchte, sollte sich möglichst beim nächsten Heimspiel am Sonntag, 24.10.2010, 17.00 Uhr gegen Edewecht anmelden. Der Fahrtkostenanteil beträgt 15,-- Euro  zuzüglich 10,-- Euro für die Eintrittskarte. Anmeldungen auch telefonisch unter 0201 421761 oder per Email Brigitte@die-outsider.com.


Schade, schade, schade

Etwas geknickt standen nach dem Spiel in Rostock die Mannschaft und ein Dutzend Fans am Bus zusammen und suchten nach Erklärungen, warum es auch heute mit einem Sieg nicht geklappt hat. Es war wohl die schlechte Chancenauswertung schuld. Die Abwehr stand gut und nachdem Jan Kulhanek nicht unbedingt seinen allerbesten Tag hatte, kam Sebastian Bliss und sorgte mit dafür, dass die Rostocker immer mehr in Schwierigkeiten gerieten. Aber auch die Tatsache, dass Tusem zwischenzeitlich fast den Ausgleich schaffte, ließ nicht darüber hinweg sehen, dass es halt im Angriff nicht lief. Zu viele sog. leichte Torchancen wurden nicht verwertet. Sicher hatten wir in Rostock einen Punktgewinn nicht erwartet. Aber es wäre doch so schön gewesen und eigentlich war es auch recht leicht. Aber eins schworen sich Spieler und Fans beim Abschied: beim nächsten Heimspiel gegen Edewecht werden wir es gemeinsam schaffen, die Punkte in Essen zu behalten.


Oleg Velyky

Heute wäre er 33 Jahre alt geworden aber am im Januar verlor er den Kampf gegen den Krebs. Vier Jahre lang durften wir seinen Lebensweg hier in Essen begleiten und werden ihm immer dankbar sein für die glücklichen und schönen Momente, die er uns mit seinem sportlichen Können bereitet hat. In besonderer Erinnerung wird aber allen immer der bewundernswerte Mensch Oleg Velyky bleiben.


Familientreffen

So kann man wohl den gestrigen Abend beim Benefizspiel gegen Altendorf 09 bezeichnen. Wohl auch aufgrund des zeitgleich stattfindenden Fussballspiels fanden leider nur wenige Zuschauer den Weg in die Halle, die nicht zu denen gehören, die schon immer dabei sind. Aber die gekommen waren, hatten dann umso mehr Spass. Ein Spiel bei dem die Cracks der 80er und 90er Jahre das Publikum mit dem Können, das einfach immer noch da ist, verwöhnten und so mancher über die Kondition der ehemaligen "Dritten" staunte. Bester Mann auf dem Platz war ohne Zweifel Peter Quartie. Wie in alten Zeiten zeigte er, warum man damals keine "schnelle Mitte" brauchte. Wenn "Quattro" den Turbo anwirft, dann kann ihn keiner stoppen und so mancher war vielleicht auch froh, dass er nicht mit zurücklaufen musste, sondern Quattro alleine oder mit Ben Schütte im Zusammenspiel Tempogegenstöße brachte, die einfach nur Klasse waren. Ben Schütte musste als Youngster einspringen, weil es im Vorfeld einige Verletzungen bzw. Terminprobleme gab, so dass nicht alle angekündigten Spieler auflaufen konnten. Daher musste auch Daniel Lichtlein sein Mikro zwischendurch abgeben und ins Tor gehen, da Chrischa Hannawald nicht gekommen war und Stefan Hecker wieder als Feldspieler zeigte, dass er auch Tore werfen kann, die selbstverständlich immer wieder Sonderapplaus bekamen.

Klar, dass aus diesem Abend ein früher Morgen wurde. Schließlich gab es das Spiel und so manches Wiedersehen zu feiern. denn dafür sind solche Abende ja da, dass die alten Anekdoten noch mal erzählt werden, man von guten alten Zeiten schwärmt und auch Träume, Wünsche und Ziele für die Zukunft diskutiert. Also wie immer ein gelungener Abend mit dem Fazit, dass wir tolle Zeiten erlebt haben aber auch froh in die Zukunft schauen, die morgen schon weitergeht, nicht mit den großen Legenden der Vergangenheit aber mit der "jungen, wilden Truppe", die in einer hoffentlich gut gefüllten Sporthalle Am Hallo zeigen will, wer dort der Hausherr ist.


Ein wichtiges Wochenende für uns TUSEM-Fans

Langeweile wird es an diesem Wochenende mit Sicherheit nicht geben. Es beginnt am Freitagabend ganz entspannt mit dem "Spiel des Jahres". Klar, dass wir uns alle schon auf das Benefizspiel unserer Ehemaligen (und fast allen wieder für den TUSEM arbeitenden) Spieler gegen Altendorf 09 freuen. Wie jedes Jahr wird es bestimmt wieder viel Spaß und jede Menge "Ohs und Ahs" für die Handball-Finessen geben. Also sollten am Freitagabend um 19.00 Uhr sich alle jungen und alten, langjährigen und neuen Fans in der Sporthalle Margarethenhöhe einfinden. Die einen werden sich freuen, wieder einmal die Stars der letzten 20 Jahre zu bewundern und die anderen werden verstehen, warum die "alten" Fans immer wieder von diesen Zeiten schwärmen. In der  "dritten Halbzeit" wird dafür sicher ausreichend Zeit sein und sicherlich auch Zeit dafür, unserem ehemaligen Spieler und jetzigen Trainer Maik Handschke zu einem gelungenen Einstand zu gratulieren und Mut zu machen für die kommenden Spiele. Schließlich steht dann am Sonntag um 17.00 Uhr das wichtige Heimspiel gegen Wilhelmshaven in der Sporthalle Am Hallo an und es sollte auch dort endlich gelingen, die Halle bis auf den letzten Platz zu füllen und die Mannschaft besser denn je zu unterstützen, damit zwei wichtige Punkte in Essen bleiben.

Zum Schluß noch ein Wort in eigener Sache: im Gästebuch des TUSEM toben sich ja fortwährend "Fans" aus, die immer wieder meinen, Verein, Mannschaft und besonders Trainer kritisieren zu müssen. Davon wollen wir uns hier distanzieren. Solche Dinge werden hier bei uns im Forum ausdiskutiert oder ihr könnt sie direkt hier auf unserer Newsseite lesen.

Keiner von uns hat auch Verständnis dafür, dass insbesondere diejenigen, die noch vor Kurzem uns laut dafür verdammt haben, dass wir unseren Trainer Kristof Szargiej behalten wollten, jetzt schon den Trainer dafür verdammen, dass man in Potsdam nicht gewonnen hat. Das ist nicht unser Stil. Wir alle waren Sonntag sicher trauriger über die knappe Niederlage der I. als über die haushohe Niederlage der IV. Aber jeder wusste auch vorher, dass es in Potsdam nicht einfach wird und mit Sicherheit hatten sich die Spieler viel vorgenommen und wollten das Spiel gewinnen und wenn man dann in der letzten Minute verliert, sollte doch wohl jeder Verständnis dafür haben, dass man mit hängenden Köpfen in die Kabine schleicht. Das sollte doch wohl jedem klar sein, der auch nur ein wenig Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis hat.

Und auch wenn wir uns hier wiederholen: unsere Fan-Clubs haben in den letzten Jahren auch viele schlechte Spiele gesehen. Es gab sogar Proteste in der Grugahalle als eine Mannschaft über lange Zeit keine vernünftige Leistung brachte aber es wird uns nicht in den Sinn kommen, eine junge Truppe zu verdammen, die ein Auswärtsspiel knapp verliert und über einen Trainer zu motzen, der für alle offensichtlich dieser Mannschaft mehr und mehr beibringt. Was sind das für Fans, denen es nur darum geht, von allen bemerkt zu werden?

Verfasser: B. Holtgreve


Dann eben nächstes Jahr...

Also gerechnet hat ja wohl kaum einer mit einem Sieg auch wenn ein kleines Wunder ja ganz nett gewesen wäre. Aber nun kann sich die Mannschaft ja ganz auf die Liga konzentrieren und die Sache mit dem Pokal gehen wir dann eben nächstes Jahr wieder aufs Neue an. Das Nahziel heißt also auswärts punkten. Bis zu unserem nächsten Heimspiel steht da ja einiges an. Am Samstag in Aschersleben sollte eine gute Chance bestehen, die ersten Auswärtspunkte einzufahren. Schön, wenn sich doch einige Fans auf den Weg machen, die Mannschaft zu unterstützen ebenso wie am 3.10.10 nach Potsdam. Am 15.10.10 steht dann die Fahrt nach Rostock ein. Eine gute Gelegenheit, dieses Spiel zum Anlass zu nehmen, um ein Wochenende an der Ostsee zu verbringen.

Schon jetzt aber könnt ihr euch für unsere erste Bus-Fanfahrt in dieser Saison anmelden:

am Freitag, den 05.11.2010 spielt der TUSEM um 19.30 Uhr in Nordhorn. Eine perfekte Gelegenheit für alle TUSEM-Fans, die Mannschaft auswärts zu unterstützen und auch noch viel Spaß bei der gemeinsamen Tour in die Grafschaft zu haben. Wir fahren am 5.11.10 um 16.00 Uhr wie immer auf der Margarethenhöhe ab, der Fahrpreis beträgt 15,00 Euro p.P. zuzüglich Eintritt. Also entschließt euch, bei diesem "Muss für TUSEM-Fans" dabei zu sein.

Anmeldungen ab sofort unter: Tel. 0201 421761, 0172 2606018, Email brigitte@die-outsider.com


Kein Sieg - aber trotzdem Spaß

So jedenfalls verlief das Wochenende für ca. 20 Essener Fans, die aus allen Himmelsrichtungen nach Lübeck kamen, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Leider reichte es dann doch nicht zu einem Sieg. Wie schon zu Erstligazeiten hatte Bad Schwartau am Ende die Nase vorn. So früh in der Saison war es wohl auch zu schwierig für die Truppe von Maik Handschke den Ausfall von vier Spielern zu verkraften. Aber alle Achtung wie die Spieler dagegen gehalten haben. Insbesondere wenn man bedenkt, dass mit Paul Trodler zwischenzeitlich auch noch ausgerechnet einer der erfahrenen Spieler ausfiel.

Also wegstecken und weiter, den schließlich hatten gegen die heimstarken Mannschaften aus Bad Schwartau unsere Teams immer ihre Probleme. Die gab es dann aber für die Fans trotz der Niederlage nicht. In der "dritten Halbzeit" hatte man dann schnell das Ergebnis verkraftet und noch viel Spaß beim gemeinsamen Abend mit den Fans aus Bad Schwartau. Wie gut, dass dann alle - in welchem Hotel oder welcher Stadt an der Ostsee auch immer - am Sonntag ausschlafen konnten und anschließend eine gute Heimfahrt oder auch noch weiter einen schönen Urlaub haben.

Nun gilt es am Dienstag das Team aus Magdeburg daran zu erinnern, dass eine Mannschaft des TUSEM nie aufgibt. Am 7.5.2005 haben sie diese Erfahrung ja bereits in Oberhausen gemacht und viele Fans haben sicher noch das damalige Siegershirt des EC-Siegers. Das wäre doch mal eine gute Gelegenheit, es wieder überzuziehen.

Bilder s. Bildergalerie 2010/2011


Schwer aber nicht unmöglich

Nichts ist unmöglich aber in Bad Schwartau zu punkten, wird sicher eine ganz schwierige Geschichte. Aber die Mannschaft hat ja schon gegen Emsdetten gezeigt, was in ihr steckt und das "ohne drei". Also mal sehen, was geht. Sicher wird es auch für das Dutzend Essener Fans schwer sich in der Halle durchzusetzen aber auf alle Fälle werden wir wieder lautstark dabei sein,  freuen uns schon auf ein spannendes Spiel und besonders auch auf ein Wiedersehen mit den Schwartauer Fans.


TUSEM gewinnt 33:31 gegen TV Emsdetten

Das ist schon eine richtig tolle Überraschung. Da kommt einer der Aufstiegsfavoriten, drei Spieler fallen verletzt aus und der TUSEM gewinnt trotzdem und das auch noch mit 33 Toren. Eine tolle Mannschaftsleistung und mit Sicherheit ein Grund den heutigen Abend zu feiern. Aber es zeigt auch wie gut es ist, einen großen Mannschaftskader zu haben, so dass auch Spieler ersetzt werden können. Besonders aber beweist es, dass der Mannschaftsgeist stimmt, so dass Ausfälle verkraftet werden können.

Eins aber kann man auch ganz sicher sagen: es ist fürchterlich, wenn man nicht dabei ist und in einer besonders spannenden Endphase man nicht weiß ob tatsächlich nichts passiert oder ob der Liveticker hängt. Herzliche Grüße und Glückwünsche also an alle die live dabei waren!


Ein schweres Heimspiel

Das wird wohl keiner bestreiten. Gegen den TV Emsdetten werden wir auch zu Hause nicht in der Favoritenrolle sein. Auch wenn Pattie sich sicher freut, wieder einmal beim TUSEM zu sein und die Essener Fans begeistert sind, dass Pattie zurück ist, im Spiel wird es mit Sicherheit kein Pardon geben und die Tatsache, dass der TV Emsdetten Tabellenführer ist, zeigt, dass es am nächsten Freitag ein ganz schweres Spiel wird. Aber auch Favoriten können straucheln und vielleicht lockt ja die Tatsache, dass einer der ganz großen Favoriten auf den Aufstieg zu Gast ist, endlich einmal wieder mehr TUSEM-Fans in die Halle. Denn unsere Mannschaft braucht diesmal die Unterstützung ganz dringend.


Wir halten die Daumen - egal, wo wir sind

Vermutlich werden es nicht so viele Fans nach Dessau schaffen wie beim darauf folgenden Auswärtsspiel nach Bad Schwartau. Trotzdem drücken auch alle anderen der Mannschaft fest die Daumen ob zu Hause vor dem Liveticker, auf dem Wochenendtrip oder im Urlaub. Schön wäre es natürlich, wenn das Team auch mit der Unterstützung nur weniger Fans es schafft zu punkten. Es wird sicher schwierig ohne Pavel Prokopec aber Maik uns seine "Jungs" werden das schon hinkriegen.

Unsere guten Wünsche gehen aber auch besonders an Pavel: "Gute Besserung"!


Fuchsjagd

Endlich ist es soweit! Nachdem es Altenholz ja letzte Woche nicht bis Essen geschafft hat, wünschen wir den Berliner Füchsen eine reibungslose Anfahrt. Schließlich wollen wir endlich wieder Handball sehen, bei dem es um etwas geht und da kommen die Jungfüchse aus Berlin gerade recht. Also Essener Fans: „Auf geht’s“, am Freitagabend um 19.30 Uhr wollen wir Am Hallo die Falle für die Füchse zuschnappen lassen. Wer als TUSEM-Fan etwas auf sich hält, kommt zur Sporthalle, um Maik Handschke und sein Team zu unterstützen. Sicher ist die Mannschaft gut vorbereitet aber trotzdem braucht sie all unsere Unterstützung.

Also holt die Trommeln raus, ölt die Stimme und vergesst nicht, wenn die Füchse doch einmal in Ballbesitz sind, wie heißt es schon in einem Kinderlied: „Fuchs du hast den Ball gestohlen, gib ihn wieder her….“.


 Nur noch 3 Tage

Dann ist es wieder so weit und mit dem Pokalspiel beginnt endlich wieder eine neue Handballsaison. Teilweise leiden die Fans schon an Handballentzug, der nur dadurch gemildert wurde, dass wir in den letzten Wochen Gelegenheit hatten, bereits die "neue" Mannschaft kennen zu lernen. Bei den Turnieren in Würselen und Wermelskirchen wurde davon auch ausgiebig Gebrauch gemacht. Beim Turnier des TV Weiden kam noch hinzu, dass wir ein Wiedersehen feiern konnten mit Pattie Johannesson und Mark Schmetz. Während unser Ehrenspielführer auch im nächsten Jahr mit Hamm in der 1. Liga spielt, wird Pattie mit dem TV Emsdetten schon am 10.9.2010 Am Hallo zu Gast sein und dass er sich auf ein Wiedersehen mit den Essener Fans freut, merkte man besonders in den Gesprächen über "die guten alten Zeiten".  Vier Wochen später kommt es dann zu einem Wiedersehen mit Evgeny Vorontsow, der jetzt bei Wilhelmshaven spielt und sich richtig freute, uns beim Turnier zu sehen und zu sprechen.

Natürlich galt aber das Hauptaugenmerk unserem Team und so gab es an diesen beiden Wochenenden für uns nicht nur die Möglichkeit, ausführliche Gespräche mit Trainer und Mannschaft zu führen, sondern wir konnten auch bereits feststellen, welche großen Fortschritte innerhalb einer Woche gemacht wurden. Sicher hat Maik Handschke recht, dass noch viel Arbeit erforderlich ist aber nicht nur die Tatsache, dass das Turnier in Wermelskirchen gewonnen wurde, zeigte, dass dieser "Boy-Group" die Zukunft gehört. 

Es kann also spannend werden und am Freitag wollen wir natürlich unsere Mannschaft so unterstützen, dass es auf alle Fälle mit der nächsten Runde im DHB-Pokal klappt und eine Woche später soll der Grundstein für einen einstelligen Tabellenplatz am Ende der Saison gelegt werden. (Geheim)tipp für den 1. Platz der Liga Nord ist aber der TV Emsdetten.


TUSEM siegt beim Intersport-Cup in Wermelskirchen

Bilder vom Turnier unter Bildergalerie 2010/2011(08.08.2010)


"TUSEM-Day" in Würselen

Beim EWV-Cup in Würseln gab es heute am ersten Tag des Turniers die Gelegenheit zum Wiedersehen mit vielen Ehemaligen. Davon und von unseren "Neuen" findet ihr Bilder in unserer Bildergalerie 2010/2011.


Das Ende einer Aera

Viel geschrieben wurde in der letzten Zeit darüber, dass Klaus Schorn sein Amt als Vorsitzender der Handballabteilung abgegeben hat. Ebenso oft wurden auch seine Verdienste für den Sport im allgemeinen und den Handballsport im Revier und Deutschland hervorgehoben. Wir wollen jetzt und hier nicht noch einen „draufsetzen“ sondern und bei Klaus nach seiner letzten „aktiven“ Tusem-Saison für das bedanken, was er alles für die Fans des Tusem getan hat.

Es gibt sicher viele neue Fans, die erst nach 2005 zum Tusem gekommen sind und nicht wissen, wie groß das Ausmaß seiner Verdienste ist. Ihnen sei gesagt, dass es ohne Klaus Schorn die grossen Zeiten des Handball in Essen nicht gegeben hätte. 

Wer sich einmal die Namen all derer ins Gedächtnis ruft, die unter Klaus Schorn beim Tusem groß geworden sind und dann schaut welche Positionen viele von ihnen heute in der Handball-Bundesliga einnehmen, der kann sich sicher auch vorstellen, warum der Tusem einst so erfolgreich war. 

Aber darüber wurde ja immer wieder schon berichtet. Deshalb unser Dank an Klaus für all das, was er für die Essener Fans getan hat. Für Klaus war es immer selbstverständlich, dass die Fans bei allen Feiern dabei waren. Es gab keine Meister-, Pokal-, EC-Pokal-Feier bei denen die Fans außen vor standen. Ob es das Bankett nach einem EC-Spiel in der Messe Essen oder im fernen Rejkavik war, die Fans gehörten dazu.

Keiner derjenigen, die dabei waren, wird jemals seinen berühmten Griff in die Jackentasche vergessen, wenn er irgendwo in einer deutschen Bundesligastadt oder wer weiß wo in einem Spielort in Europa die Fans vor der Halle traf und immer wieder einen „Schein“ mit den Worten überreichte: „toll das ihr da seid, trinkt euch ein Bier davon“ und auch stets nachfragte, ob wir den mit unserem Geld für die Reise auskämen. 

Unvergesslich die Weihnachtsfeier als er verkündete, dass er die Reisekosten für „sieben Fans“!! nach Island übernähme. Nur dadurch war es möglich, dass an dieser Reise fast 20 Fans teilnahmen und dort so die Halle „im Griff“ hatten, dass selbst am Abend beim Bankett der isländische Sänger immer wieder seine Bewunderung für die Essener ausdrückte.

Und so oft auch die Leute darüber moserten, dass Klaus Schorn „einsame Entscheidungen“ träfe, genau so oft hat auch Klaus Schorn es sich nicht nehmen lassen, seine Entscheidungen den Fans zu erklären. 

Es gibt noch viele, viele Beispiele warum der Handball Persönlichkeiten wie Klaus Schorn braucht und wir nur hoffen können, dass seine Nachfolger sein Wissen nutzen und seinen Rat immer wieder einholen, aber alles kann man hier nicht aufführen und deswegen machen wir es hier ganz kurz und einfach:

Danke, Klaus! 

Wie er selbst über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des TUSEM denkt, hat er in seiner Rede bei der letzten Hauptversammlung dargelegt und deswegen übergeben wir nun an dieser Stelle das Wort an Klaus Schorn:

weil  Deutschland  - nicht nur durch die Flugverbote auf den Airports - zur Zeit verstärkt  „etwas  durcheinander“ ist und die Politik in unserem Land nicht wie erforderlich funktioniert, verhalten sich viele im Ruhrgebiet  derzeit  vielleicht  zu pessimistisch  und glauben nur begrenzt an eine gute Zukunft.

Unsere bereits vor einigen Jahren offen  angesprochene  Befürchtung und die Gefahr, dass dieses Verhalten auch zeitnah  auf den Sport, auf die treuen Fans bis hin zu den Sponsoren  „abzufärben“ droht, ist in diesen Tagen leider sichtbar traurige Realität geworden. 

Da bereits unser Präsident Ulrich Gaißmayer in der aktuellen, leidigen Diskussion mit der Politik u.a.  daran erinnert hat, dass trotz aller bisherigen Bekenntnisse durch die vielen „Rotstift“-Aktionen verstärkt auch im Sport die ehrenamtlich geleistete Arbeit  verhöhnt wird  … habe ich nicht die Absicht, unsere heutige Jahreshauptversammlung  zum Anlass  zu nehmen,  die sich schon vor Jahren abzeichnenden  Ursachen  - oder  die  Folgen  einer Vielzahl von  „neuen Konzepten“ -  zu kritisieren …wohl aber daran zu erinnern, dass  schon immer  der Bürger – und damit auch die Vereine als Keimzelle des Sports   …für den Fall von  aufgezehrten, staatlichen  und kommunalen Mitteln …dem damit untrennbar verbundenen,  notwendigen  Zwang … durch erhöhte Abgaben schnell wieder zu „frischem Geld“  zu kommen …. ausgesetzt sind … ….und wir deshalb nicht auf die Erfüllung vieler Zusagen und Ehrenerklärungen -  oder den gemachten Versprechen vertrauen  können … wohl aber – leider – erneut  mit neuen,  enormen Belastungen –  mit weiteren Erschwernissen rechnen müssen.

Zurück zu uns – und  meinem Wunsch und meiner Bitte, mir zum besseren Verständnis  der Zusammenhänge nachzusehen , dass ich - auch aus der Verantwortung gegenüber dem TUSEM in seiner Gesamtheit  - vorab mit meinem Rückblick auf die Vergangenheit bis hin zur Gegenwart und den zukunftsorientierten Erfordernissen …bewusst vorab  daran erinnere,… wie schnell spontan und unbedacht vollzogene Veränderungen auch beim TUSEM im Handball ein Chaos auslösen können …oder in fast allen Belangen die späte  Erkenntnis, dass die Quelle so vieler Fehler die Ungeduld ist …  besonders beim Erhalt des wertvollen ehrlichen  „WIR – GEFÜHLS“ zu vermeidbaren Fehlentwicklungen oder gar zu einer  schnellen, gefährlichen Leistungsminderung etc. führen. Weil für mich meine innere Stimme stets der beste Kompass ist … möchte ich die damit verbundenen Gedanken nicht weiter ausbreiten.

Weil rückbetrachtend Fakt ist, dass – bis zu den  Umstrukturierungsmaßnahmen  im Lizenzbereich vor gut einem Jahr -  für unsere sportliche Gemeinschaft  - weder sportlich noch wirtschaftlich –  kaum etwas hilfreich verlaufen ist.   

Trotz  vieler eigener  Enttäuschungen liegt mir daran,  dass wir mit manchen schicksalhaften Ereignissen, an die ich  kurz erinnern werde, nicht zu sehr hadern möglichst viel nach vorne schauen und  verstärkt für neue Impulse aufnahmebereit sind.

Nur weil ich in den letzten Tagen – im Zusammenhang mit der Vorbereitung zu dieser HV –  noch einmal  verstärkt den Blick auf die vielen, von Höhen und Tiefen geprägten Jahre der  Handballer im TUSEM gerichtet habe …kam mir der Gedanke, die vielfach nur symbolisch erwähnte Übergabe des   „Staffelstabs“  mit wenigen Zahlen und Namen  realitätsbezogen zu gestalten.

Gerade weil einige Ereignisse bereits in Vergessenheit geraten, andere zwar ggf. noch präsent – aber nicht immer „komplett“ in unserer Erinnerung sind, habe ich  - gewissermaßen als Zeitzeuge – auf den  nachher von der  Versammlungsleitung an meinen Nachfolger zu übergebenden Staffelstab … Jahreszahlen und Namen  aufbringen lassen.

Konkret  … in dankbarer Erinnerung an die Vergangenheit  wurde das Jahr 1945 und der Name von Walter Sahlmann eingraviert.

Zur Erläuterung: In den Jahren nach den Kriegswirren, 1945 – war es Walter Sahlmann (sein Sohn Willi ist heute Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Essen) der gemeinsam mit vielen TUSEM Sportlern die Bombentrichter  auf unserem Gelände am Fibelweg wieder verfüllt – die Flächen vom Geröll – von Schutt und Steinen -  befreit .. und damit das Feldhandball – Spiel wieder ermöglicht hat.

Mit Heinz Schönholz – Friedrich Hünselar und Heinz Hermes gab es zeitbegrenzt auch Nachfolger im Amt des 1. Vorsitzenden der Abteilung, ehe 195o „Matz“ Kurt Braun die Geschicke der Handballer übernahm.

Meine Blickverbindung in den Versammlungsraum mit vielen ehemaligen Aktiven rechtfertigt besonders noch einmal, daran zu erinnern, dass es „Matz“ Kurt Braun war, der „seine“  TUSEM – Handballer nach 195o leistungsorientiert ausgerichtet  - auch erstmalig in die – damals noch zweiteilige – Bundesliga geführt und erst 1977 durch seine teuflische  Krankheit  gezwungen wurde,  mir die Verantwortung für die  Abteilung  zu übertragen  - mir die Geschicke der Handballer  anzuvertrauen.Dass sich „Matz“ noch wenige Tage vor seinem Tod in einem „Vermächtnis – Brief“ an mich mit dem so bedeutungsvollen Erhalt unserer II. Mannschaft  - als personelle Reserve .. und  für unseren eigenen Nachwuchs als „Sprungbrett“ .. zum Bundesligateam befasste –und   gleichzeitig  auch zusagte,  zur  Weihnachtsfeier der Abteilung  die Kosten der kompletten Getränke zu übernehmen ……. dabei auch besonders  die Spielerfrauen und Bräute etc .bedacht wissen wollte, macht  einmal mehr deutlich, wie sehr „Matz“ schon in den 50er Jahren und in der Zeit danach … im Ganzen gedacht hat…. und wie sehr für ihn der  Erhalt  unserer Abteilung – aber auch der  des TUSEM in seiner Gesamtheit – eine Herzensangelegenheit war.

In seinem letzten Brief an mich brauchte er es noch einmal auf den Punkt …..in dem er daran erinnerte … auch forderte … …. die gute Jugendarbeit unbedingt fortzuführen – und was noch nicht zusammen passt  schnellstmöglich zu einer Einheit zu formen.

Tja  - und dann noch die Anmerkung  …dass ich auch zukünftig  all jenen klar und entschlossen  entgegentreten und verhindern muss ….für die  Macht und Eitelkeit wichtiger ist, als das Wohl  des TUSEM  mit den Handballern.Dass zu meinem Freund und unvergessenen Vorgänger der nur 54 Jahre alt wurde.  

Tja – liebe Mitglieder und  Freunde des TUSEM  und für die Jahre danach  gibt es noch erfreulich viele Zeitzeugen, so dass ich mich mit meinem Rückblick – der gleichzeitig auch ein geschichtsträchtiger Rechenschaftsbericht sein dürfte – auf wenige „Eckpfeiler“ der vielen, unvergesslichen Ereignisse stützen möchte.  

Dabei meine ich weniger die vielen Titel = neun an der Zahl nämlich: 

Jeweils dreimal

als Deutscher Meister,

         im deutschen Pokal

         und im Europa –Pokal  

auch nicht vorrangig die über 1oo internationalen  Wettbewerbe  mit den Spielen in Moskau –  oder bis hin zu den Faroer – Inseln …. Nein, auch nicht die Spiele in der  ehemaligen DDR  oder die tollen Meisterfeiern und Feten auf dem Marktplatz mit jeweils   6.ooo  Fans …. oder die unvergesslich traumhaft schöne 8-Tage- Fahrt nach Japan … 

Mir persönlich sind besonders die vielen – vielfach auch tränenreichen – Stunden nach schicksalhaft verlaufenen Spielen – in letzter Sekunde verlorenen Titeln   etc.  besonders in der Erinnerung geblieben. Seien  es die  Spiele in Minsk – oder im kriegerischen Gebiet um Banja Luka … bis hin zum Endspiel um die deutsche Handballkrone  in der Olympiahalle in München gegen Milbertshofen.

Immer wieder hat sich gerade in solchen Stunden gezeigt, über welch enorme Kraft  eine gesunde, lebendige Gemeinschaft    - wie es der TUSEM stets war – verfügte und hoffentlich auch zukünftig verfügt und wie grenzenlos wertvoll eine intakte, lebendige Gemeinschaft, ein Verein als Keimzelle des Sports ist.  

Gerade in den letzten Monaten, habe ich oft an unser letztes Pokalfinalspiel in Hamburg  gedacht, als wir in der Verlängerung durch eine unglaubliche Entscheidung der Schiedsrichter wenige Sekunden vor Spielende um den Titel gebracht wurden.Es galt, die  Mannschaft  wieder aufzurichten, obwohl wir im Wissen um Details zwar Protest eingelegt  hatten, was zwangsläufig zwecklos war, wir dennoch aber die Spieler  davon überzeugen mussten, dass solche Situationen  nun mal schicksalhaft  - und sportlich fair .. hinzunehmen sind…

Dass jenen  Schiedsrichtern, die wir seinerzeit mit harten Worten und klaren Fakten bedacht und belastet haben, jetzt aktuell die Lizenz entzogen wurde, weil sie als international  tätige Schiedsrichter den Vorwurf der erwiesenen „Untreue“ und der Vorteilsnahme im Sinne von Bestechlichkeit  nicht glaubhaft entkräften konnten ….mag rückbetrachtend ein Zufall sein…. den ich bewusst nicht  kommentieren möchte.

Nur  weil jetzt …. auf dem Weg zum Brunnen …  genau  dieser  „Krug“ ..,bei dem wir schon seinerzeit  „brüchige Stellen“ vermutet  hatten …zerbrochen ist, bekommt mein damaliger – mit viel Herzblut  - an die Mannschaft   - an die Trainer und Verantwortlichen und an die Fans  gerichteter  Appell … dass man zwar verlieren darf … auch „hinfallen“ kann .. aber immer wieder die Kraft aufbringen muss  ….um wieder „aufzustehen“…eine zusätzliche, vielfach wertvollere Bedeutung. 

Bob Hanning,  der  -  wie  übrigens auch Andreas Rudolf  - der  Präsident vom HSV Hamburg  - bei uns , beim TUSEM „gross“ wurde … und jetzt verantwortlich die Berliner Handball – „Füchse“ leitet, aktuell auch  ein Mann der Handball - Bundesliga Führung ist,   soll vor einiger Zeit erneut gesagt und eingestanden hat   „…. dass er jetzt erst  den hohen Stellenwert … der ihm beim TUSEM  immer wieder  neu vermittelten  Bedeutung  ….. warum die  Keimzelle des Sports – der  Verein   ist  …  und warum man die Vergangenheit kennen muss , wenn man die Gegenwart verstehen und die Zukunft erfolgreich gestalten will….jetzt erst erkannt  hat   …er .umso mehr  auch oft an uns, an mich  denkt .. weil er jetzt selbst ein „Betroffener“  ist …selbst gegenüber dem Amateur - und  dem Profibereich voll in der Verantwortung steht. Er weiss jetzt, dass es keinen sicheren Weg zum Erfolg... lediglich zum garantierten Misserfolg gibt … wenn man es allen recht machen will … und  er spürt  jetzt auch immer wieder neu, dass die Begriffe „Bitte“ und „Danke“ Geschwister sind …und erst recht im Sport … Anerkennung, persönliche Wertschätzung und Dank mitunter wertvoller als Geld sind.

Und hier soll sich der Kreis meiner -  mit vielen Gedanken angefüllten Ausführungen – meiner  „Bilanz“ über gut 33 Jahre als Vorsitzender. schliessen. Eine Zeit auf die wir  - auch bei aller gebotenen Bescheidenheit -  ALLE sehr stolz  sein,  dürfen 

Weil jeder von uns weiß, dass auch zukünftig eine besondere Schwierigkeit darin liegt, dass wir als Mensch nicht nur Probleme lösen … sondern auch Probleme schaffen … wird es wichtig sein, dass auch zukünftig möglichst viele erkennen, dass sich  - trotz vieler Zwänge -  mit dem Taschenrechner allein wenig erreichen lässt  sondern jeder  bereit sein muss, selber zuzugreifen, selber zu handeln, und  - wenn erforderlich - selber das Steuer in die Hand zu nehmen.

Wenn  ich nachher den von „Matz“ Kurt Braun 1977 übernommene Staffelstab  an meinen Nachfolger weiter gebe, dann verbinde ich damit noch einmal den Dank an alle, die mir bei der Überwindung von Hindernissen in den vielen Jahrzehnten Vertrauen geschenkt  - tatkräftig geholfen und auch Verständnis entgegengebracht haben,… wenn ich ggf. mal gezwungen war, klarer und weiter  zu blicken als andere, mich dann vielleicht auch mal etwas zu „eckig und kantig“ verhalten habe, was fast immer unpopulär aber letztlich doch nachvollziehbar ist.  

Noch vor wenigen Tagen hat mir im Wissen um den heutigen Staffelstab – Wechsel ein geschätzter, erfolgreicher Unternehmer und (immer noch) sehr mit dem Handball – Bundesligabereich verbundener, auch verantwortlich tätiger Vorsitzender  gesagt : Stell in Essen sicher und denk daran – dass der TUSEM für uns alle nicht nur ein Begriff für Handball – im Ruhrgebiet sondern auch für Handball – in Deutschland bleibt.  

In diesem Sinne  ein Danke für die mir geschenkte Aufmerksamkeit – und ein „Glückauf“ für die Zukunft.

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