Wie geht es weiter?


Stephan Krebitke muss mit seinem Team in der Geschäftstelle und Herrn Edelmeier eine Lösung finden...
Foto: Andreas Tesch

Das ist eine Frage, die sicher nicht nur alle Fans unbedingt beantwortet haben möchten, die aber auch z. Z. noch keiner beantworten kann. Es hängt mit Sicherheit auch vom Verhalten eines Mannes ab, der in den letzten Wochen sich mehr durch Untertauchen als durch Taten bemerkbar machte.

Aber selbst wenn Horst Edelmeier der Meinung ist, dass  das Wohl seiner Firma wichtiger ist als das des Tusem, wird er sich nunmehr nicht weiter drücken können. Es wird Zeit, dass er hier in Essen bleibt, bis die Lage geklärt ist. Wie jetzt zu lesen ist, haben anscheinend schon vor einer Woche Gespräche wegen der schwierigen Situation stattgefunden und er ist trotzdem in der letzten Woche wieder verreist.

So kann es auf keinen Fall weitergehen. Egal welche Lösung gefunden wird. An der Spitze einer Spielbetriebsgesellschaft kann auf keinen Fall ein Mann stehen, der nicht nur ständig unterwegs und nicht zu erreichen ist, sondern gerade jetzt abtaucht und insbesondere gegenüber den öffentlichen Medien es dem Präsidenten des Vereins überlässt, Rede und Antwort zu stehen. 

Gerade er war es doch, der vor drei Jahren laut getönt hat, dass solche ehrenamtlichen Verantwortlichen und Mitarbeiter wie es ein Klaus Schorn über 30 Jahre lang war, in Zukunft nicht mehr gebraucht werden. Das heißt aber auch, dass er nun schnellstmöglich seinen Posten für jemanden räumen sollte, der das Wohl des Tusem an die erste Stelle setzt und entsprechend dafür arbeitet. Teilzeitkräfte wie er es bisher war, sind erst recht nicht gefragt, denn ihnen fehlt das Herz ehrenamtlicher Mitarbeiter, die immer wieder alles für ihren Verein tun.

Verfasser: B.Holtgreve