Saison 2009/10


Das Ende einer Aera

Viel geschrieben wurde in der letzten Zeit darüber, dass Klaus Schorn sein Amt als Vorsitzender der Handballabteilung abgegeben hat. Ebenso oft wurden auch seine Verdienste für den Sport im allgemeinen und den Handballsport im Revier und Deutschland hervorgehoben. Wir wollen jetzt und hier nicht noch einen „draufsetzen“ sondern und bei Klaus nach seiner letzten „aktiven“ Tusem-Saison für das bedanken, was er alles für die Fans des Tusem getan hat.

Es gibt sicher viele neue Fans, die erst nach 2005 zum Tusem gekommen sind und nicht wissen, wie groß das Ausmaß seiner Verdienste ist. Ihnen sei gesagt, dass es ohne Klaus Schorn die grossen Zeiten des Handball in Essen nicht gegeben hätte. 

Wer sich einmal die Namen all derer ins Gedächtnis ruft, die unter Klaus Schorn beim Tusem groß geworden sind und dann schaut welche Positionen viele von ihnen heute in der Handball-Bundesliga einnehmen, der kann sich sicher auch vorstellen, warum der Tusem einst so erfolgreich war. 

Aber darüber wurde ja immer wieder schon berichtet. Deshalb unser Dank an Klaus für all das, was er für die Essener Fans getan hat. Für Klaus war es immer selbstverständlich, dass die Fans bei allen Feiern dabei waren. Es gab keine Meister-, Pokal-, EC-Pokal-Feier bei denen die Fans außen vor standen. Ob es das Bankett nach einem EC-Spiel in der Messe Essen oder im fernen Rejkavik war, die Fans gehörten dazu.

Keiner derjenigen, die dabei waren, wird jemals seinen berühmten Griff in die Jackentasche vergessen, wenn er irgendwo in einer deutschen Bundesligastadt oder wer weiß wo in einem Spielort in Europa die Fans vor der Halle traf und immer wieder einen „Schein“ mit den Worten überreichte: „toll das ihr da seid, trinkt euch ein Bier davon“ und auch stets nachfragte, ob wir den mit unserem Geld für die Reise auskämen. 

Unvergesslich die Weihnachtsfeier als er verkündete, dass er die Reisekosten für „sieben Fans“!! nach Island übernähme. Nur dadurch war es möglich, dass an dieser Reise fast 20 Fans teilnahmen und dort so die Halle „im Griff“ hatten, dass selbst am Abend beim Bankett der isländische Sänger immer wieder seine Bewunderung für die Essener ausdrückte.

Und so oft auch die Leute darüber moserten, dass Klaus Schorn „einsame Entscheidungen“ träfe, genau so oft hat auch Klaus Schorn es sich nicht nehmen lassen, seine Entscheidungen den Fans zu erklären. 

Es gibt noch viele, viele Beispiele warum der Handball Persönlichkeiten wie Klaus Schorn braucht und wir nur hoffen können, dass seine Nachfolger sein Wissen nutzen und seinen Rat immer wieder einholen, aber alles kann man hier nicht aufführen und deswegen machen wir es hier ganz kurz und einfach:

Danke, Klaus! 

Wie er selbst über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des TUSEM denkt, hat er in seiner Rede bei der letzten Hauptversammlung dargelegt und deswegen übergeben wir nun an dieser Stelle das Wort an Klaus Schorn:

weil  Deutschland  - nicht nur durch die Flugverbote auf den Airports - zur Zeit verstärkt  „etwas  durcheinander“ ist und die Politik in unserem Land nicht wie erforderlich funktioniert, verhalten sich viele im Ruhrgebiet  derzeit  vielleicht  zu pessimistisch  und glauben nur begrenzt an eine gute Zukunft.

Unsere bereits vor einigen Jahren offen  angesprochene  Befürchtung und die Gefahr, dass dieses Verhalten auch zeitnah  auf den Sport, auf die treuen Fans bis hin zu den Sponsoren  „abzufärben“ droht, ist in diesen Tagen leider sichtbar traurige Realität geworden. 

Da bereits unser Präsident Ulrich Gaißmayer in der aktuellen, leidigen Diskussion mit der Politik u.a.  daran erinnert hat, dass trotz aller bisherigen Bekenntnisse durch die vielen „Rotstift“-Aktionen verstärkt auch im Sport die ehrenamtlich geleistete Arbeit  verhöhnt wird  … habe ich nicht die Absicht, unsere heutige Jahreshauptversammlung  zum Anlass  zu nehmen,  die sich schon vor Jahren abzeichnenden  Ursachen  - oder  die  Folgen  einer Vielzahl von  „neuen Konzepten“ -  zu kritisieren …wohl aber daran zu erinnern, dass  schon immer  der Bürger – und damit auch die Vereine als Keimzelle des Sports   …für den Fall von  aufgezehrten, staatlichen  und kommunalen Mitteln …dem damit untrennbar verbundenen,  notwendigen  Zwang … durch erhöhte Abgaben schnell wieder zu „frischem Geld“  zu kommen …. ausgesetzt sind … ….und wir deshalb nicht auf die Erfüllung vieler Zusagen und Ehrenerklärungen -  oder den gemachten Versprechen vertrauen  können … wohl aber – leider – erneut  mit neuen,  enormen Belastungen –  mit weiteren Erschwernissen rechnen müssen.

Zurück zu uns – und  meinem Wunsch und meiner Bitte, mir zum besseren Verständnis  der Zusammenhänge nachzusehen , dass ich - auch aus der Verantwortung gegenüber dem TUSEM in seiner Gesamtheit  - vorab mit meinem Rückblick auf die Vergangenheit bis hin zur Gegenwart und den zukunftsorientierten Erfordernissen …bewusst vorab  daran erinnere,… wie schnell spontan und unbedacht vollzogene Veränderungen auch beim TUSEM im Handball ein Chaos auslösen können …oder in fast allen Belangen die späte  Erkenntnis, dass die Quelle so vieler Fehler die Ungeduld ist …  besonders beim Erhalt des wertvollen ehrlichen  „WIR – GEFÜHLS“ zu vermeidbaren Fehlentwicklungen oder gar zu einer  schnellen, gefährlichen Leistungsminderung etc. führen. Weil für mich meine innere Stimme stets der beste Kompass ist … möchte ich die damit verbundenen Gedanken nicht weiter ausbreiten.

Weil rückbetrachtend Fakt ist, dass – bis zu den  Umstrukturierungsmaßnahmen  im Lizenzbereich vor gut einem Jahr -  für unsere sportliche Gemeinschaft  - weder sportlich noch wirtschaftlich –  kaum etwas hilfreich verlaufen ist.   

Trotz  vieler eigener  Enttäuschungen liegt mir daran,  dass wir mit manchen schicksalhaften Ereignissen, an die ich  kurz erinnern werde, nicht zu sehr hadern möglichst viel nach vorne schauen und  verstärkt für neue Impulse aufnahmebereit sind.

Nur weil ich in den letzten Tagen – im Zusammenhang mit der Vorbereitung zu dieser HV –  noch einmal  verstärkt den Blick auf die vielen, von Höhen und Tiefen geprägten Jahre der  Handballer im TUSEM gerichtet habe …kam mir der Gedanke, die vielfach nur symbolisch erwähnte Übergabe des   „Staffelstabs“  mit wenigen Zahlen und Namen  realitätsbezogen zu gestalten.

Gerade weil einige Ereignisse bereits in Vergessenheit geraten, andere zwar ggf. noch präsent – aber nicht immer „komplett“ in unserer Erinnerung sind, habe ich  - gewissermaßen als Zeitzeuge – auf den  nachher von der  Versammlungsleitung an meinen Nachfolger zu übergebenden Staffelstab … Jahreszahlen und Namen  aufbringen lassen.

Konkret  … in dankbarer Erinnerung an die Vergangenheit  wurde das Jahr 1945 und der Name von Walter Sahlmann eingraviert.

Zur Erläuterung: In den Jahren nach den Kriegswirren, 1945 – war es Walter Sahlmann (sein Sohn Willi ist heute Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Essen) der gemeinsam mit vielen TUSEM Sportlern die Bombentrichter  auf unserem Gelände am Fibelweg wieder verfüllt – die Flächen vom Geröll – von Schutt und Steinen -  befreit .. und damit das Feldhandball – Spiel wieder ermöglicht hat.

Mit Heinz Schönholz – Friedrich Hünselar und Heinz Hermes gab es zeitbegrenzt auch Nachfolger im Amt des 1. Vorsitzenden der Abteilung, ehe 195o „Matz“ Kurt Braun die Geschicke der Handballer übernahm.

Meine Blickverbindung in den Versammlungsraum mit vielen ehemaligen Aktiven rechtfertigt besonders noch einmal, daran zu erinnern, dass es „Matz“ Kurt Braun war, der „seine“  TUSEM – Handballer nach 195o leistungsorientiert ausgerichtet  - auch erstmalig in die – damals noch zweiteilige – Bundesliga geführt und erst 1977 durch seine teuflische  Krankheit  gezwungen wurde,  mir die Verantwortung für die  Abteilung  zu übertragen  - mir die Geschicke der Handballer  anzuvertrauen.Dass sich „Matz“ noch wenige Tage vor seinem Tod in einem „Vermächtnis – Brief“ an mich mit dem so bedeutungsvollen Erhalt unserer II. Mannschaft  - als personelle Reserve .. und  für unseren eigenen Nachwuchs als „Sprungbrett“ .. zum Bundesligateam befasste –und   gleichzeitig  auch zusagte,  zur  Weihnachtsfeier der Abteilung  die Kosten der kompletten Getränke zu übernehmen ……. dabei auch besonders  die Spielerfrauen und Bräute etc .bedacht wissen wollte, macht  einmal mehr deutlich, wie sehr „Matz“ schon in den 50er Jahren und in der Zeit danach … im Ganzen gedacht hat…. und wie sehr für ihn der  Erhalt  unserer Abteilung – aber auch der  des TUSEM in seiner Gesamtheit – eine Herzensangelegenheit war.

In seinem letzten Brief an mich brauchte er es noch einmal auf den Punkt …..in dem er daran erinnerte … auch forderte … …. die gute Jugendarbeit unbedingt fortzuführen – und was noch nicht zusammen passt  schnellstmöglich zu einer Einheit zu formen.

Tja  - und dann noch die Anmerkung  …dass ich auch zukünftig  all jenen klar und entschlossen  entgegentreten und verhindern muss ….für die  Macht und Eitelkeit wichtiger ist, als das Wohl  des TUSEM  mit den Handballern.Dass zu meinem Freund und unvergessenen Vorgänger der nur 54 Jahre alt wurde.  

Tja – liebe Mitglieder und  Freunde des TUSEM  und für die Jahre danach  gibt es noch erfreulich viele Zeitzeugen, so dass ich mich mit meinem Rückblick – der gleichzeitig auch ein geschichtsträchtiger Rechenschaftsbericht sein dürfte – auf wenige „Eckpfeiler“ der vielen, unvergesslichen Ereignisse stützen möchte.  

Dabei meine ich weniger die vielen Titel = neun an der Zahl nämlich: 

Jeweils dreimal

als Deutscher Meister,

         im deutschen Pokal

         und im Europa –Pokal  

auch nicht vorrangig die über 1oo internationalen  Wettbewerbe  mit den Spielen in Moskau –  oder bis hin zu den Faroer – Inseln …. Nein, auch nicht die Spiele in der  ehemaligen DDR  oder die tollen Meisterfeiern und Feten auf dem Marktplatz mit jeweils   6.ooo  Fans …. oder die unvergesslich traumhaft schöne 8-Tage- Fahrt nach Japan … 

Mir persönlich sind besonders die vielen – vielfach auch tränenreichen – Stunden nach schicksalhaft verlaufenen Spielen – in letzter Sekunde verlorenen Titeln   etc.  besonders in der Erinnerung geblieben. Seien  es die  Spiele in Minsk – oder im kriegerischen Gebiet um Banja Luka … bis hin zum Endspiel um die deutsche Handballkrone  in der Olympiahalle in München gegen Milbertshofen.

Immer wieder hat sich gerade in solchen Stunden gezeigt, über welch enorme Kraft  eine gesunde, lebendige Gemeinschaft    - wie es der TUSEM stets war – verfügte und hoffentlich auch zukünftig verfügt und wie grenzenlos wertvoll eine intakte, lebendige Gemeinschaft, ein Verein als Keimzelle des Sports ist.  

Gerade in den letzten Monaten, habe ich oft an unser letztes Pokalfinalspiel in Hamburg  gedacht, als wir in der Verlängerung durch eine unglaubliche Entscheidung der Schiedsrichter wenige Sekunden vor Spielende um den Titel gebracht wurden.Es galt, die  Mannschaft  wieder aufzurichten, obwohl wir im Wissen um Details zwar Protest eingelegt  hatten, was zwangsläufig zwecklos war, wir dennoch aber die Spieler  davon überzeugen mussten, dass solche Situationen  nun mal schicksalhaft  - und sportlich fair .. hinzunehmen sind…

Dass jenen  Schiedsrichtern, die wir seinerzeit mit harten Worten und klaren Fakten bedacht und belastet haben, jetzt aktuell die Lizenz entzogen wurde, weil sie als international  tätige Schiedsrichter den Vorwurf der erwiesenen „Untreue“ und der Vorteilsnahme im Sinne von Bestechlichkeit  nicht glaubhaft entkräften konnten ….mag rückbetrachtend ein Zufall sein…. den ich bewusst nicht  kommentieren möchte.

Nur  weil jetzt …. auf dem Weg zum Brunnen …  genau  dieser  „Krug“ ..,bei dem wir schon seinerzeit  „brüchige Stellen“ vermutet  hatten …zerbrochen ist, bekommt mein damaliger – mit viel Herzblut  - an die Mannschaft   - an die Trainer und Verantwortlichen und an die Fans  gerichteter  Appell … dass man zwar verlieren darf … auch „hinfallen“ kann .. aber immer wieder die Kraft aufbringen muss  ….um wieder „aufzustehen“…eine zusätzliche, vielfach wertvollere Bedeutung. 

Bob Hanning,  der  -  wie  übrigens auch Andreas Rudolf  - der  Präsident vom HSV Hamburg  - bei uns , beim TUSEM „gross“ wurde … und jetzt verantwortlich die Berliner Handball – „Füchse“ leitet, aktuell auch  ein Mann der Handball - Bundesliga Führung ist,   soll vor einiger Zeit erneut gesagt und eingestanden hat   „…. dass er jetzt erst  den hohen Stellenwert … der ihm beim TUSEM  immer wieder  neu vermittelten  Bedeutung  ….. warum die  Keimzelle des Sports – der  Verein   ist  …  und warum man die Vergangenheit kennen muss , wenn man die Gegenwart verstehen und die Zukunft erfolgreich gestalten will….jetzt erst erkannt  hat   …er .umso mehr  auch oft an uns, an mich  denkt .. weil er jetzt selbst ein „Betroffener“  ist …selbst gegenüber dem Amateur - und  dem Profibereich voll in der Verantwortung steht. Er weiss jetzt, dass es keinen sicheren Weg zum Erfolg... lediglich zum garantierten Misserfolg gibt … wenn man es allen recht machen will … und  er spürt  jetzt auch immer wieder neu, dass die Begriffe „Bitte“ und „Danke“ Geschwister sind …und erst recht im Sport … Anerkennung, persönliche Wertschätzung und Dank mitunter wertvoller als Geld sind.

Und hier soll sich der Kreis meiner -  mit vielen Gedanken angefüllten Ausführungen – meiner  „Bilanz“ über gut 33 Jahre als Vorsitzender. schliessen. Eine Zeit auf die wir  - auch bei aller gebotenen Bescheidenheit -  ALLE sehr stolz  sein,  dürfen 

Weil jeder von uns weiß, dass auch zukünftig eine besondere Schwierigkeit darin liegt, dass wir als Mensch nicht nur Probleme lösen … sondern auch Probleme schaffen … wird es wichtig sein, dass auch zukünftig möglichst viele erkennen, dass sich  - trotz vieler Zwänge -  mit dem Taschenrechner allein wenig erreichen lässt  sondern jeder  bereit sein muss, selber zuzugreifen, selber zu handeln, und  - wenn erforderlich - selber das Steuer in die Hand zu nehmen.

Wenn  ich nachher den von „Matz“ Kurt Braun 1977 übernommene Staffelstab  an meinen Nachfolger weiter gebe, dann verbinde ich damit noch einmal den Dank an alle, die mir bei der Überwindung von Hindernissen in den vielen Jahrzehnten Vertrauen geschenkt  - tatkräftig geholfen und auch Verständnis entgegengebracht haben,… wenn ich ggf. mal gezwungen war, klarer und weiter  zu blicken als andere, mich dann vielleicht auch mal etwas zu „eckig und kantig“ verhalten habe, was fast immer unpopulär aber letztlich doch nachvollziehbar ist.  

Noch vor wenigen Tagen hat mir im Wissen um den heutigen Staffelstab – Wechsel ein geschätzter, erfolgreicher Unternehmer und (immer noch) sehr mit dem Handball – Bundesligabereich verbundener, auch verantwortlich tätiger Vorsitzender  gesagt : Stell in Essen sicher und denk daran – dass der TUSEM für uns alle nicht nur ein Begriff für Handball – im Ruhrgebiet sondern auch für Handball – in Deutschland bleibt.  

In diesem Sinne  ein Danke für die mir geschenkte Aufmerksamkeit – und ein „Glückauf“ für die Zukunft.


Tusem gewinnt 51:11 aber Glückwunsch an Hamborn

Schließlich hat die Mannschaft von Hamborn 90 nicht nur ihr gewünschtes Ziel erreicht und über 10 Tore geworfen, sondern der Verein organisierte ein Fest anlässlich des 120jährigen Bestehens bei dem Mannschaften und Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Daher vom Essener Fan-Block noch mal einen herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und ein besonderes Dankeschön für die gelungene Veranstaltung. Wir hatten viel Spaß, wurden bestens mit Essen und Trinken versorgt und zusätzlich gab es noch reichlich Gelegenheit für viele nette Gespräche. Viel Erfolg für die kommende Saison und: "wir sehen uns"!


Kaffeefahrt und Aufstiegsfeier

Für die einen war es zum Saisonabschluss eine gemütliche Kaffeefahrt, bei der es um nichts mehr ging und für die anderen ein lockeres Spiel mit anschließender Aufstiegsfeier. Entsprechend fair und unspektakulär ging es auf der Platte zu. Die Eulen feierten ihr Team mit der Laola-Welle und ca. 30 Essener Fans waren damit zufrieden, dass ihre Mannschaft „dran“ blieb und die letzten Minuten auch alle jungen Spieler und insbesondere diejenigen spielten, die nun den Tusem verlassen. Alles in allem also ein netter Abschluß einer nicht immer einfachen Saison, wenn da für die Essener Fans nicht eine kleine „Missstimmung“ gewesen wäre.

Die Essener Fans sind eigentlich für immer faires Verhalten in allen Hallen bekannt. Das scheint aber bei unseren „neuen“ Fans, die zum ersten Mal eine Auswärtsfahrt bestritten, sich nicht so ganz herumgesprochen zu haben. Daher von den Essener Fan-Clubs an unsere Freunde aus Gelsenkirchen die Bitte: beachtet bitte, dass beim Handball solch verbalen Entgleisungen wie sie in Fußballstadien schon einmal vorkommen, nicht üblich sind. Wir sind stolz auf unsere „Tusem-Familie“ und gerade die Vereinsleitung bemüht sich sehr Kinder und Jugendliche für den Handballsport zu begeistern und dazu gehört natürlich auch, dass gegnerische Mannschaft, Fans und Schiedsrichter respektiert werden. Vokabular, dass unter die Gürtellinie zielt, gehört nicht dazu.

Wir freuen uns alle, dass neue junge Fans dazu gekommen sind, die hinter der Mannschaft stehen und sie so super unterstützen aber bitte dabei die Regeln beachten.

Verfasser: B. Holtgreve/23.05.2010


Klassenerhalt geschafft!

Schwer genug war es ja aber zum Schluss hat es dann doch aus eigener Kraft geklappt. Saarlouis erwies sich als schwieriger Gegner und obwohl die Fans bereits zur Halbzeit aufgrund der Zwischenstände aus den anderen Hallen wussten, dass der Tusem sein Minimalziel erreichen würde, war die Erleichterung nach Abpfiff doch groß, dass mit dem 14. Platz der Abstieg kein Thema mehr war. Entsprechend wurde anschliessend noch etwas gefeiert und die Gelegenheit genutzt, den Spielern persönlich die Glückwünsche auszusprechen und bereits ein wenig über die Aussichten in der nächsten Saison zu diskutieren.

Auch wenn am nächsten Samstag noch das letzte Spiel der Saison in Friesenheim stattfindet, können wir also jetzt schon einen Schlußstrich unter diese Saison ziehen, die keineswegs ruhiger verlief als die Jahre davor. Eigentlich waren wir ja alle davon ausgegangen, dass Abstieg kein Thema sei und die junge Mannschaft mit Trainer Kristof Szargiej irgendwo im Mittelfeld landen würde. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bedanken möchten wir uns zum Ende der Saison bei der Geschäftsführung für eine solide Arbeit. Auch wenn es oft weh tut, dass die Möglichkeiten des Tusem nicht mehr so groß sind wie früher, so ist es doch gut zu verstehen und vernünftig, dass nicht mehr Geld ausgegeben wird, als zur Verfügung steht. Hoffen wir, dass ab der nächsten Saison etwas mehr zur Verfügung steht.

Im sportlichen Bereich konnten wir einige Entscheidungen nicht nachvollziehen aber auch hier hat sich für die nächste Saison insbesondere mit der Verpflichtung von Maik Handschke als neuer Trainer für uns doch einiges positiv entwickelt.

Ein herzliches Dankeschön geht aber auch an die Spieler, die den Tusem verlassen und denen wir für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg in ihren neuen Vereinen wünschen. Besonders weh tut es natürlich, dass Patrick Wienczek nach Gummersbach geht. Allerdings war ja auch uns allen klar, dass es für den Tusem unmöglich wurde, ihn zu halten. Es ist eben doch etwas wahres daran "Patrick muss in der ersten Liga spielen". Aber der Tusem ist ja auf einem guten Weg, Patrick ist jung und so Mancher ist ja schon zum Tusem zurück gekommen....

Last but noch least unser Dank an Kristof Szargiej, der einen sehr großen Teil dazu beigetragen hat, dass nicht nur Patrick Wienczek zu einem hervorragenden Spieler geworden ist. Er hat ein Team geformt, dass uns oft besonders durch seinen Einsatz begeistert hat. Vielen Dank Kristof und viel Erfolg in Hagen, auf ein Wiedersehen in der eingleisigen Zweiten.

Verfasser: B. Holtgreve


 Eingeworfen

Da nicht alle TUSEM Fans auch gleichzeitig Leser der WAZ sind, möchten wir an dieser Stelle den Kommentar von Rolf Hantel in der heutigen Ausgabe der WAZ veröffentlichen, der sehr passend die Situation des TUSEM beschreibt:

Mut zur Party

Der Tusem will am Samstag feiern. Egal, wie das letzte Heimspiel der Saison gegen Saarlouis endet. Ganz schön mutig. Oder vielleicht auch richtig selbstbewusst. Denn gewinnen die Zweitliga-Handballer, kann die Party steigen, weil der Tusem gerettet wäre. Doch was ist, wenn die Essener verlieren und Schlusslicht Leichlingen gleichzeitig mit einem Heimsieg gegen Erlangen auf einen Punkt herankäme? Dann können die Fans ihren Frust ertränken aber die Spieler werden ganz sicher nicht in feucht-fröhlicher Runde Freibier zapfen. haro

Ein sehr passender Kommentar, insbesondere wenn man rückblickend feststellen muss, dass diese knappe Situation selbst verschuldet ist. Denn auch dem letzten Zweifler dürfte inzwischen klar sein, dass der TUSEM durch eigene Fehler dafür gesorgt hat, dass die Entscheidung über den Klassenerhalt immer noch nicht gefallen ist. Auf alle Fälle werden die Fans heute Abend die Mannschaft wie immer von der ersten bis zur letzten Sekunde unterstützen und hoffen, dass die Spieler die Unsicherheiten der letzten Spiele ablegen und wieder einmal so auftrumpfen wie vor der EM-Pause.

Verfasser: B. Holtgreve


Wir in Bietigheim

Im Zeitalter der Liveticker wollen wir natürlich auch dabei sein. Deswegen jetzt unser Livebericht von unserer Tour nach Bietigheim. Freitag 15.00 Uhr ging es los Richung Süden. Neun Leute in einem Auto mit Gepäck für 18 Leute. Also quetschen, quetschen, quetschen. Aber es klappt.Wenn man den Kofferraum nicht  aufmacht, ist alles kein Problem. Wir kommen gut durch, treffen unterwegs noch die Konkurrenz von Bandidos und Hells Angels. Und mit wenig Staus und Baustellen kommen wir in Pfedelbach kurz vor acht Uhr an. Ein bisschen Chaos weil ein Zimmer schon besetzt ist, aber wenn wir kommen, wird das natürlich schnell geräumt. Für die Abendunterhaltung suchen wir uns dann die sog. Kegelbahn aus. Na ja, was heißt so Kegelbahn, das ist so ein Zwischending zwischen Kegeln und Bowlen und so erfinden wir "Bowgeln". Aber dafür gibt es gutes Essen und vernünftiges Bier und nach einigen Bier nehmen wir es auch auf uns und begeben uns in den Tanzsaal, um dem Gesang von Birgit Langner zu lauschen. Aber das müssen wir dann doch nicht lange aushalten.

Mit einem recht annehmbaren Frühstück geht es dann gestärkt auf Reisen. Schließlich ist heute der 1. Mai und wir sind in einer Weingegend. Wo sind also die Weinfeste und der Obstlerverkauf? Im Ort selbst spaziert erst einmal eine Maikundgebung. Dann geht es durch Weinberge und vorbei an blühendem Obstler und überall wandern sie mit Bollerwagen, Kind und Kegel oder auf dem Trecker geht es durchs Land mit Bierfass und Obstler. In Neipperg dann endlich das erste Weinfest mit Weinverkauf. Und wir schlagen zu: Wein zum Mitbringen und jede Menge Obstler zum Selbertrinken. Weiter geht es über die Panoramastraße bis Schwaigern und in einer urigen kleinen Kneipe machen wir unsere Mittagsrast.

Auf dem Weg nach Bietigheim-Bissingen immer wieder Weinberge, Weinberge und blühender Obstler. Bittigheim ist ein hübsches kleines Städtchen mit einer sehenswerten Altstadt und nach einem ausführlichen Stadtrundgang gibt es erst einmal ein richtig leckeres, grosses Eis. Ein Highlight erfahren wir dann auf dem Parkplatz vor der Halle: der Gelsenkirchener Vorortverein hat es wieder nicht geschafft.

Einmalig auch in unserer Geschichte, wir sind bereits drei Stunden vor Spielbeginn an der Halle und 1 1/2 Stunden später kommt dann auch die Mannschaft. Sie hatten es nicht so gut, sie waren erst um 13.00 Uhr in Essen abgefahren. Wenn das mal gut geht... und es geht natürlich nicht gut. Direkt von der Bahn ins Spiel, da lässt dann irgendwann die Konzentration nach. Auch wenn Bietigheim nicht gerade seinen besten Tag hat. Am Ende ist es dann wieder zu knapp und als es dann auch zum Schluss keine Minute Erholungspause gibt, nutzt dann auch die beste Unterstützung nichts mehr. Bietigheim dreht kurz auf und die Sache ist gelaufen.

Gut, dass wir nicht nur für dieses Spiel die weite  Fahrt gemacht haben. Schließlich haben wir noch etwas vor und dafür ist der nette Club am Hotel genau das richtige. Gut Essen, Trinken und Geburtstag feiern, so ist die Nacht schnell um und wir müssen uns bemühen, dass wir doch noch vor der Morgendämmerung zurück ins Hotel kommen. Aber am nächsten Morgen können wir ja ausschlafen bevor es dann auf den Rückweg geht, noch einmal über die deutsche Weinstraße und dann in das verregnete NRW.


Eine Legende hat Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an Stefan Hecker. Mehr als 20 Jahre sorgte er dafür, dass der TUSEM nie ein Torhüterproblem hatte und die Gegner Angst bekamen, wenn sie zum 7m gegen ihn antreten mussten. Mit ihm erzielte der TUSEM alle seine großen Erfolge und für die TUSEM-Fans ist er auch heute noch die Nr. 1. Unserer "Legende" zum heutigen Geburtstag alles Gute, viel Glück und Gesundheit und nicht ganz Uneigennützig viel Erfolg bei deiner Arbeit als Geschäftsführer des TSM.


TUSEM Essen / TV Neuhausen

Ein Heimsieg am kommenden Freitag wäre sicher eine Überraschung aber die hat es ja gegen so manchen Gegner in der Hinrunde auch gegeben. Wenn die Mannschaften sich wieder an ihre alten Tugenden erinnert und kämpft bis zur letzten Sekunde, dann ist alles möglich. Mannschaftliche "Pluspunkte" gibt es schließlich ausreichend, denn im Gegensatz zum Hinspiel in Neuhausen ist der TUSEM-Kader um zwei Spieler vergrößert worden, unser Torhüter ist eine sichere Bank geworden und mit Matthias Gerlich hat der TUSEM einen "Shooter", der für 10 Tore in einem Spiel immer gut ist.

Wie immer werden natürlich die Fans geschlossen hinter der Mannschaft stehen und wenn der Fan-Block nicht allein für Stimmung sorgen muss, dann sollte das dem Team auch reichlich Rückhalt geben. Also "Jungs" gebt alles und konzentriert euch nicht darauf, dass "Zeitstrafen vemindert werden müssen", was zählt sind Tore und Punkte und dafür muss nicht nur die Abwehr sondern auch der Sturm auf die Platte.

Verfasser: B.Holtgreve/08.04.2010


Bescheidenheit ist eine Zier…

doch weiter kommt man ohne „ihr“. Auch wenn dieser Zusatz nicht den Regeln der deutschen Sprache entspricht, so steckt in ihm doch eine Wahrheit, die besonders im Profisport oft zutrifft. Zur Zeit leider besonders auch beim TUSEM. Warum also übt sich der TUSEM heute in einer Bescheidenheit, die dazu führen kann, dass er im Niemandsland der unteren Ligen verschwindet?

Es ist anscheinend für einige Fans und vielleicht (?) auch für die Verantwortlichen des Profibereichs zu lange her, dass der Verein große Erfolge hatte. Zur Erinnerung: der TUSEM wurde dreimal Deutscher Meister, dreimal deutscher Pokalsieger und holte dreimal einen Europapokal. Noch heute steht er in der Liste der ewigen Bundesliga an fünfter (!) Stelle.

Sicher gibt es nicht nur hier in Essen, sondern auch weit über das Ruhrgebiet hinaus noch viele, die sich an all diese Erfolge erinnern, sie oft auch mit gefeiert haben und 2005 den ersten großen Schock erlitten, als ihr TUSEM in die Regionalliga verbannt wurde. Aber schon damals war für alle eins ganz klar: der TUSEM gehört zurück in die erste Liga. 

Natürlich konnte das nicht so schnell geschehen, wie es sich alle wohl gewünscht hätten. Aber wie kann es möglich sein, dass jetzt bei einigen Fans die Meinung aufkommt, man müsste mit dem zufrieden sein was man hat. Kann ein Verein wie der TUSEM wirklich damit zufrieden sein, dass man darum kämpft in der zweiten Bundesliga zu bleiben? Darf man damit zufrieden sein, dass man gegen eine Mannschaft, die auf Regionalliganiveau spielte gewonnen hat?

Sicher muss in der Saison 2009/2010 das Ziel sein, die Liga zu halten aber genauso muss es das nächste Ziel sein, in der nächsten Saison einen der ersten acht Plätze zu erreichen und das geht nicht mit Bescheidenheit und Zufriedenheit. Schon jetzt muss von allen Seiten für das Ziel 1. Liga gearbeitet werden.

Wenn nicht jetzt wann dann? Wenn man nicht jetzt schon hart daran arbeitet, ein Umfeld zu schaffen, dass der 1. Liga gerecht wird, das heißt nicht nur spart, sondern dafür sorgt dass „Geld in die Kasse“ kommt, dass mehr Zuschauer, die auch Eintritt zahlen, zu den Spielen kommen, dann werden diese Ziele wohl nicht erreicht.

Der Mannschaft wird ein Potential für den Klassenerhalt nachgesagt. Jetzt gilt es daran zu arbeiten, dass man ihr dieses in der nächsten Saison für die eingleisige Liga nicht nur nachsagt, sondern, dass sie das Ziel auch erreicht.

Der erste Schritt dazu sollte am Samstag in Eisenach getan werden. Man darf sich dort nicht damit zufrieden geben „in der Deckung gut zu stehen“, es gilt auch dort auf Sieg zu spielen und dafür braucht man den Willen zum Kampf, der die legendären Mannschaften des TUSEM, die für die großen Erfolge der Vergangenheit verantwortlich waren, ausgezeichnet hat.

Verfasser: B.Holtgreve/30.03.2010


Endspiel in Friesenheim?

n der Presse wird z. Z. immer wieder davon gesprochen, dass es heute Abend gegen Leichlingen zu einem Endspiel kommt. Warum? Es stehen noch neun Spiele aus. Da kann noch sehr viel geschehen und wenn es wirklich nicht gut läuft, dann kann es durchaus sein, dass es am 22. Mai zum "Showdown" in Friesenheim kommt und wir erst dann den Klassenerhalt feiern können.

Sicher das Spiel heute Abend sollte gewonnen werden aber die Mannschaft sollte mit einem "muss" nicht unter Druck gesetzt werden. Sie wissen selbst, was auf dem Spiel steht und für sie ist klar, dass es heute eine Revanche für das Hinspiel geben muss. Also werden sie sicher ihr Bestes geben. Wenn sie heute so spielen wie sie es z. B. bereits gegen Aue, Eisenach, Coburg, Obernburg, Bietigheim, Korschenbroich gezeigt haben, dann sollte alles klar gehen und was spricht dagegen, dass sie nicht auch noch einige Auswärtspunkte holen? Sie haben in den letzten Monaten immer wieder gezeigt, dass sie kämpfen können. Wenn sie das nicht verlernen und auch weiter zeigen, was sie technisch "drauf" haben, dann sollte uns nicht bange werden und dabei werden sie selbstverständlich wie immer tatkräftig von den Fans unterstützt aber das wissen sie ja.

Verfasser: B.Holgreve/26.03.2010


Panik!!!

Das ist es anscheinend, was so langsam bei Einigen ausbricht. Was ist geschehen? Gegen Frankfurt hat der TUSEM am Freitag verloren. Wieder einmal knapp und wieder einmal aufgrund der zweiten Halbzeit, insbesondere der letzten 10 Minuten. Technische Fehler, mangelndes Zusammenspiel, fehlende Routine – alles Gründe, die man dafür anführen kann.  Dinge, die es abzustellen gilt und die sicher auch noch abgestellt werden.

Aber wer seit langem dabei ist, weiß dass hier nun wieder der Zeitpunkt kommt, an dem sich all die zu Wort melden, die nun schon in Panik ausbrechen. Erster Angriffspunkt ist natürlich der Trainer. Aber das ist altbekannt und immer so. Aber da gibt es auch eine Mannschaft, die auf der Platte steht.

Die nächsten Schuldigen sind dann die Fans. Schließlich darf man jetzt nichts Positives mehr sehen und der Abstieg steht bevor. Aber hatten wir das nicht alles schon einmal oder auch des Öfteren?

Ein Beispiel dafür kennen auch unsere heutigen Verantwortlichen. In der Spielzeit 1997/98 stand unser Team auf dem letzten Tabellenplatz und arbeitete sich bis zum letzten Spieltag auf Platz 11 vor. Und wer war damals dabei unter Trainer Petre Invanescu? Keine geringeren als z. B. Stefan Hecker, Frank Arens, Stefan Krebietke, Patrekur Johannesson, Piotr Przybecki, Aleksandr Tutschkin , Peter Quarti, Kristof Schargy.

Und dazu hier einmal ein doch sehr passender Auszug aus einem Interview, das Stefan Hecker damals auf die Frage zur Situation gab:

„Ich bin ein Teil dieser Mannschaft, ich verliere mit und spüre natürlich auch die nervliche Belastung. Doch unser jetziges Team ist total intakt, und das müsste uns über verständlichen Frust und Nachdenklichkeit auch zur Zuversicht führen. Sicher sind wir keine Spitzenmannschaft aber auch keine Truppe, die auf den letzten Tabellenplatz gehört.  Wir kommen da schon wieder heraus. Uns fehlt nur ein Erfolgserlebnis, das durchaus auch heute möglich ist. Dabei können die Fans uns sehr viel helfen.“

Wie sich die Zeiten doch gleichen. Aber ebenso gleich ist es, dass wir die Truppe der Saison 2009/2010 auch weiterhin so unterstützen wie die der Saison 1997/98 und nicht nur bei den Heimspielen sondern auch auswärts, egal wie weit die Fahrt ist. Und gleich ist auch, das die ewigen Schwarzseher und Nörgler damals wie heute dann auch nicht dabei sind.

Enden möchten wir mit einem Hinweis an  diejenigen, die nicht verstehen, warum man daran erinnert und immer wieder über diejenigen meckern, die sich auch auf die Vergangenheit beziehen: ein kluger Mann hat einmal gesagt „wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht in den Griff bekommen“. 

Verfasser: B. Holtgreve


Hallenheft Frankfurt/Leichlingen

Vermutlich aus Platzgründen wurde der eingereichte Bericht für den Block M nicht in das Heft mit aufgenommen, daher wird er von uns hier abgedruckt:

Hallo Fans,

wenn jemand von der Geschäftsführung des TUSEM heute hier in der Halle ist, dann kann ich ihnen nur raten, diesen Trainer nicht gehen zu lassen.“ Dieser Satz, dem sicher alle Fans zustimmen, stammt von keinem geringeren als H.D.  In der Pressekonferenz nach dem Spiel am letzten Samstag ermahnte er mit diesem Satz die Verantwortlichen, ihre Entscheidung, Kristof keinen Zweijahresvertrag zu geben, noch einmal zu überdenken. Dieser Satz aus dem Mund eines Mannes, der den TUSEM besser kennt als fast alle derzeitigen Verantwortlichen des TUSEM sollte doch zu denken geben. Schließlich ist H.D. Schmitz mit verantwortlich für viele große Erfolge des TUSEM und wir können seiner Meinung nur beipflichten. Nichts ist so vernichtend wie ein eingespieltes Team auseinander zu reißen und unsere Mannschaft ist auf dem besten Weg sich gemeinsam mit ihrem Trainer immer besser einzuspielen. Auch wenn es am letzten Samstag nicht reichte, um beim Aufstiegsaspiranten zu punkten, wenn Mannschaft und Trainer in Ruhe weiterarbeiten können, dann wird sich auch das ändern und die fehlende Routine, die bei den Niederlagen bisher den Ausschlag gab, wird sich dann auch einstellen.

Mit unseren Aktionen beim letzten Heimspiel haben wir bereits darauf aufmerksam gemacht und wir bedanken uns bei den so zahlreichen Fans, die mit ihrer Unterschrift bekundet haben, dass wir unseren Trainer behalten wollen. Leider haben wir keine Entscheidungsbefugnis über Verträge. Hier sind andere gefragt, die nun überlegen müssen, ob sie weiter ihren Kopf durchsetzen wollen und aus Prinzip einen bei allen Zuschauern, Fans und besonders auch der Mannschaft beliebten Trainer nicht haben wollen oder ob sie im Sinne des TUSEM weiter daran mitarbeiten, eine erfolgshungrige junge Mannschaft in die eingleisige zweite Liga und eines Tages auch wieder in die erste Liga zu bringen. Auf diesem Weg werden sie auch von allen Fans begleitet, so wie es ca. 150 Fans nach Wuppertal getan haben, um damit zu demonstrieren, dass sie zu dieser Mannschaft und besonders diesem Trainer stehen und das wird auch wieder der Fall sein, wenn es Richtung Hüttenberg geht: „wir Fans fahren für Kristof.“


Schade - fast hätte es geklappt

und der TUSEM hätte dem BHC zwei Punkte abgenommen, denn was die Bergischen in der ersten Halbzeit ablieferten, war wirklich nicht die Klasse einer Mannschaft, die in die erste Liga aufsteigen will. Hinzu kam, dass die Szargiej-Truppe vom Anpfiff an eine viel bessere Abwehrleistung brachte als in den letzten Spielen und jeder der TUSEM-Fans merkte, dass sie mindestens für dieses Spiel die vereinsinternen Querelen vergessen wollten. Aber leider reichte die Kraft nicht und der BHC spielte zum Schluss seine Routine aus. Hinzu kam, dass der TUSEM-Kader durch den Ausfall von Ben Schütte und Milan Berka geschwächt wurde und Patrick Winczek eine Zeit aussetzen musste, weil ihm nach einem Foul eine Wunde am Kinn genäht werden musste.

So kam es, dass eine Mannschaft zwei Punkte abgeben musste, die technisch mindestens gleichwertig, kämpferisch überlegen aber nervlich schwächer war. Schwach nicht zuletzt durch die Tatsache, dass sie einen Trainer abgeben sollen, dem sie viel zu verdanken haben, mit dem sie sicherlich den Klassenerhalt schaffen und mit dem sie auch noch weit mehr erreichen können.

Aber was soll's, wir können hier schreiben, wir können uns mit Briefen zu Wort melden, wir können immer wieder warnen und warnen, dass der TUSEM auf dem besten Weg ist, sich selbst zu zerstören - nutzen tut es nichts. Denn offensichtlich ist es egal, was die Fans meinen. Entschieden wird woanders und anscheinend nicht nach sportlichen Gesichtspunkten. Sonst hätte man wohl die Aktionen der Fans vom letzten Heimspiel ernster genommen, denn die Ausrede, dass man grundsätzlich keine Zweijahresverträge mehr abschließt, weil man in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen damit gemacht hat, zieht nicht. Schließlich wurden diese Verträge von einem anderen Geschäftsführer in einer anderen Gesellschaft abgeschlossen und die neu gegründete TSM hat dadurch keine Nachteile und nun will man jemanden nicht länger verpflichten, der für solide Arbeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit steht. Das können echte Tusem-Fans nicht verstehen und nicht unterstützen.

Es ist nicht zu bestreiten, der TUSEM steht auf einem schlechten Tabellenstand, dass kann und wird er noch verbessern. Der TUSEM hat kaum noch Zuschauer. Ca. 1100 - 1200 Zuschauer beim letzten Heimspiel (einschl. Jugendlicher mit freiem Eintritt, Schulen und Vereine mit freiem Eintritt, Sponsoren und VIPs mit freiem Eintritt) ist wohl nicht gerade der Renner und wenn nun im nächsten Jahr kein Trainer mehr da ist, der dafür sorgt, dass sein Team immer wieder die Zuschauer mit ihrem Willen zum Sieg begeistert, dann wird man wohl die zahlenden Zuschauer an einer Hand abzählen können. Da nützt auch keine Hüpfburg mehr.

Verfasser: B. Holtgreve


Keine Panik

Es sind noch 12 Spieltage in dieser Saison und wer jetzt in Panik ausbricht, weil ein Heimspiel knapp verloren ging, der sollte dran denken, wie oft Auf- oder Abstieg erst am letzten Spieltag entschieden wurden. Der TUSEM lieferte gestern ein schlechtes Spiel ab. Das ist klar. Das passiert auch der besten Mannschaft. Zu viel Nervosität, Unerfahrenheit, das Fehlen von Milan Berka, der sicher etwas Ruhe hätte hineinbringen können und eine ausgebuffte Mannschaft aus Groß-Bieberau sorgten dafür, dass zum Schluss auch der fast sichere eine Punkt nicht drin war. Lernen müssen sie auf alle Fälle noch, Ruhe zu bewahren, ihr Spiel durchzuziehen und sich nicht von unfairen (aber durch Schiedsrichter fast nie geahndete) Methoden des Gegners aus dem Konzept bringen zu lassen. Am nächsten Samstag in Wuppertal können sie nur positiv überraschen. Die Gegner gegen die sie punkten müssen, kommen noch und unser Vertrauen haben Kristof Szargiej und seine Mannschaft.

Verfasser: B. Holtgreve


Wir vom TUSEM

waren natürlich auch an diesem Wochenende unterwegs, um unseren Trainer Kristof Szargiej und sein Team zu unterstützen. Mit der Fahrt nach Erlangen hatten wir in dieser Saison eine der längsten Touren vor uns. Daher machten sich einige Fans bereits Freitag auf den Weg, was sich auch als besonders gut erwies, da unsere lieben Nachbarn aus Holland sich auch auf den Weg in die Kurzferien machten.

Im idyllischen Hallerndorf kamen wir dann aber im Gasthof Schneider zum gemütlichen Teil des Tages. Während nämlich die Mannschaft sich nach dem Essen brav zurückzog, um gut ausgeruht am nächsten Tag das schwere Spiel zu bestreiten, war für uns ausreichend Gelegenheit bei einem gepflegten bayrischen Bier die leckeren Sachen der fränkischen Küche zu genießen. Verständlich, dass es bei uns dann etwas "früher" wurde.

Bei herrlichem Sonnenschein stand dann am nächsten Tag Nürnberg auf dem Programm mit Tierpark für die einen und Altstadt für die anderen. Dazu gehörte auch ein Abstecher zum Frankenstadion, in dem ein paar Stunden später die Bayern antraten. Auf unserem Programm aber auch ein Besuch der Burg, des Dürerhauses und der ältesten Pfarrkirche der Stadt mit dem Grab des Stadtheiligen St. Sebaldus.

Fast 30 Essener Fans waren es dann, die in Erlangen beim Spiel dabei waren, wie immer lautstark die Mannschaft unterstützten und fast einen Auswärtssieg erlebten. Aber das klappte dann nicht ganz, weil die jungen Schiedsrichter ein klares Tor nicht anerkannten, sehr unverständliche Zeitstrafen verteilten und der TUSEM nach einem sehr nervösen Spielbeginn, vielen technischen Fehlern es nicht zuletzt aufgrund der ständigen Unterzahl dann nicht mehr ganz schaffte, das Ergebnis zu drehen. Aber wie immer kämpften sie bis zur letzten Sekunde und alle Essener (und auch viele der Erlanger Zuschauer) erkannten, welches Potential in dieser Mannschaft steckt, wie viel sie schon dazu gelernt haben und wie gut der Trainer mit ihnen zusammenarbeitet.

Und das wollen "wir vom TUSEM" auch weiter unterstützen. Mit unserer Fahrt zum BHC am 6.3.2010 wollen wir demonstrieren wie sehr wir hinter Kristof Szargiej und seinem Team stehen.

Verfasser: B. Holtgreve/21.02.2010


Erste Liga mit Kristof Szargiej oder Regionalliga mit Niels Ellwanger?

Offensichtlich ist dies die Frage, vor der der TUSEM jetzt steht. Seit heute morgen ist wohl jedem TUSEM-Fan die Freude am Karneval verdorben worden. Zum Entsetzen aller musste man lesen, dass die Geschäftsführung des TUSEM nicht bereit ist, den Vertrag mit unserem Trainer um weitere zwei Jahre zu verlängern. Das kann ja fast nur darauf hinaus zielen, dass man kein Interesse mehr daran hat, mittelfristig wieder in der 1. Liga dabei zu sein.

Denn wie soll man es wohl anders deuten, wenn einem Trainer, der in finanzieller Hinsicht mit dem einverstanden ist, was ihm geboten wird, der über 22 Jahre als Spieler und Trainer alles für den TUSEM getan hat, so vergrault wird?

Hat sich die Geschäftsführung auch nur einmal klar gemacht, welche Konsequenzen das haben wird? Ab der nächsten Saison wird nicht nur ein erstklassiger Trainer fehlen, es werden wichtige Spieler die Mannschaft verlassen und einen gleichwertigen Trainer wird man nicht finden, denn sparen will man ja auch und Trainer dieser Klasse kosten Geld.

Ganz abgesehen davon sollte sich die Geschäftsführung klar machen, dass sie damit Sponsoren, Freunde und Fans aus der Halle jagt. Diese sind jetzt alle gefragt zu handeln. Die Sponsoren sollten ihren Einfluss ausüben, um klar zu machen, wer für den TUSEM wichtig ist: ein hervorragender Trainer, der nicht nur bei seiner Mannschaft beliebt ist oder ein Geschäftsführer, der mit dem Profibereich Handball anscheinend überfordert ist.

Die Fans werden wissen, was zu tun ist und das sollte jeder einzelne von ihnen der Geschäftsführung mitteilen!

Verfasser: B.Holtgreve/15.02.2010


Milan marschierte

und die komplette Mannschaft ging mit. Ok, die ersten 15 Minuten möchten wir lieber vergessen. Da ging ja wirklich alles daneben. Die Stürmer warfen daneben, die Deckung stand daneben und Jan Kulhanek griff daneben. Da konnte man sich nur die Haare raufen und davon ausgehen, dass dieses Spiel wohl verloren gehen würde. Aber der TUSEM ist besonders im positiven Sinn unberechenbar und das für den Gegner mehr als für die eigenen Fans. Als Kristof in der 15. Minute zum ersten Mal Milan Berka einsetzte, sah das nämlich schon ganz anders aus. Er sorgte erst einmal dafür, dass der TUSEM zwei Siebenmeter zugesprochen bekam und Ben Schütte nach seinem tollen Anspiel ein Tor erzielte. Und eins war auch den Zuschauern gleich klar, der Mann wirkt allein schon durch seine Präsenz auf der Platte und es kehrte die Ruhe in der Mannschaft ein, die ihr in so vielen Spielen gefehlt hat. Vielleicht war es sogar ihm zu verdanken, dass nach einem schlechten Start in der zweiten Hälfte, der TUSEM ab der 50. Minute 9 (!) Tore in Folge erzielte. Denn endlich zeigte die Mannschaft, was sie wirklich kann, kämpfen, kämpfen, kämpfen und dann zeigten sie endlich auch ihre technischen Fähigkeiten, Matthias Gerlich traf nicht mehr die Latte sondern netzte ein. Jan Kulhanek war wieder einmal der "Mister Zuverlässig" hinter einer zupackenden Abwehr und auch ein Patrick Wienczek konnte zeigen, warum er Weltmeister ist und ca. 1500 Zuschauer wussten, dass auch sie was tun mussten, damit diese Punkte beim TUSEM blieben. Am Ende waren wohl alle froh, live bei diesem Spiel mittendrin zu sein und nicht nur beim Karneval im Fernsehen dabei zu sein, denn Philipps "Humba" ist immer noch besser als jedes andere im TV.

Verfasser: B. Holtgreve/12.02.2010


 

Hamborn 90 / TUSEM Essen

Bekanntlich findet ja am Freitag 04.06.2010 anlässlich der 120 Jahr-Feier von Hamborn 90 ein Freundschaftsspiel zwischen Hamborn 90 und TUSEM Essen statt. Die Vorbereitungen dafür sind bereits fast abgeschlossen und in Duisburg ist die Nachfrage nach Eintrittskarten riesig. Da das Platzangebot in der Albert-Einstein-Halle arg begrenzt ist, sollten wir so bald wie möglich melden, wer alles unsere Mannschaft begleitet. Die Karten kosten 4,-- Euro und gelten für zwei Spiele. Um 18.00 Uhr spielt die 2. Mannschaft von Hamborn 90 gegen einen befreundeten Verein aus der Nähe von Limburg und gegen 20.00 Uhr ist dann das Highlight geplant: SV HAMBORN 1890 - TUSEM ESSEN. Klar, dass danach im Vereinslokal weiter gefeiert wird.

Also tragt euch so bald wie möglich in unsere Liste am Fan-Stand ein und denkt dran: Hamborn 90 war allein beim letzten Besuch in unserer Halle mit 50 Leuten (!) da und hat unsere Mannschaft unterstützt und das trotz Eis und Schnee. Den Bericht darüber könnt ihr hier nachlesen: www.svhamborn1890.de/40723/140247.html.

Verfasser: B. Holtgreve


TUSEM verliert in Delitzsch 32:25

45 Minuten lang gab es ein ausgeglichenes Spiel und es schien, als könnte das Team um Kristof Szargiej zwei Punkte auf den langen und eisigen Weg nach Essen mitnehmen. Aber als wenn der verschossene 7m einen Bruch gebracht hätte, konnte danach Delitzsch immer mehr davonziehen. Warum allerdings innerhalb von 5 Spielminuten 5 x 2 Min. Strafen gegen uns gegeben wurden, ist nicht unbedingt allen verständlich, um es einmal gelinde zu sagen. Klar, das unsere Mannschaft so geschwächt, den Vorsprung der Concordia nicht mehr verkleinern konnte. Die Kraft reichte zum Schluss einfach nicht mehr. Schlimm allerdings, dass Richie Wöss sich noch schwer verletzte und noch nicht abzusehen ist, ob und wie lange er evtl. ausfällt. Hoffentlich treffen unsere Befürchtungen nicht ein.

Verfasser: B. Holtgreve/06.02.10


1. SV Concordia Delitzsch / TUSEM Essen

Sieben Wochen Pause sind vorbei und haben uns was Handball betrifft eigentlich nur schlechte Nachrichten beschert. Hoffen wir, dass nun mit Beginn der Rückrunde die positiven Nachrichten überwiegen. Morgen Mittag macht sich nun unsere Mannschaft auf den Weg nach Delitzsch, um dort mit einer Leistung wie beim letzten Spiel am 27.12.09 anzuschließen. Schade, dass nicht zuletzt aufgrund der Wetterverhältnisse kaum TUSEM-Fans vor Ort sind. Hier setzten wir ganz auf unsere Nord-Ost-Vertretung Kiel/Berlin. Uns anderen bleibt also nur übrig am Liveticker oder Webradio (www.happyfan-radio.de und www.goitzsche-radio.de) das Spiel zu verfolgen und unserem Team die Daumen zu halten.

Etwas mehr können wir da schon am Sonntag tun, denn es steht wieder einmal ein Heimspieltag an und ab 9.30 Uhr geht es dort los mit Handballspielen am laufenden Band. Es beginnt mit der D2 und endetet mit der 3. Mannschaft. Also ein Tag voll mit Handball und für jeden etwas dabei. Bitte beachtet, dass das Spiel TUSEM II / Hamborn 07 auf den 17.02.2010, 20.15 Uhr verlegt wurde. Dafür spielt TUSEM III bereits um 16.00 Uhr.

Also lasst euch mal wieder auf der Maggiehöhe sehen. Die Mannschaften freuen sich über eure Unterstützung und für Essen und Trinken ist hervorragend gesorgt.

Verfasser: B. Holtgreve/04.02.2010


Heimspielwochenende

Was will man mehr? Die Temperaturen steigen und es gibt endlich wieder Handball. Am kommenden Wochenende sogar am laufenden Band, denn beim TUSEM ist wieder Heimspieltag. Also nichts wie hin! Hier dazu die Termine:

Samstag 16.01.2010, 15.30 Uhr TUSEM Essen D2 vs. Kettwiger TV 1870 D2 (Dritter der Tabelle gegen Zweiten)

Sonntag 17.01.2010, 11.00 Uhr TUSEM 3M vs. DJK Grün-Weiß Werden 3M (Fünfter der Tabelle gegen Tabellenersten)

Sonntag 17.01.2010, 14.00 Uhr TUSEM Essen A1 vs. TV Angermund A1 (Fünfter der Tabelle gegen Vierten)

Sonntag 17.01.2010, 16.00 Uhr TUSEM Essen 2M vs. TV Kapellen  1M (Neunter der Tabelle gegen Tabellenletzten)

Sonntag 17.01.2010, 18.00 Uhr TUSEM Essen 4M vs. ETB SW Essen 4M (Tabellenachter gegen Dritten)

Wie ihr seht, sind mit Sicherheit einige spannende Spiele dabei und wie immer wird für das leibliche Wohl der Zuschauer hervorragend gesorgt.

Verfasser: B.Holtgreve/14.01.2010


Erfolgreiches Jahresende

Besser ging es doch wohl nicht. Revanche gegen Korschenbroich gelungen und dass zu Weihnachten, den 14. Platz erreicht und die Halle fast ausverkauft. Sicher werden jetzt die ewigen Motzer sagen, die Chancenauswertung war nicht gut genug, die Zeitstrafen zu viel, die Musik nicht richtig, das Wetter zu schlecht, der Ball zu rund und die Zuschauer zu laut. Aber interessiert uns das? Nicht im Geringsten. Wir sind froh und glücklich, dass wir eine junge Truppe mit einem guten Trainer haben und wissen, dass sie weiter dazulernen und immer vollen Einsatz zeigen. Und wenn wir Spiele verlieren, dann stecken wir das auch weg und machen weiter, dafür ist das schließlich unser Verein und wir sind die Fans, die hinter der Mannschaft stehen und dass nicht nur bei Siegen.

Am Ende dieses sehr wechselvollen und aufregenden Jahres können wir aber auch feststellen, dass immer mehr Fans dazukommen bzw. zurückkommen. Das zeigt nicht nur der immer besser gefüllte Fan-Block. Auch bei den Auswärtsfahrten gibt es einen großen "Aufwärtstrend". Schließlich war es lange nicht mehr der Fall, dass wir bereits zweimal einen Fanbus einsetzen konnten und sicherlich wird das auch im neuen Jahr wieder der Fall sein. Allerdings wird das beim nächsten Auswärtsspiel noch nicht so sein, da nach Delitzsch wohl nur die "Härtesten der Harten" wieder dabei sind. Schließlich wissen sie die Bitterfelder Gastronomie und die Leipziger Musikszene zu schätzen. Auch zum zweiten Auswärtsspiel im Februar wird kein Bus fahren. Aber es werden sich einige von uns zu einem Wochenende in den Süden aufmachen, nicht zuletzt, um einen "guten alten Freund" wieder zu treffen, der bereits seine Teilnahme angekündigt hat.

Wer also auch im Februar mit uns was tolles erleben will und die Mannschaft auch auswärts unterstützen möchte, meldet euch doch im Januar mal per Email oder telefonisch. Neugierig gemacht auf unsere legendären Wochenendfahrten haben wir euch ja schon bei der letzten Tour.

Wir wünschen euch allen nun ein gutes neues Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen am 6.2.10 in Delitzsch und wem das doch zu weit sein sollte, den treffen wir sicher am 12.2.10 Am Hallo wieder, wenn es gilt, die Revanche gegen Aue zu starten.

Ein besonderer Gruß geht von uns aus noch einmal Richtung Westen nach Duisburg: herzlichen Dank unseren Handballfreunden von Hamborn 90 für eure Treue zum TUSEM. Für eure 120Jahr-Feier im nächsten Jahr wünschen wir euch jetzt schon viel Erfolg und: stellt das Bier kalt, wir kommen mitfeiern!

29.12.2009/Holtgreve


Ja und?

Ok es hat nicht gereicht. Der Tabellenzweite kann sich jetzt mit zwei weiteren Punkten auf den Weg nach Ludwigshafen machen aber ehrlich, fast hätte es geklappt. Aber leider sind unsere Jungs immer noch in entscheidenden Situationen wie man so schön sagt, etwas "grün" hinter den Ohren. Das ist natürlich nicht gerade günstig und es bedarf noch viel Geduld bis so knappe Spiele dann wirklich für uns entschieden werden. Andererseits ruft euch nochmals alle in Erinnerung wie wir am Anfang dieser Saison die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, weil Mathias Gehrlich das Tor nicht traf, und heute? Also immer mit der Ruhe. Nach und nach wird es immer besser. Wie gut sie kämpfen können, haben sie heute wieder gezeigt und sie werden es auch noch schaffen, diesen Kampf mit besserer Spieltechnik  und Ruhe zu Erfolgen zu bringen.

Ebenso wie wir es sicher immer besser schaffen werden, in Zusammenarbeit mit Hamborn 90 eine richtig "geile" Stimmung Am Hallo zu schaffen. Ein ganz dickes Dankeschön nach Duisburg für eure Unterstützung. Und mal ehrlich: wir sind ja lernfähig!? Natürlich freuen auch wir uns schon auf eure "120-Jahr" Feier. Da werden wir im nächsten Jahr alle dabei sein.

Damit ihr aber alle nicht ganz so traurig über den Ausgang des Spiels seid, findet ihr ein paar lustige (?) Bilder von unserer "Wartezeit" heute in unserer Galerie.

21.12.2009/Holtgreve


Wenn aus der Dampfwalze eine E-Lok wird

Und das Gegenteil von Käse Wurst ist, dann bedeutet das, dass Tusem-Fans auf Tour sind und Spaß haben. Logik ist da vollkommen Fehl am Platz. So war am Samstag die Auswärtsfahrt nach Saarlouis mal wieder ein neues Highlight. Eine Mischung aus „erfahrenen“   Fans, die mit dem Tusem schon in ganz Europa unterwegs waren, Fans, die zum ersten Mal mit auf eine solch lange Tour gingen und Mitgliedern unserer Geschäftsführung machte sich auf den Weg ins Saarland und anscheinend war diese Zusammenstellung perfekt, denn auch bei einer Fahrtzeit von 5 Stunden kam keine Langeweile auf, da störte es fast schon ein wenig, dass mitten im Spiel die immer erforderliche kurze Pause gemacht werden musste.  Mit der entsprechenden musikalischen Untermalung ging es dann zum Weihnachtsmarkt nach Saarlouis, der von allen das Prädikat sehr gut erhielt. Schön klein und übersichtlich, so dass niemand verloren ging aber groß genug, dass alle wichtigen Stände da waren. Also erst einmal wie beschlossen für jeden eine Nikolausmütze kaufen und da schloss sich auch keiner aus und nachdem man sich dann ausreichend mit leckeren Sachen gestärkt hatte, war natürlich der Glühweinstand der Treffpunkt, von dem man sich allerdings nur schwer wieder lösen konnte, aber schließlich hatten wir noch etwas anderes vor.

Ein Spruch, der in den vergangenen Jahren das eine oder andere Mal geprägt wurde, lautete: „es war ein so toller Tag, wenn nur das Spiel  nicht gewesen wäre“. Diesmal traf er nicht zu. Zwar weiß ja jeder wie das Spiel endete aber ganz klar schimpfte auch niemand über unsere Mannschaft. Im Gegenteil, sie wurden mit großem Applaus verabschiedet. Sie hatten gekämpft und auch gut gespielt. Ein nicht so gutes Spiel machten allerdings die Schiedsrichter. Eine ausverkaufte Halle sorgte natürlich auch noch für eine hitzige Stimmung und der jungen Truppe von Kristof Szargiej  fehlt dann in manchen Situation die Abgebrühtheit, um dann am Ende als Sieger von der Platte zu gehen.

Eine wirklich gute Mannschaftsleistung aber Spieler des Tages waren ganz eindeutig Mathias Gerlich mit 11 Toren und Philip Pöter als Spielgestalter und „Motor“, der auf dem besten Wege ist, sich zum Essener Publikumsliebling zu entwickeln.

Auf der Rückfahrt fielen dann doch dem einen oder anderen die Augen zu, es war schließlich ein langer Tag mit vielen Momenten, von denen man noch lange erzählen kann.

Verfasser: B. Holtgreve


Fans gesucht!

Leider ging ja heute Am Hallo nicht alles so wie gewünscht. Negativ war sicher, dass die Schiedsrichter Zeitstrafen und Siebenmeter sehr "unterschiedlich" verteilten, dass Jan Kulhanek sich sehr früh verletzte und auch, dass nur ca. 1.000 Zuschauer gekommen waren. Positiv natürlich, dass Martin Wozniak wieder dabei sein konnte und dass unsere Junioren immerhin bis zur 40. Minute den "mit allen Wassern gewaschenen" Bittenfeldern entgegen halten konnten.

Das lässt natürlich hoffen, dass am nächsten Samstag in Saarlouis durchaus zwei Pluspunkte möglich sind und da werden wir natürlich auch alles versuchen, der Mannschaft dazu zu verhelfen. Also Leute, lasst uns nicht hängen, wir brauchen noch Fans, die mithelfen. Wir haben noch Plätze frei im Bus!

Ruft uns an, schickt uns eine Mail, die Gelegenheit ist günstig, für nur 35,-- Euro bieten wir euch eine Super-Fan-Fahrt nach Saarlouis und dazu habt ihr noch die Gelegenheit, vor dem Spiel mit uns gemeinsam den Weihnachtsmarkt in Saarlouis zu besuchen.

Hier noch einmal die Kontaktdaten: Tel.: 0201 421761, 0172 2606018, brigitte@die-outsider.com


Drei Siege in Folge und der 13. Platz

So langsam dürfen wir doch sicher aufatmen. Ganz abgesehen davon, dass Platz 13 der Tabelle beruhigend für das Gemüt eines jeden Fans ist, lässt nicht nur jeder Sieg Freude aufkommen, sondern die Art und Weise wie sie gewinnen, ist einfach nur klasse/gut/Spitze. Bis vor zwei drei Spielen war noch gar nicht so klar, ob sie es schaffen, die Abstiegsregion zu verlassen aber die Tatsache, dass sie immer mehr Fehler abstellen und immer sicherer werden, verspricht zum Saisonende einen guten Tabellenplatz.

Also feiern wir heute den Sieg und freuen uns auf nächsten Samstag in der Hoffnung, dass es so weitergeht. Schließlich gibt es nun nach Spielende bereits eine "Tradition", die wir unbedingt weiterführen wollen. Dazu auch ein großes Dankeschön an die "Gegentribüne", nicht nur, dass sie diesmal richtig Stimmung machten, auch nach Spielende blieben so viele Zuschauer wie nie zuvor, um mit der Mannschaft zu feiern.

Zum ersten Mal geschah es auch, dass die Trommeln im Fan-Block nicht ausreichten. Super, dass der Kreis immer größer wird. So wie es aussieht, wird sich die Zahl der Trommler gegen Bittenfeld dann verdoppelt haben und bei der Stimmung muss ja jeder Gegner Angst bekommen. (?)

Verfasser: B. Holtgreve


Acht Kerzen für unsere Boy-Group

Vom Alter her sind sie eigentlich eine Boy-Group aber wie sie spielen, das sieht mehr nach solidem "Rock" aus. Keine Kompromisse, ein Spiel gewinnt man aus der Abwehr heraus. Ok, ab und zu noch ein Misston, wenn der Ball nicht da ankommt, wo er hin soll aber was spricht dagegen, dass der Bandleader ihnen das auch noch beibringt?

Nach dem ersten Auswärtssieg seit ewigen Zeiten sei mal erlaubt, einen solchen Vergleich heranzuziehen. Schließlich haben sie uns einen herrlichen Sonntag im Spessart beschert. Endlich wieder eine Auswärtsfahrt, die mit einem Sieg endete.

Es hat sich also gelohnt, an einem Sonntag um 7.00 Uhr (!) aufgestanden zu sein. Schließlich sollte es endlich mal wieder ein richtige Auswärtsfahrt mit allem drum und dran werden und deswegen ging es nicht einfach "nur" nach Elsenfeld, sondern wir machten erst einmal einen Stopp in Aschaffenburg, um uns dort das Schloss Johannisburg anzusehen, insbesondere da dieses bedeutende Renaissanceschloss aus dem 17. Jahrhundert eine Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach und die Paramentenkammer mit Gewändern aus dem ehemaligen Mainzer Domschatz beherbergt.  Verständlich, dass wir in den Schlossweinstuben uns erst einmal bei Gänsebrust und dem nur hier angebotenen speziellen Flammkuchen stärken mussten. Durch die Schlossgärten führte uns unser Weg dann vorbei am Main in die Altstadt zur Pfarrei "Zu unserer Lieben Frau", die im Volksmund auch liebevoll Mutergottespfarrkirche genannt wird.

Traditionsgemäß wollten wir hier in der ältesten Pfarrkirche Aschaffenburgs eine Kerze anzünden wie wir es schon oft vor den Spielen getan haben. Na gut, sicher ist sicher und da es mit dem Siegen in letzter Zeit nicht so ganz klappte, zündeten wir dann doch lieber acht Kerzen für den "achten Mann" an und es soll niemand sagen, daran hätte es nicht gelegen.

Klar es lag auch daran, dass 30 Essener Fans genauso wie die Mannschaft alles gaben und für riesige Stimmung sorgten, so dass sicher auch Chrischa Hannawald sich wie in den guten alten Zeiten fühlte, denn für Obernburg kam er sicher nicht in de Halle. Es ist schon trostlos, wenn lediglich 500 - 600 Zuschauer kommen und dann auch keine Stimmung machen, hoffen wir, dass es Am Hallo beim nächsten Spiel da bedeutend besser wird.

Und natürlich hoffen wir, dass auch am nächsten Sonntag nach dem Spiel Philipp Pöter wieder gefordert ist: das "Humba" klappte schließlich schon gut und sollte Tradition werden!

Verfasser: B. Holtgreve


Ergebnisse vom Wochenende

TUSEM I vs. HSC 2000 Coburg 32:20

TUSEM II vs. HSG ART/HSV D'dorf 2M 35:37

TUSEM A-Jugend vs. Tschft. S. Tönis A1J 33:24

TUSEM Essen B1J vs. TV Jahn Hiesfeld B1J 42:32

DjK Tura 05/Styrum 06 B1J vs. TUSEM Essen B2J 27:22

MTG Horst Essen D1 vs. TUSEM Essen D1 15:17

SG Überruhr gE1 vs. TUSEM Essen E1 10:18

TV Essen-Kupferdreh gE vs. TUSEM Essen E2 6:7


Sie hatten es versprochen...

Bei ihrem Besuch auf der Messe hatten sie endlich ihre neuen Autogrammkarten dabei und konnten gleich jede Menge Autogramme schreiben. Im Interview auf der Espo-Bühne versprach Philip Pöter dann, dass sie gegen Coburg auf alle Fälle gewinnen wollen und zuversichtlich sind, dass es mit dem Klassenerhalt in dieser Saison klappt. Und versprochen ist versprochen. Dass sie gut spielen können und immer besser werden, war ja schon klar, aber gestern, dann endlich dass, was wir eigentlich nicht zu hoffen wagten, nicht nur ein Sieg sondern auch eine ganz tolle Handballdemonstration. Jetzt fahren wir natürlich mit einer ganz anderen Motivation nach Elsenfeld. Wir wollen sie dabei unterstützen, nun auch die ersten Auswärtspunkte zu holen, denn jetzt ist schließlich der ganz große Druck genommen und das sollte ja helfen, dass sie nicht nervös werden oder einen komfortablen Vorsprung verspielen. 

Verfasser: B.Holtgreve


TUSEM auf der Messe

Auf der Messe Mode, Heim, Handwerk ist der TUSEM auch in diesem Jahr wieder in der Halle des Sports mit einem Stand vertreten. Am ersten Samstag nun bekamen wir Besuch von Mark Dragunski und seiner C-Jugend, die den Besuchern eine kurze Handballdemonstration boten. Eine knappe Stunde vorher staunten die Besucher über die spektakuläre Vorstellung der TUSEM Juniorhearts, während die Sweethearts am Samstag- und Sonntagvormittag im Boxring mit ihren Auftritten für Aufsehen sorgten.

Am nächsten Samstag, den 14.11.09 zwischen 15.00 und 16.00 Uhr hat sich nun unsere Handball-Bundesligamannschaft angekündigt. Sie werden in der Halle 6 Interviews geben, den TUSEM-Stand besuchen und Autogramme geben. Am Sonntag um 16.10 Uhr folgt dann noch einmal ein Auftritt der Sweethearts.

Wer dabei sein möchte, kann noch in der Sporthalle Margarethenhöhe und im SGZ Ermäßigungskarten erhalten.


Ein ganz kleiner Schritt

Grosses Aufatmen und Feiern bei allen, endlich wieder ein Sieg und zwei so dringend nötige Punkte. Aber trotz aller Euphorie, das war jetzt nur der Anfang. Es muss natürlich jetzt so weitergehen, das heißt auch, die nächsten Spiele dürfen nicht daneben gehen. Die Mannschaft muss weiter lernen und in den Spielen - so wie in der ersten Halbzeit gestern - alles geben, die Fans müssen Geduld haben und weiter so unterstützen wie gestern während des gesamten Spiels und das Management muss alles dafür tun, dass sich die finanzielle Situation verbessert, denn eins sollte allen klar sein: der TUSEM gehört nicht in den Abstiegskampf der 2. Liga. Dieser Verein muss in der 2. Liga bleíben, um im nächsten Jahr in die eingleisige Zweite zu kommen. Dafür müssen aber alle an einem Strang ziehen.

Gerade gestern wurde allen Anwesenden auch wieder eins ganz deutlich: unser Trainer hat recht, wenn er einen erfahrenen Mann als Verstärkung fordert. Mit einem solchen wäre die zweite Halbzeit anders gelaufen. Man darf gar nicht darüber nachdenken, was gewesen wäre, wenn man nicht bereits zur Halbzeit 10 Tore herausgearbeitet hätte.

Also wenn es derzeit lt. Management keine finanziellen Mittel dafür gibt, dann gilt doch die Marschroute, was kann man tun, um sie zu bekommen. Der schwere Weg ist sicherlich, Geld von Sponsoren zu bekommen und der leichtere: sparen, sparen, sparen. Was hätte man gestern schon für schönes Geld in die Kasse bekommen können, wenn man vom Sponsor nicht die ganzen "Giveaways" bekommen hätte, sondern das dafür aufgewendete Bargeld. Statt Kugelschreiber: "Firma Sutter" gibt ... Euro für einen neuen Spieler", statt "Weihnachtsmarkt in Lübeck" ein paar Euros in die Spardose für einen Mann, der den jungen Spielern hilft, ein Spiel ohne Zittern über die Runden zu bringen.

Die Fans würden es euch danken, sie wollen keine gesponserten Fahrten, Streuartikel oder diverse "events". Sie wollen guten Handball wie ihn Kristof mit seiner Mannschaft bietet und der sollte dann auch noch erfolgreich sein, dann gibt es auch wieder eine volle Halle und Handball pur.

Verfasser: Brigitte Holtgreve


Am Ende gab es trotzdem Applaus

Es waren bestimmt über 200 Essener Fans, die sich auf den kurzen Weg nach Leichlingen gemacht hatten und obwohl sie alle wohl enttäuscht über das Ergebnis waren, gab es am Mannschaftsbus trotzdem Applaus für eine Mannschaft, die in der 1. Halbzeit total versagte (tut mir leid, aber das muss man mal wohl so hart sagen) aber in der 2. Halbzeit alles gab und wirklich kämpfte.

Allerdings muss hier auch etwas Kritik geübt werden. Auch die Fans auf den Rängen gaben alles und die Mannschaft konnte wirklich keine bessere Unterstützung bekommen. Dafür fiel aber dann das Dankeschön für die wartenden Fans am Bus recht mager aus. Nicht alle nehmen sich die Zeit für ein kurzes Gespräch mit den Fans. Liebe Spieler, das müssen wir also noch mal üben, damit ihr auch weiterhin diese Unterstützung bekommt auch wenn nach einem verlorenen Spiel die Stimmung vielleicht nicht ganz so gut ist. Schließlich beißen die Fans nicht und sind für jedes Gespräch dankbar. Also das üben wir dann noch mal.

Aber wenn wir nach einem solchen Spiel gerade mal bei der konstruktiven Kritik sind. Auch unsere Verantwortlichen sollten jetzt doch mal ins Grübeln kommen. Der Trainer hat hier eine Mannschaft geformt, die Begeisterung wecken kann, die spieltechnisch gut drauf ist, der aber offensichtlich eine führende Hand fehlt, damit gerade solche Spiele gewonnen werden. Sicher wir müssen noch viel Geduld haben, sie sind alle noch sehr jung aber die Notwendigkeit, dass sie auch Pluspunkte sammeln besteht nun einmal und da bedarf es einer erfahrenen Führung, damit Ruhe ins Spiel kommt, die überhasteten Aktionen aufhören, die Torausbeute verbessert wird und vor allem die Jungs den Mut nicht verlieren. Schließlich sind Siege immer noch die beste Motivation.

Verfasser: B. Holtgreve


Der Abend des Matthias Gerlich

Mal ganz ehrlich: nicht nur die ganz Ungeduldigen waren bereits der Meinung, dass das nichts mehr wird mit ihm. Entweder er warf erst gar nicht aufs Tor oder wenn, dann war die Torausbeute ziemlich gering. Und dann der heutige Pokalabend. Um in der Musicalsprache zu sprechen: "Bei Gott, jetzt hat  er's" Knapp 24 Minuten dauerte es heute, dann legte er los. Nachdem er den TUSEM in der ersten Halbzeit mit seinem Tor wieder in Führung brachte, war er in der zweiten Hälfte nicht mehr zu halten und wurde mit 9 Toren zum Spieler des Tages und das obwohl die ganze Mannschaft heute zumindest in der zweiten Halbzeit super gut spielte.

Hervorzuheben heute auch die Abwehr und Stefan Nippes im Tor. Kein Vergleich zum Spiel gegen Hüttenberg. Dass es zum Schluss keinen 10-Tore-Vorsprung gab, lag sicher nicht daran, dass in den letzten Minuten wieder der Nachwuchs seine Chancen bekam, da Florian Kundt im Tor es sich nicht nehmen ließ, mit ein paar tollen Paraden zu glänzen und die Spieler von Aue so ziemlich "platt" waren.

Wenn sie diese Leistung jetzt konservieren und Sonntag in Leichlingen wieder abrufen, dann sollten die ersten beiden Auswärtspunkte sicher sein und wir sind dabei, im Gegensatz zu all den "TUSEM-Fans", die heute wieder mal ein tolles Spiel verpasst haben und anscheinend noch nicht mitbekommen haben, dass wir nun unter den letzten 16(!) im DHB-Pokal sind.

Verfasser: B. Holtgreve


3. Pokalrunde - lasst die Höhe beben!

Kristof Szargiej will dafür sorgen, dass die Spieler nach den letzten Niederlagen die Köpfe frei bekommen. Und warum sollte das nicht klappen? Also lasst uns das auch versuchen, Kopf frei machen von allem anderen und voll auf das Spiel konzentrieren. Das heißt auch: vorher Stimme ölen, Hände entspannen und dann 60 Minuten die Mannschaft zum Sieg antreiben. Schließlich ist auch für Zuschauer eine Siegesfeier immer schöner als eine Niederlage und alle die noch keine Karte gekauft haben, entschließt euch rechtzeitig, noch zum Spiel zu kommen. Ihr werdet euch sonst ärgern, dass ihr nicht dabei ward.

Wer am Sonntag noch nach Leichlingen mitfahren möchte, kann sich auch morgen Abend noch anmelden. Ein paar Plätze sind noch frei. Abfahrt ist um 15.00 Uhr an der Lührmannstraße/Sommerburgstraße. Sollte euch die Fahrt gefallen, werden wir voraussichtlich am 22.11.09 auch einen Bus nach Obernburg organisieren.


Warum auf den Tatort warten?

Beim TUSEM gibt es Spannung pur bereits am Sonntagnachmittag. Da braucht niemand auf den Krimi am Abend zu warten. Gegen den BHC hatten sich die meisten TUSEM Fans kaum Chancen auf einen Punkt ausgerechnet. Aber anscheinend hatte sich unsere junge Truppe am Freitag beim Spiel unserer Ehemaligen einiges abgeschaut und unter den Augen von Thomas Happe, dem genialen Abwehrchef der erfolgreichsten TUSEM Mannschaft, machten sie von Anfang an dem BHC das Leben schwer. Vor einem heute super aufgelegten Stefan Nippes vereitelten sie ein ums andere Mal, dass der BHC nach dem 0:1 noch einmal in Führung ging. Erst in der 51. Minute gelang den Bergischen der Ausgleich und die 200 Fans aus Wuppertal/Solingen ergriffen die Chance und feuerten nun für die letzten Minuten ihre Mannschaft an. Aber hier zeigte sich wie gut es ist, dass die junge Truppe von Kristof Szargiej immer wieder gesagt bekommt, dass sie kämpfen müssen, denn in der letzten Sekunde verwandelte Sven Pausch den Siebenmeter zum Ausgleich und Punktgewinn und löste damit erleichterten und riesigen Jubel bei seinen Mitspielern und dem Publikum aus. Schließlich hatten nicht wenige befürchtet, dass nach dem Ausgleich des BHC nun das Spiel kippen würde.

Auf der anderen Seite war vielleicht auch mehr drin aber auch wenn man wieder einmal feststellen konnte, dass die Jungs einen tollen Ball spielen und superschnell sind obwohl sie durch den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Ben Schütte und Mathias Gerlich nun wahrlich keine großen Auswechselmöglichkeiten hatten, merkt man doch oft, dass etwas Wichtiges noch fehlt: die Erfahrung, die dafür sorgt, dass ein Vorsprung gehalten wird, dass (bis auf den wirklich wichtigen) alle Siebenmeter "vergeigt" werden. Hier sind wohl die Offiziellen gefragt, daran zu arbeiten, dass die Sponsoren ein Einsehen haben und vielleicht noch den einen oder anderen Euro locker machen, um sich so zu verstärken.

Nach so einem Spiel, das mit Sicherheit eine Werbung für den Handball war, sollte da doch noch was gehen. Schließlich waren heute auch die Ränge schon bedeutend besser gefüllt als beim Spiel gegen Erlangen und wer heute da war, wird wiederkommen und seinen Freunden und Bekannten erzählen, dass es sich lohnt, zum TUSEM zu gehen, denn die Stimmung war nicht nur ganz zufrieden stellend, sondern richtig gut.

Verfasser: Brigitte Holtgreve/11.10.2009


Er wirft immer noch den Turbo an

Da konnten gestern Abend die Spieler von DJK Altendorf 09 nur staunen. Sie sind jünger, im täglichen Training und sicher auch ganz gute Handballer. Aber was die TUSEM-Spieler ihnen vorführten war wieder mal vom Feinsten und brachte die Zuschauer in der prall gefüllten Sporthalle Margarethenhöhe zum Staunen. Der Jubel auf der Tribüne ließ die anwesenden Spieler unserer Bundesligamannschaft sicher neidisch werden.

Aber es ist wirklich fantastisch: sicher ist Quattro nicht mehr so schnell wie bei den Spielen die zu Deutschen Meisterschaften und Europapokalsiegen führten. Aber was „Quattro, Herman, Happy, Heckel“ und die Junioren „Krebber und Drago“ zeigten war einfach nur klasse.

Abwehrchef Thomas Happe demonstrierte, warum extra für den TUSEM der Begriff „Betonabwehr“ eingeführt wurde und Peter Quarti und Frank Arens zeigten, warum auch heute noch kein Torhüter Chancen gegen dieses Gespann hat.

Natürlich ließ es sich Stefan Hecker nicht nehmen wieder als Feldspieler mitzuwirken und seine Tore zu machen. Den meisten Spaß hatten die Zuschauer aber bei Anspielen an Drago. Da konnten die Altendorfer ruhig huckepack versuchen, ihn am Torwurf zu hindern, der „Lange“ lässt sich da gar nicht aus der Ruhe bringen, denn um Tore zu machen, braucht er sich noch nicht einmal umzudrehen, er erledigt so etwas auch mit dem Rücken zum Tor.

Sie haben absolut nichts verlernt und da hatte der doch gute Torhüter von DJK keine Chance und selbst als sich Chrischa Hannawald bei Altendorf ins Tor stellte, blieb es bei der Überlegenheit der Senioren und so wechselte dann Chrischa doch lieber wieder in die Rolle des Schiris, um vielleicht so noch etwas das Ergebnis zu beeinflussen.

Da es ja mit der Kondition nicht mehr ganz so gut ist wie in der aktiven Zeit, war natürlich die Auswechselbank gut besetzt und auch unsere ehemaligen Spieler der III. Mannschaft, allen voran Bernd Tolksdorf, der auch mit 61 Jahren nicht zu stoppen ist, zeigten, dass die Technik noch stimmt – auch wenn manchmal die Luft etwas knapp wird.

Als Trainer fungierten diesmal Ulli Eickermann und Dixie Rauin, der wegen Verletzung nicht mitspielen konnte, deren Anweisungen von den Spielern aber so gar nicht ernst genommen wurden.

Dass nach dem Spiel die „dritte Halbzeit“ auch die längste war, ist klar. Im Foyer wurde noch lange gefeiert und Wiedersehen mit vielen alten Bekannten gefeiert. Eine mehr als gelungene Fete, die musikalisch von der Gruppe „Feinherb“ unterstützt wurde, deren Programm hervorragend zum Alter der Anwesenden passte: „Hip-hop war out, die Margarethenhöhe rockte“ und wird es hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder tun.

Übrigens: das Spiel endete 32:30 für TUSEM

Verfasser: Brigitte Holtgreve/10.10.09


Der 2. Fan-Talk - ein voller Erfolg

Vor einiger Zeit hatte ja der erste Fan-Talk stattgefunden und eigentlich sollte der zweite nicht lange danach folgen. Aber in der Zwischenzeit haben uns ja die Ereignisse überrollt und so dauerte es bis zum letzten Dienstag, bis endlich das nächste Treffen stattfand und wie zum Ende des Abends alle feststellen, richtig produktiv war. So hatte Stephan Krebietke bald eine  lange Liste mit Verbesserungsvorschlägen und Wünschen.  

Sehr begrüßt wurden aber auch die neuen Aktionen, die von Mark Dragunski und Stephan Krebietke vorgestellt wurden. Familienkarten und freier Eintritt für Kinder/Jugendliche sowie die intensive Zusammenarbeit mit Schulen und Vereinen sind sicher besonders mittel- und langfristig gesehen, ein gutes Mittel das Interesse am Handball und am TUSEM zu stärken.

Aber auch die ca. 20 Fans, die an diesem Treffen teilnahmen, waren sich einig, dass etwas geschehen muss und sie selbst auch etwas tun müssen, damit es für mehr und mehr Zuschauer selbstverständlich wird, wieder zum TUSEM zu gehen.

Keine Frage war, dass die Mannschaft ihren Teil dazu tut. Einig waren sich alle, dass die Mannschaft das zeigt, was hier im Revier erwartet wird: "malochen, malochen" und nie aufgeben, egal wie das Spiel steht und wie gut der Gegner ist und darum wollen die Fans natürlich alles tun, um sie dabei so gut wie möglich zu unterstützen und diese Unterstützung weiter zu verbessern Damit wird gleich am nächsten Sonntag gestartet.

Als dann Florian Kundt, Mathias Gerlich und Sven Pausch dazu kamen, wurde schnell klar, dass wir ganz intensiv daran arbeiten müssen, die Anzahl der Fans zu erhöhen, die die Mannschaft bei Auswärtsspielen unterstützen. Denn alle drei versicherten, dass es eine ganz tolle Sache für sie war, bei einigen der Auswärtsspiele von einer so großen Truppe unterstützt zu werden.

Zum Schluß war auch eines ganz klar: der Anfang ist gemacht und damit es auch weiter geht, wurde gleich der nächste Termin vereinbart: am 18. Dezember 2009 findet das nächste Treffen statt und bis dahin hoffen wir, dass sich noch viele neue und alte Fans melden, die dazu kommen wollen. Wer also Interesse hat mitzumachen, meldet euch bei den Heimspielen am Fan-Stand.

Mit Sicherheit wird es wieder ein netter Abend, bei dem aber auch wie bei dem jetzigen "Talk" der "Small Talk" nicht zu kurz kommt. Schließlich sind einige schon lange dabei und unsere jungen Spieler staunten nicht schlecht über die vielen Anekdoten und Geschichten, die Drago, Krebber und die Fans aus ihrer gemeinsamenen Vergangenheit beim TUSEM erzählen konnten. Aber was spricht dagegen, dass sie selber in den nächsten Jahren noch einige hinzufügen?

Verfasser: Brigitte Holtgreve


"Handball in Essen präsentiert: 3. Benefiz-Handball-Event, DjK Altendorf 09 - TUSEM III. + "Ehemalige"-Tusem-Größen

Die "Ehemaligen": Stefan Hecker, Thomas Happe, Frank Arens, Stephan Krebietke, Dirk Rauin, Peter Quarti, Mark Dragunski haben bereits (erneut) fest zugesagt.

Weitere Highlights sind im Gespräch...

am Freitag, den 9. Oktober 2009, 19.00 Uhr Sporthalle Margarethenhöhe (Einlass ab 18.00 Uhr)

mit Live-Music der Gruppe "Feinherb", Eintritt: Erwachsene 4,-- € Kinder/Jugendliche 2,-- € bis 16 Jahre

Der Komplette Erlös fließt an das Uni-Klinikum Essen, Abt. Kinder-Kardiologie, Herrn Dr. Neudorf


Fan-Bus nach Leichlingen

In Groß-Bieberau hat sich ja herausgestellt, dass es ohne uns nicht geht. Da leider nur wenige Fans die Möglichkeit hatten, in den Odenwald zu fahren, fehlte unserer Mannschaft die richtige Unterstützung und dadurch wohl auch die Kraft, die letzten 10 Spielminuten durchzustehen und zwei Pluspunkte nach Hause zu holen.

Deshalb wollen wir natürlich alles dafür tun, dass das nicht noch einmal passiert. Am Sonntag, den 25.10.2009 werden wir deswegen einen Fan-Bus nach Leichlingen einsetzen. Wer also mithelfen will, zwei Auswärtspunkte zu holen, der sollte unbedingt mitfahren.

Die Fahrt startet am 25. um 15.00 Uhr an der Lührmannstraße/Ecke Sommerburgstraße. Der Fahrpreis beträgt 25,-- Euro einschl. Sitzplatzkarte. Die Rückfahrt ist wie immer gemeinsam mit dem Mannschaftsbus, denn schließlich wollen wir ja nach dem Spiel auch noch Gelegenheit zu Gesprächen mit den Spielern haben.

Meldet euch bitte bei den nächsten Heimspielen am Fan-Stand an oder telefonisch unter 0201 42 17 61 oder per Email brigitte@die-outsider.com. Bitte meldet euch bis spätestens 15.10.2009.

Verfasser: Brigitte Holtgreve


Ergebnisse Jugend- und Amateurbereich - Spieltag 03./4.10.2009

A-Jugend rettet den Sieg knapp mit 32:31 über Wermelskirchen

B1-Jugend überzeugt gegen den Tabellenletzten Neusser HV mit 41:29

C1-Jugend gewinnt 33:22 gegen TB Wülfrath

C2-Jugend siegt klar mit 37:10 über Tura Altendorf C1

TUSEM II schafft auch im zweiten Heimspiel keinen Sieg und verliert gegen TV Aldkerk mit 31:34

TUSEM III verliert ein kampfbetontes Spiel gegen VfB Frohnhausen mit 20:15

TUSEM IV verliert nur knapp mit 19:20 (HZ 9:10) gegen DjK Huttrop und verpasst unglücklich den ersten Heimsieg


Unsere Wochenendtipps

Liebe Handballfreunde, an dieser Stelle wollen wir euch in Zukunft von Zeit zu Zeit ein paar Tipps geben, was ihr am Wochenende unternehmen könnt, damit ihr nicht darüber grübeln müsst, wie ihr eure Zeit verbringt und evtl. aufkommende Langeweile vermeiden könnt.

Unser Tipp für Freitagabend: Kein Handball, also die Gelegenheit, sich mal wieder mit Freunden zu treffen. z. B. beim Kartenspielen und einem kühlen Bierchen lässt sich hervorragend über Handball diskutieren.

Unser Tipp für Samstag: unsere Bundesligamannschaft tritt in Groß-Bieberau an. Leider eine weite Fahrt aber auch eine Gelegenheit zu einem netten Ausflug in den Odenwald. Die Mannschaft freut sich, wenn möglichst viele Fans ihr helfen gegen eine heimstarke Mannschaft zu versuchen, den ersten Auswärtssieg zu schaffen.

Wer allerdings meint, das wäre zu weit, der hat die gute Gelegenheit einen spannenden Samstagnachmittag und -abend in der Sporthalle Margarethenhöhe zu erleben.

Es beginnt um 15.30 Uhr mit unserer C2 gegen Tura Altendorf,

um 17.00 Uhr spielt unsere B1-Jugend. Sie treten gegen den Tabellenletzten Neusser HV an. Also die gute Möglichkeit einen Sieg zu feiern.

Anschließend spielt um 18.30 Uhr unsere A1-Jugend gegen Wermelskirchen. Gegen den Tabellennachbarn sollte was gehen und

last but not least unsere 4. Mannschaft. Um 20.00 Uhr geht es los und unsere Mannschaft will gegen Winfried Huttrop auf alle Fälle gewinnen.

Ein prall gefüllter Handballnachmittag mit der Gelegenheit Freunde zu treffen, spannende Spiele zu sehen und da für das leibliche Wohl ja immer hervorragend gesorgt wird, die Gelegenheit bei einem kühlen Getränk oder einem guten Kaffee auf Siege anzustoßen oder Verlierer zu trösten.

Unser Tipp für Sonntag: Für Frühaufsteher empfehlen wir das Spiel unserer E1. Sie spielen bereits um 9.30 Uhr bei Tura Altendorf.

Wem das zu früh ist, der hat um 11.00 Uhr die Auswahl zwischen dem "Auswärtsspiel" unserer D1 bei Altendorf 09 und dem Spiel der C1 gegen Wülfrath in der Sporthalle Margarethenhöhe. Wer auf das Mittagessen verzichten kann oder  möchte, der sollte die Gelegenheit nutzen und unsere B2 zum Auswärtsspiel nach Vorst begleiten. Dort beginnt das Spiel um 13.00 Uhr.

Um 12.30 Uhr dann startet ein ganz wichtiges Spiel. Unsere Zweite tritt gegen Aldekerk an. Die Oberligamannschaft braucht jede Unterstützung, um endlich einen Heimsieg einzufahren. Das wird gegen den Tabellendritten ein schweres Unterfangen. Aber mit Hilfe des Publikums ist sicher alles möglich. Außerdem die richtige Zeit für einen Frühschoppen, ein gutes Mittagessen mit leckeren Sachen vom Grill oder auch Kaffee und Kuchen. Klingt das nicht verlockend?

So gut gestärkt ist es dann nur ein kurzer Weg zur Raumerhalle, um dort unsere 3. Mannschaft beim Spiel gegen Eintracht Frohnhausen um 15.30 Uhr zu unterstützen. Die Männer freuen sich auch "auswärts" über jede Unterstützung.

Also eine ganze Menge Handball und sicher für jeden etwas dabei. Wir sehen uns beim Spiel - bei welchem auch immer.

Verfasser: Brigitte Holtgreve/30.09.2009


Ihr tut uns leid

Denn Ihr ward nicht dabei, als beim TUSEM endlich der Knoten platzte und mit dem 29:28 gegen Erlangen der erste Heimsieg seit langer Zeit eingefahren wurde und TUSEM damit vom 16. auf den 13. Tabellenplatz kletterte. Ihr ward nicht dabei, als die gesamte Mannschaft eine gute Leistung brachte und geschlossen dafür kämpfte, nach 60 Minuten unter dem Jubel der ca. 700 Zuschauer als Sieger vom Platz zu gehen. Ihr ward nicht dabei, als der TUSEM endlich das hatte, was die Fans lange vermissten: einen Rückraum! Ihr ward nicht dabei, als Andre Niese mit 7 Toren zum besten Werfer des TUSEM wurde. Ihr ward nicht dabei, als der an Körpergröße kleine Simon Ciupinski die gegnerischen Werfer einfach nicht zum Zug kommen ließ. Ihr ward nicht dabei, als unser Kapitän Ben Schütte selbstsicher und eiskalt den gegnerischen Torhüter narrte. Ihr ward auch nicht dabei, als Stefan Nippes mit seinen Paraden zum Rückhalt der Mannschaft wurde. Ihr ward also auch nicht dabei, als wir einen TUSEM sahen, der sich wieder verbessert hat und ihr ward nicht dabei, als die TUSEM-Fans ein spannendes Spiel erlebten, ihre Mannschaft anfeuerten wie selten erlebt. Ihr ward nicht dabei, als der Adrenalinspiegel eines jeden Zuschauers immer weiter anstieg und sich nach dem Spiel die Spannung in pure Freude auflöste.

Nun werdet ihr sicher bedauern, dass ihr den großen Fehler gemacht habt und heute nicht zur Sporthalle Am Hallo gekommen seid. Ja, da habt ihr nun unser volles Mitleid aber das wird euch wenig helfen. Helfen wird euch nur, wenn ihr am 3.10.09 zum Auswärtsspiel mit nach Groß-Bieberau fahrt und wenn auch das nicht klappt, können wir euch nur raten, am 11.10.09 zum Heimspiel gegen den BHC in die Sporthalle Am Hallo zu kommen. Denn dann könnt ihr das erleben, was wir - wenn nicht schon seit dem Pokalspiel in Kreuztal - spätestens seit heute wissen: der TUSEM E ist wieder da!

Verfasser: Brigitte Holtgreve


Ergebnisse Jugend- und Amateurbereich - Spieltag 26./27.09.2009

Hamborn 07 vs. TUSEM 2M 35:30

TUSEM 3M vs. SC Phönix 3M 22:15

ESC Rellinghausen 06 1M vs. TUSEM 4M 9:30

OSC 04 Rheinhausen C1 vs. TUSEM Essen C1 29:21

TUSEM D1 vs. SC Phönix D1 18:21


DHB-Pokal 3. Runde - TUSEM ist dabei

Wir waren gewarnt. In annKreuztal ist die Handballbegeisterung riesengroß. Unweit der Krombacher-Brauerei, die zur Verwunderung vieler nicht gleichzeitig Großsponsor des Vereins ist, trat unser TUSEM gestern Abend gegen den TuS Ferndorf an und kam glücklich mit einem 32:35 eine Runde weiter. Auch wenn mit ca. 30 Fans für Essener Verhältnisse schon eine große Gruppe ins Siegerland gefahren war, so war es doch nicht ganz einfach sich in dieser Halle Gehör zu verschaffen. Aber die Verantwortlichen des Vereins waren sehr zuvorkommend gegenüber uns Gästen und hatten uns extra Plätze am Spielfeld reserviert. So bestand direkter Kontakt zur Mannschaft und die Unterstützung war gerade in der 2. Halbzeit doch wohl nötig. Schließlich startete unser Team sehr nervös und Ferndorf nutzte die Gelegenheit und zog bis zur Halbzeit dem TUSEM davon. Aber dann gab es wohl in der Pause eine "Halbzeitpredigt". Schließlich hatte beim Pausenbier keiner der mitgereisten Fans mit dem anschließenden Umschwung gerechnet. Als bereits nach  vier Minuten der 2. Halbzeit der TUSEM wieder dran war, brach zum ersten Mal Riesenjubel bei den Fans aus und der hielt dann fast durchgehend an. Auch wenn Ferndorf zwischenzeitlich wieder in Führung ging, unsere Mannschaft blieb nicht nur dran, sondern ging endgültig in Führung und gab sie auch nicht wieder ab. Gemeinsam mit den Fans feierte die Mannschaft anschließend einen Sieg, der schwer erkämpft und nach den ersten 30 Minuten des Spiels doch glücklich und unvermutet war.

Aber so gelöst die Stimmung auch nach dem Spiel war. Eine Frage beantworteten die Spieler den Fans nur mit einem Lächeln: Was hatte der Trainer in der Pause gesagt, dass eine so verwandelte Mannschaft aus der Kabine kam? Aber so lange es eine solche Auswirkung hat, sollte man dieses Geheimnis auch weiterhin bewahren.


Spieltag 27.09.2009

10.00 OSC 04 Rheinhausen C1 vs. TUSEM C1

11.00 TUSEM 3M vs. SuS Haarzopf 2M

11.00 ESC Rellinghausen 06 1M vs. TUSEM 4M

14.00 TUSEM D1 vs. SC Phönix Essen D1

15.30 DjK Tura 05/Styrum 06 A1 vs.TUSEM A1

16.00 TUSEM 1M vs. HC Erlangen

16.00 Spfr. Hamborn 07 1M vs. TUSEM 2M

17.45 TV Lobberich B1 vs. TUSEM B1


Pressemeldungen

Gegentor in der letzten Sekunde

Handball Oberliga. Aufsteiger TUSEM II muss sich deshalb daheim gegen LTV Wuppertal mit einem 31:31 begnügen

Mit einem 31:31 gegen Wuppertal musste sich Aufsteiger Tusem II bei seiner Oberliga-Heimpremiere begnügen. Bitter war, dass der Ausgleichstreffer für die Gäste erst quasi mit der Schluss-Sirene fiel. Exakt 17 Sekunden vor dem Ende hatte Daniel Krüger die Essener Reserve mit seinem Tor zum 31:30 scheinbar auf die Siegerstrasse gebracht. Wie schon in der Vorwoche in Wülfrath erwischte der Tusem auch diesmal einen blendenden Start. Die Deckung stand sehr kompakt und ließ kaum eine Aktion des Gegners zu. Logische Konsequenz dieser Überlegenheit war die 9:3-Führung der Gastgeber (18.). "Danach kam aber ein Bruch in unser Spiel. Uns sind viele technische Fehler unterlaufen und die Wuppertaler haben uns vor allem über ihren Kreisläufer vor große Probleme gestellt", berichtete Tusem-Trainer Herbert Stauber. Als die Gäste nach der Pause sogar auf 24:20 davongezogen waren (48.), nahm Stauber eine Auszeit. Damit unterbrach er den Spielfluss des LTV und stärkte seinen Mannen den Rücken - mit Erfolg. Dank fünf Treffern in Serie lag der Neuling plötzlich wieder vorn (25:24). In der packenden Endphase wechselte die Führung ständig. Am Ende hatten die Gäste das Glück, durch ihr Tor in letzter Sekunde zumindest die Punkteteilung gerettet zu haben. "Wir können mit diesem Ergebnis leben", sagte Stauber. "s fällt aber auf, dass wir nach einem guten Start immer abbauen. Da fehlt uns noch die nötige Konstanz."

TUSEM II: Maiß, Wegner - D. Kürger (5), Linke, Kaiser (2), Westheider (4), Krönung (1), Krebietke (6/2), Haase (2), Fiederling (4), Ullrich, L. Krüger (7), Leisen, B. Kalinowski

Rote Karten: Lars Krüger (TUSEM, 60., grobes Foulspiel)

Thomas Richter/WAZ


Ergebnisse Jugend- und Amateurbereich - Spieltag 19./20.09.2009

TUSEM 2 M vs. LTV Wuppertal 31:31

TUSEM 3 M vs. SuS Haarzopf 2M ausgefallen

TUSEM 4 M vs DJK Altendorf 09 3M 15:21

TUSEM B1 vs. Moerser Adler HSG B1 43:35


DHB-Pokal 2. Runde - Kartenbestellungen

In der zweiten Pokalrunde spielt TUSEM am 23.09.2009 beim Tus Ferndorf in der Sporthalle Stählerwiese in Kreuztal. In Kreuztal ist Handball die Nr. 1 und somit rechnet man mit einer ausverkauften Halle , da auch fast alle Plätze durch Dauerkartenbesitzer belegt sind. Deshalb solltet ihr Eintrittskarten so bald wie möglich reservieren lassen und auch frühzeitig anreisen. Ansprechpartner in Ferndorf ist Handball-Abteilungsleiter Harald Münker. Er ist entweder telefonisch unter 0170 2445982 oder per Email handball@tus-ferndorf.de zu erreichen. Bitte meldet euch dort rechtzeitig. Es wird mit Sicherheit ein toller Handballabend und unsere Mannschaft braucht euch.

03.09.2009/Verfasser: Brigitte Holtgreve


Saisonstart 2. Bundesliga Süd

Am ersten Spieltag gibt es folgende Begegnungen (in Klammern die Platzierung in der Saison 2008/2009 und die Entfernung von Essen aus):

HSG Frankfurt RheinMain (Münster 6./236 km) - TV Hüttenberg (7./199 km)

TSG Friesenheim (2./310 km) - TV Bittenfeld (8./429 km)

HSC Coburg (15./455 km) - EHV Aue (12./527 km)

Concordia Delitzsch (11./499 km) - TuSpo Obernburg (16./301 km)

Bergischer HC (3./55 km) - Leichlinger TV (17./53 km)

TSG Groß Bieberau (9./285 km) - ThSV Eisenach (5./321 km)

HC Erlangen (14./462 km) - TV 1893 Neuhausen (Aufsteiger/460 km)

TV Korschenbroich (Aufsteiger/58 km) - TUSEM Essen

HG Saarlouis (Aufsteiger/334 km) - SG BBM Bietigheim (4./417 km)

Wie ihr seht, stehen uns einige weite Fahrten bevor, so dass es für TUSEM-Fans selbstverständlich sein sollte, die Mannschaft bei den nahe gelegenen Auswärtsspielen auf alle Fälle zu unterstützen. Somit sollten in Korschenbroich, beim Bergischen HC und in Leichlingen mindestens ebenso viele TUSEM-Fans dabei sein wie in Hagen. Hinzu kommt, dass diese Spiele Sonntags bzw. Samstags stattfinden. Also ein Grund mehr zu einem Ausflug in die nähere Umgebung.

03.09.2009/Verfasser: Brigitte Holtgreve


VfL Eintracht Hagen vs. TUSEM Essen 23:29

Insider und die Outsider hatten es nicht anders erwartet. In Hagen wurde es dem TUSEM sehr schwer gemacht, in die 2. Rundes des DHB-Pokals einzuziehen. Sicher hat auch der Regionalligist aus dem Bergischen zu Beginn der Saison einige Wechsel vorgenommen. So mussten sich zwei neue Trainer eingewöhnen und der Weggang einiger wichtiger Spieler verkraftet werden. Insbesondere machte sich gestern das Fehlen von Alexandros Katsigiannis und sicher auch Paul Trodler bemerkbar. Auf der anderen Seite aber trat Kristof Szargiej mit einem komplett neuen und jungen Team an. Kein Wunder also, dass Hagen sehr gut mithalten konnte. Die Vorbereitungsspiele hatten ja bereits gezeigt, dass Kristofs Team im Gegensatz zu seiner Mannschaft des letzten Jahres einen rasant schnellen Handball spielt aber so mancher Pass noch nicht ankommt und die Trefferquote noch verbessert werden kann. So wurden gestern Abend die meisten Tore des TUSEM durch Tempogegenstöße erzielt. Der Unerfahrenheit der Mannschaft dürfte es auch zuzuschreiben sein, dass Hagen nach dem 15 : 20 in der 43. Minute noch einmal herankommen konnte und in der 52. Minute durch einen 7 Meter den Ausgleich schaffte. Aber das war es dann auch. TUSEM ließ in den letzten 8 Minuten nur noch ein Tor zu und kam sicher in die 2. Pokalrunde. 

Insgesamt ein durchaus faires Spiel bei dem Philipp Pöter und Patrick Wiencek mit je 8 Treffern die erfolgreichsten Essener Schützen waren. Sein Debüt als Torhüter gab Simon Ciupinski als Stefan Nippes in der 16. Minute für 2 Minuten auf die Bank musste, da Florian Kundt nach seinem 18. Geburtstag einen neuen Spielerpass brauchte und den hatte man vergessen zu beantragen. Aber die Abwehr stand gut und so musste Simon nur ein Tor kassieren. 

Also ein gelungener Start in die Saison 2009/2010. Ca. 100 Essener Fans erlebten ihn mit, unterstützen die Mannschaft so lautstark, dass der Putz von der Decke fiel und konnten nach Abpfiff mit der Mannschaft den Sieg feiern. Schade nur, dass so wenig Hagener Fans den Weg in die Halle fanden. Dieses Spiel hätte mehr Zuschauer verdient gehabt.

30.08.2009/Verfasser: Brigitte Holtgreve


 

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